Bundesverdienstkreuz für Dr. Sybill Storz

Ministerpräsident Stefan Mappus: Herausragende Verdienste für das Gemeinwohl durch ausgeprägtes soziales und gesell-schaftliches Verantwortungsbewusstsein

(PresseBox) (Stuttgart, ) Ministerpräsident Stefan Mappus hat das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland an die Unternehmerin Dr. med. h.c. mult. Sybill Storz überreicht. Storz ist Geschäftsführerin der Karl Storz Endoskope GmbH & Co. KG und setzt sich mit ihrem Unternehmen für Projekte in Tuttlingen und der Region ein. Darüber hinaus engagiert sie sich ehrenamtlich für Menschen in benachteiligten Regionen der Welt.

"Mit Ihrem ausgeprägten sozialen und gesellschaftlichen Verantwortungsbewusstsein haben Sie sich herausragende Verdienste um das Wohlergehen des Landes und der Gesellschaft erworben", sagte der Ministerpräsident am Donnerstag (11. November 2010) im Rahmen eines Empfangs in der Villa Reitzenstein. Dr. Sybill Storz habe das Unternehmen nach dem Tod ihres Vaters, dem Firmengründer Karl Storz, mit einer erfolgreichen Entwicklungs- und Vertriebspolitik zukunftsweisend weiterentwickelt. So habe sich der einst kleine Familienbetrieb heute als einer der weltweit führenden Anbieter im Bereich der Endoskopie etabliert und sei mit über 5300 Mitarbeitern weltweit in 38 Ländern präsent. Bemerkenswert sei vor allem, dass seit 1996 mehr als 100 neue Patente registriert werden konnten.

"Unternehmerischer Erfolg bedeutet für Sie jedoch nicht alles", betonte Mappus, "vielmehr haben Sie sich stets auch in einer besonderen gesellschaftlichen Verantwortung gesehen." So gehöre die Firma Storz zu den Mitgliedern der Initiative "Global Compact" der Vereinten Nationen für mehr unternehmerische Verantwortung. Dr. Sybill Storz unterstütze darüber hinaus lokale Projekte aus den Bereichen Soziales, Kultur und Bildung, sowie weltweite Projekte, die eine bessere medizinische Versorgung von weniger privilegierten Menschen zum Ziel hätten. Beispielsweise habe das Unternehmen Geräte für ein Krankenhaus in Südperu und in Mostar (Bosnien-Herzegowina) bereitgestellt.

Am Standort Tuttlingen gelte das besondere Augenmerk von Dr. Sybill Storz der schulischen, betrieblichen und universitären Bildung. So habe sie mit dazu beigetragen, dass der Hochschulcampus Tuttlingen als Außenstelle der Hochschule Furtwangen vor einem Jahr habe eröffnet werden können. Weiter habe die Firma Storz dafür gesorgt, dass Schulen in der Stadt und der Region mit modernen Computern ausgestattet werden konnten. Bemerkenswert sei auch das Engagement von Dr. Sybill Storz für die Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Hier beteilige ihr Unternehmen sich am Projekt "Haus der Familie" in Tuttlingen, in dem Firmen Betreuungsplätze für die Kinder ihrer Mitarbeiter buchen könnten. Ihre Verbundenheit zum Standort Tuttlingen komme in der Förderung des Erhalts von Tuttlinger Denkmälern und Wahrzeichen zum Ausdruck.

Ministerpräsident Stefan Mappus hob hervor, dass Dr. Sybill Storz nicht nur einen Beitrag dazu geleistet habe, dass der Landkreis Tuttlingen zu den wirtschaftsstärksten Regionen in Baden-Württemberg zähle. Sie habe darüber hinaus mit ihrem gesellschaftlichen Engagement deutschland- und weltweit Maßstäbe gesetzt: "Ihr Wirken hat Vorbildfunktion und verdient unseren höchsten Respekt, unseren Dank und unsere Anerkennung", sagte Mappus in seiner Ansprache.

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