Professor Bruno Buchberger: Österreicher des Jahres in der Kategorie "Forschung"

"Die Presse" vergab auch dieses Jahr den Award für den Österreicher des Jahres. Sieger in der Kategorie Forschung war Professor Bruno Buchberger, Gründer und Leiter des Softwareparks Hagenberg, siehe diepresse.com/unternehmen/austria10

(PresseBox) (Hagenberg, ) Professor Buchberger ist einerseits international einer der führenden Wissenschafter auf dem Gebiet der Computer-Mathematik.

Andererseits hat er sich in Österreich große Verdienste durch den Aufbau des Softwareparks Hagenberg errungen, in welchem unter seiner Leitung inzwischen mehr als 1000 Zukunftsarbeitsplätze entstanden sind.

Gerne steht Professur Buchberger für Interviews z.B. zu folgenden Themen zur Verfügung:

- Die Zukunft der Mathematik
- Die Zukunft Oberösterreichs
- Die Zukunft des Softwareparks Hagenberg

Details:

Buchberger als internationaler Wissenschafter:

- Buchberger im Alter von 23 Jahren (1965) ein grundlegendes mathematisches Problem gelöst, das vorher 65 Jahre offen war.
- Die Theorie, die er nach seinem Lehrer "Gröbner-Basen" nannte und die ein zentrales Gebiet seiner mathematischen Forschung geblieben ist, ist heute in jedem mathematischen Softwaresystem implementiert mit Millionen von Installationen weltweit.
- Über seine Theorie wurden weltweit hunderte Publikationen geschrieben und ca. 15 Lehrbücher (in Deutsch, Englisch, Russisch, Japanisch, Chinesisch).
- Für seine Theorie wurde er in die Academy of Europe (London) aufgenommen (als einer von nur sehr wenigen österreichischen Mathematikern), er erhielt dafür 2007 den ACM Award of Theory and Practice (San Francisco), der als eine Oskar der Informatik gilt (bisher an nur drei Europäer verliehen) und bisher drei Ehrendoktorate ausländischer Universitäten.

Buchberger als Innovationsmanager:

- 1989 übersiedelte er mit dem vom ihm gegründeten Forschungsinstitut RISC der Johannes Kepler Universität in das Schloss Hagenberg, das für ihn vom Land Oberösterreich renoviert wurde.
- Dort gründete er auf Ersuchen des Landes OÖ den "Softwarepark Hagenberg", in welchem Forschungsinstitutionen, akademische Ausbildungsgänge (inklusive FH), Firmen und Technologie-Transfer-Institutionen vereinigt sind mit nunmehr über 1000 Mitarbeitern und ca. 1300 StudentInnen aus dem In- und Ausland.
- Die meisten dieser Institutionen initiierte er selbst und führte sie mit einem freundschaftlichen Netzwerk zahlreicher Kollegen zu stabilem Wachstum. Über 100 Mio Euro wurden bisher unter seiner Leitung für den Softwarepark von der öffentlichen Hand und von privaten Firmen investiert.

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