SNP Schneider-Neureither & PartnerAG veröffentlicht Zwischenberichtfür das 1. Quartal 2010

(PresseBox) (Heidelberg, ) Die SNP Schneider-Neureither & Partner AG (ISIN DE0007203705) hat in den ersten drei Monaten des laufenden Geschäftsjahres einen Umsatz auf Vorjahresniveau und damit eine Entwicklung gemäß den Erwartungen der Unternehmensführung erzielt. Das erste Quartal stand ganz im Zeichen des Aufbaus der Vertriebsstrukturen für die Ende 2009 eingeführte Software SNP T-Bone. Entsprechend lag das Ergebnis unter dem Vorjahreswert. Für die zweite Jahreshälfte werden erste positive Einflüsse auf Umsatz und Ergebnis von SNP aus dem Verkauf der weltweit ersten Standardsoftware für SAP-Transformationen erwartet.

Stabile Umsatzentwicklung im Konzern

Wie in den Vorjahren ist SNP mit einem zum Vergleichzeitraum stabilen Konzernumsatz von 4,47 Mio. € (im Vorjahresquartal: 4,49 Mio. €) in das neue Geschäftsjahr gestartet. Der Anteil der Umsätze im Segment Software blieb stabil auf rund 21,1%. Absolut sank der Bereich um 4,6% auf 0,94 Mio. € (i. Vjq.: 0,99 Mio.), hiervon entfielen 0,63 Mio. € auf Lizenzen und 0,31 Mio. € auf Wartung (0,72 bzw. 0,27 Mio. €). Der Beratungsumsatz (Segment Softwarerelated-Services) stellt mit 3,53 Mio. € (i. Vjq.: 3,50 Mio. €) nach wie vor den größeren Umsatzanteil dar. Das Verhältnis dürfte sich jedoch in der zweiten Jahreshälfte zu Gunsten des Software-Bereichs verschieben.

Vertriebsausbau spiegelt sich im Ergebnis

Das Konzernergebnis wurde wie von SNP erwartet durch Vorlaufkosten belastet. Die Markteinführung von SNP T-Bone erfordert verstärkte Marketing- und Werbemaßnahmen, welchen im gesamten ersten Halbjahr noch keine nennenswerten Umsatzbeiträge gegenüber stehen werden. SNP hat die günstige Marktlage genutzt, um den Personalstamm mit qualifizierten Mitarbeitern auszubauen. Zum 31.März 2010 beschäftigte die SNP AG 156 Mitarbeiter. Somit hat sich die Zahl der Mitarbeiter gegenüber dem 31. März 2009 um 12 erhöht. Die Personalkosten stiegen entsprechend um 9,4% auf rd. 2,69 Mio. € (im Vorjahresquartal: 2,45 Mio. €).

Das operative Ergebnis (EBITDA) lag mit 0,75 Mio. € (i. Vjq.: 0,90 Mio. €) um 16,7% unter dem Vorjahreswert, die EBITDA-Marge erreichte 16,9% (20,1%). Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) sank um 15,6% auf 0,64 Mio. € (0,75 Mio. €), die EBIT-Marge ging von 16,7% im Vorjahreszeitraum auf nunmehr 14,2% zurück. Entsprechend dem jahrestypischen Verlauf mit Umsatzschwerpunkt in der zweiten Jahreshälfte belasteten die Personalinvestitionen die Margen in beiden Geschäftsbereichen, vor allem jedoch im personalintensiveren Beratungsgeschäft.

Der Konzernjahresüberschuss erreichte in den ersten drei Monaten 0,47 Mio. € (0,54 Mio. €), dies entspricht einer Umsatzrendite von 10,6% (11,9%).

Eigenkapitalquote steigt auf 75%

Obwohl der Abfluss liquider Mittel für die Begleichung von Körperschafts- und Gewerbesteuer in diesem Jahr auf das erste Quartal fiel, wurden die liquiden Mittel mit 6,05 Mio. € auf dem Niveau des Bilanzstichtags 2009 gehalten. Gegenüber dem Vorjahreszeitpunkt (3,04 Mio. €) hat sich das Liquiditätspolster damit nahezu verdoppelt. In der Folge stieg die Eigenkapitalquote im Konzern auf 74,8% gegenüber 67,8% zum Bilanzstichtag des Geschäftsjahres 2009.

Erhöhter Auftragsbestand

Da der Auftragseingang im Vorjahresquartal durch einen Großauftrag mit einer Projektlaufzeit von 30 Monaten geprägt war, lagen die Order mit 6,1 Mio. € deutlich unter dem Vorjahreswert (10,1 Mio. €). Ohne Berücksichtigung des Eingangs dieses Großauftrags lag der Auftragseingang auf Höhe des Vergleichszeitraums. Der Auftragsbestand zum 31. März 2010 erreichte 12,0 Mio. € und lag damit sowohl signifikant über dem Wert des Vorjahres (9,5 Mio. €), als auch über dem Auftragsbestand zum 31. Dezember 2009 (7,5 Mio. €).

Ausblick - Weichen auf Wachstum von Umsatz und Ergebnis gestellt

Der Vorstand der SNP geht für das laufende Geschäftsjahr weiterhin von einem Umsatzanstieg im unteren zweistelligen Bereich aus. Trotz der Anlaufkosten für die Markteinführung der SNP T-Bone und dem damit verbundenen Anstieg der Marketing- und Vertriebskosten rechnet die Unternehmensführung damit, auf Sicht des Gesamtjahres den Gewinn zu erhöhen und die Margen auf dem erreichten hohen Niveau des Vorjahres zu halten. Grund hierfür ist der erwartete Ausbau des Anteils der Software-Umsätze, der mit einer höheren operativen Marge zum Ergebnis beitragen wird.

Im ersten Quartal wurden bereits erste Rahmenverträge mit namhaften Großkunden geschlossen, welche ihre SAP-Transformationen ab der zweiten Jahreshälfte mit der Standardsoftware von SNP abwickeln werden.

Um die Vertriebsreichweite zu erhöhen befindet sich das Unternehmen darüber hinaus in aussichtsreichen Verhandlungen mit einer Reihe international agierender Partner. Ein erster Partnervertrag wurde mit einem renommierten IT-Beratungsunternehmen, welches im SAP-Umfeld auf vier Kontinenten vertreten ist, geschlossen.

Als Innovationsführer im Markt für SAP-Transformationen setzt die SNP gleichzeitig auf die stetige Weiterentwicklung der vorhandenen Produktpalette. So wurde im April 2010 die neue Version der SNP Dragoman-Software mit ausgeweiteten Funktionalitäten eingeführt.

Weitere Informationen unter: http://www.snp.de/de/finanzberichte-2010

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