SMARTRAC veröffentlicht Ergebnis der ersten neun Monate 2010: Umsatz­steigerung um 42 Prozent und Anhebung der Umsatzprognose für 2010

Umsatz 9M 2010: Steigerung um 42 Prozent auf EUR 130,9 Millionen im Vergleich zu EUR 92,2 Millionen in 2009

(PresseBox) (Amsterdam, ) .
- EBITDA 9M 2010: Steigerung um 43 Prozent auf EUR 15,7 Millionen im Vergleich zu EUR 10,9 Millionen in 2009, EBITDA-Marge von 12 Prozent
- Ausblick 2010: Vorstand erhöht Prognose für 2010 und erwartet einen Umsatz von über EUR 175 Millionen (bisher: EUR 165 Millionen)
- Dr. Christian Fischer, CEO: "Im dritten Quartal 2010 haben wir weitere Meilensteine in der Entwicklung von SMARTRAC erreicht. Erstmals haben wir in einem Quartal mehr als 50 Millionen Euro Umsatz erzielt und wir konnten mit One Equity Partners einen Ankerinvestor gewinnen, der unseren erfolgreichen Wachstumskurs zukünftig unterstützt."

Die im TecDAX gelistete SMARTRAC N.V. hat heute ihre Geschäftszahlen für die ersten neun Monate 2010 veröffentlicht. Das Unternehmen verzeichnete aufgrund einer anhaltend positiven Gesamtentwicklung in den ersten neun Monaten 2010 ein Umsatzwachstum von 42 Prozent. SMARTRAC erwirtschaftete im Berichtszeitraum einen Konzern-Umsatz von EUR 130,9 Millionen gegenüber dem Vorjahreswert von EUR 92,2 Millionen. Damit konnte der Gesamtumsatz des Jahres 2009 von EUR 127,9 Millionen bereits nach neun Monaten des laufenden Geschäftsjahrs übertroffen werden. Im dritten Quartal 2010 wurde darüber hinaus erstmals die Marke von EUR 50 Millionen Umsatz in einem Quartal übertroffen (Q3 10: EUR 50,2 Millionen). Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) legte um 43 Prozent von EUR 10,9 Millionen auf EUR 15,7 Millionen zu. Die EBITDA-Marge lag nach neun Monaten unverändert im Vergleich zum Vorjahr bei 12 Prozent. Der Konzern-Periodenüberschuss für die ersten neun Monate 2010 lag bei EUR 5,9 Millionen im Vergleich zum Vorjahreswert von EUR 3,1 Millionen.

Konzern-Umsatz
Der SMARTRAC-Konzern erwirtschaftete in den ersten neun Monaten 2010 Umsatzerlöse von EUR 130,9 Millionen. Der Konzern-Umsatz stieg damit um 42 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert von EUR 92,2 Millionen. Der Anstieg war insbesondere auf die positive Entwicklung der Business Units Industry & Logistics, eID und Cards zurückzuführen. In der Business Unit Industry & Logistics trugen sowohl das Geschäft mit Transpondern für die Automobilindustrie als auch die starke Entwicklung der übrigen Produktlinien der Business Unit zum Wachstum des Konzerns bei. In der Business Unit eID wirkte sich unter anderem der erfolgreiche Aufbau der Volumenproduktion für ein Projekt aus der Rahmenvereinbarung mit De La Rue positiv aus. In der Business Unit Cards führte die anhaltend hohe Nachfrage nach Transpondern für kontaktlose Kreditkarten (e-Payment) zu einem erfreulichen Wachstum.

Im Security-Segment (Business Units Cards und eID) verzeichnete SMARTRAC in den ersten neun Monaten einen Umsatzanstieg von 41 Prozent auf EUR 98,2 Millionen gegenüber EUR 69,7 Millionen im Vergleichszeitraum 2009. Der Anteil des Security-Segments am Konzern-Umsatz in den ersten neun Monaten 2010 lag bei 75 Prozent im Vergleich zu 76 Prozent im Vorjahreszeitraum.

Der Umsatz im Industry-Segment (Business Units Industry & Logistics und Tickets & Labels) stieg im Vergleich zum Vorjahr um 47 Prozent von EUR 21,7 Millionen auf EUR 31,9 Millionen in den ersten neun Monaten 2010. Der Anteil am Konzern-Umsatz betrug damit im Vergleich zum Vorjahreszeitraum unverändert 24 Prozent.

Konzern-EBITDA
Das Konzern-EBITDA von EUR 15,7 Millionen von Januar bis September 2010 stieg um 43 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert von EUR 10,9 Millionen. Dies entspricht einer unveränderten EBITDA-Marge von 12 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Im Konzern-EBITDA wurden erste außerordentliche Rechts- und Beratungskosten im Zusammenhang mit der Grundlagenvereinbarung mit One Equity Partners in Höhe von EUR 0,13 Millionen definitionsgemäß nicht berücksichtigt. Insgesamt blieb die Profitabilität von SMARTRAC unter den Möglichkeiten des Unternehmens. So führte die Verwässerung der Profitabilität durch den anhaltend hohen, kundenbedingten Anteil an Mikrochip-Umsätzen, ebenso wie der weitere Aufbau der Produktion in Malaysia, zu einer Belastung der Profitabilität. Die Maßnahmen des Managements zur Verbesserung der Ineffizienzen in der Produktion am Hauptfertigungsstandort in Thailand begannen erste positive Effekte zu zeigen. Allerdings werden die eingeleiteten Maßnahmen mehr Zeit benötigen, um in den operativen Kennzahlen deutlich sichtbar zu werden.

Das EBITDA im Security-Segment stieg in den ersten neun Monaten 2010 um 14 Prozent auf EUR 13,4 Millionen verglichen mit EUR 11,7 Millionen im Jahr 2009. Der kundenbedingte, höhere Anteil an Mikrochip-Umsätzen insbesondere in der Business Unit eID führte zu einem unterproportionalen Anstieg des EBITDA im Security-Segment.

Das EBITDA im Industry-Segment lag zum 30. September 2010 bei EUR 2,1 Millionen im Ver­gleich zu EUR 1,1 Millionen im Vergleichszeitraum 2009. Ausschlaggebend für die Profitabilität des Industrie-Segments war das sehr gute Ergebnis der Business Unit Industry & Logistics, wohingegen der Fertigungsstandort in Malaysia weiterhin die Profitabilität des Segments und des Unternehmens insgesamt deutlich belastete.

Konzern-Periodenüberschuss
Der Konzern-Periodenüberschuss für die ersten neun Monate 2010 in Höhe von EUR 5,9 Millionen entspricht einem Anstieg von 92 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert von EUR 3,1 Millionen. Unter Berücksichtigung der Umrechnungseffekte bei Fremdwährungen ergab sich zum 30. September 2010 ein Gesamtergebnis (Total Comprehensive Income) von EUR 7,6 Millionen im Vergleich zu EUR 2,6 Millionen im Vergleichszeitraum 2009.

Finanzposition
Die Bilanzsumme der Konzern-Bilanz zum 30. September 2010 betrug EUR 222,9 Millionen. Sie lag damit 7 Prozent über der Bilanzsumme von EUR 208,3 Millionen am Bilanzstichtag 31. Dezember 2009. Das Eigenkapital betrug EUR 132,6 Millionen und lag damit 6 Prozent über dem Wert zum 31. Dezember 2009 von EUR 124,6 Millionen. Die Eigenkapitalquote betrug zum Stichtag unverändert 60 Prozent.

Die Nettoverschuldung lag zum 30. September 2010 bei EUR 22,3 Millionen. Nach Ende des Berichtszeitraums wurde am 15. Oktober 2010 erfolgreich eine Kapitalerhöhung durchgeführt, die vereinbarungsgemäß vollständig von OEP Technologie B.V. gezeichnet wurde. SMARTRAC erzielte aus der Kapitalerhöhung einen Bruttoerlös von rund EUR 26,0 Millionen. Unter Berücksichtigung dieser Mittelzuflüsse verfügt SMARTRAC über eine Netto-Cash-Position und eine Eigenkapitalquote von 64 Prozent.

Der Cash flow der laufenden Geschäftstätigkeit lag in den ersten neun Monaten 2010 bei EUR 2,8 Millionen gegenüber 4,9 Million im Vorjahr. Trotz des gestiegenen Konzern-Periodenüberschusses in den ersten neun Monaten 2010, führte das umsatzbedingt deutlich gestiegene Working Capital zu einem geringeren operativen Cash flow im laufenden Geschäftsjahr im Vergleich zu 2009.

Der Cash flow aus Investitionstätigkeit betrug zum Stichtag 30. September 2010 EUR 13,5 Millionen im Vergleich zu EUR 0,2 Millionen im Vergleichszeitraum 2009. Maßgebliche Investitionen wurden für die Erweiterung der Produktionskapazitäten an verschiedenen Standorten sowie den Neubau am deutschen Produktionsstandort in Reichshof-Wehnrath getätigt.

Ausblick
Das Management blickt aufgrund der anhaltend guten Geschäftsentwicklung in den ersten neun Monaten und der nachhaltigen Wachstumsdynamik des RFID Marktes zuversichtlich in das letzte Quartal des Jahres 2010 und das kommende Geschäftsjahr 2011. SMARTRAC wird von seiner Marktstellung als führender Entwickler, Hersteller und Zulieferer von RFID Transpondern ebenso profitieren wie von den Investitionen in den Ausbau der Produktionskapazitäten. Dementsprechend erhöht SMARTRAC heute erneut die Umsatzerwartung für das Jahr 2010. Der Vorstand rechnet für das Gesamtjahr 2010 mit einem Umsatz von über EUR 175 Millionen (bisher: EUR 165 Millionen), was einem Wachstum von mindestens 37 Prozent gegenüber dem Umsatz von EUR 127,9 Millionen im Jahr 2009 entspricht.

Das Management ist davon überzeugt, dass sich die operative Effizienz im letzten Quartal weiter verbessern wird. Allerdings ist es derzeit nur schwer vorauszusehen, wann sich die Veränderungen und eingeleiteten Maßnahmen spürbar auf die Konzern-Profitabilität insgesamt auswirken werden. Daher erwartet das Management für das vierte Quartal ein EBITDA in der Größenordnung des dritten Quartals 2010. Das EBITDA wird definitionsgemäß beispielsweise um außerordentliche, einmalige Rechts- und Beratungskosten im Zusammenhang mit dem öffentlichen Angebot der OEP Technologie B.V. bereinigt werden. Der Vorstand geht fest davon aus, dass sich die in Aussicht gestellte Verbesserung der Profitabilität lediglich verzögert, bis die operativen und organisatorischen Maßnahmen ihre volle Wirkung entfaltet haben und erwartet, dass sich das anhaltend starke Umsatzwachstum in den ersten Quartalen des Jahres 2011 in einer Verbesserung der Profitabilität widerspiegeln wird.

"SMARTRAC ist ausgezeichnet positioniert, um auch weiterhin von der starken Nachfrage zu profitieren und diese positive Marktentwicklung in profitables Wachstum umzusetzen", sagt Dr. Christian Fischer. "Mit One Equity Partners als finanzstarkem Partner werden wir weiterhin die Chancen des globalen RFID Marktes für uns nutzen und auch die Konsolidierung unserer Industrie aktiv gestalten. Wir verfügen über die finanzielle Stärke, ein bewährtes Geschäftsmodell und das richtige Team, um unsere Strategie erfolgreich umzusetzen."

Der SMARTRAC Zwischenfinanzbericht zum 30. September 2010 wurde heute veröffentlicht und steht im Internet unter www.smartrac-group.com zum Herunterladen zur Verfügung.

SMARTRAC Technology GmbH

SMARTRAC ist ein führender Entwickler, Hersteller und Zulieferer von RFID-Komponenten für eine große Bandbreite von Anwendungen in allen gängigen Frequenzstandards. Das Unternehmen fertigt Standardprodukte sowie an Kundenanforderungen angepasste Transponder für das öffentliche Verkehrswesen, Zutrittskontrolle, RFID-basierte Wegfahrsperren, Tieridentifikation, Bibliotheken, Industrie und Logistik.

SMARTRAC ist Weltmarktführer für qualitativ hochwertige RFID Inlays für elektronische Reisepässe (e-Pass), für kontaktlose Kreditkarten (e-Payment) sowie für RFID Transponder für Anwendungen im öffentlichen Verkehrswesen. SMARTRAC wurde im Jahr 2000 gegründet. Seit dem Börsengang im Juli 2006 firmiert SMARTRAC N.V. als Aktiengesellschaft unter niederländischem Recht mit Sitz in Amsterdam. Das Unternehmen beschäftigt derzeit etwa 3.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und besitzt weltweit Standorte für Forschung und Entwicklung, Produktion und Vertrieb.



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