Geplante Finanztransaktionssteuer ist kontraproduktiv / Privatanleger sollen die Kosten der 'Rettung' institutioneller Investoren bezahlen

Offener Brief der sino AG an alle Bundestagsabgeordneten

(PresseBox) (Düsseldorf, ) Nach den Debatten um die Griechenlandkrise steht möglicherweise die Einführung einer Finanztransaktionssteuer bevor.

Der Vorstand der sino AG bittet die Abgeordneten des Deutschen Bundestages dringend zu überdenken, ob die pauschale Besteuerung aller Privatanleger der geeignete Weg ist, die Milliarden zurückzuholen, die durch die Staatengemeinschaft zur 'Rettung' institutioneller Anleger wie Hedgefonds, (französischer) Banken und Versicherungen aufgewendet wurden.

Ökonomisch vernünftig wäre es gewesen, die großen Gläubiger Griechenlands in Anspruch zu nehmen, die in Erwartung europäischer Rettungsmaßnahmen in griechische Staatsanleihen investiert haben.

Eine Finanztransaktionssteuer ist aus Sicht der sino AG jedenfalls wirtschaftlich unvernünftig, träfe die Falschen und würde, wenn Sie in Deutschland isoliert eingeführt wird, den Wirtschaftsstandort und Finanzplatz Deutschland schwächen.

»Dass die Politik einen Teil des Geldes zurückerhalten möchte, das jetzt, verursacht durch die schlechte Haushaltsführung in Griechenland und die mangelnde Kontrolle der EU, bereitgestellt wurde, ist nachvollziehbar. Eine Umsatzsteuer, die alle Privatanleger in Deutschland betrifft, ist sicherlich keine geeignete Lösung. Wer denkt, dass Spekulanten die Griechenlandkrise verursacht haben, wird auch glauben, dass Thermometer Hitzewellen auslösen«, so Ingo Hillen, Gründer und Vorstand der sino AG.

sino AG | High End Brokerage

Die 1998 gegründete sino AG hat sich auf die Abwicklung von Wertpapiergeschäften für die aktivsten und anspruchsvollsten Privatkunden in Deutschland spezialisiert und entwickelte sich in kurzer Zeit zum Synonym für High End Brokerage. Die aktuell 24 Mitarbeiter betreuen derzeit rund 620 Depots mit einem durchschnittlichen Volumen von über 400.000 Euro. Aktionäre der sino AG sind unter anderem die Gesellschaft für industrielle Beteiligungen und Finanzierungen mbH, eine 100%ige Tochter der HSBC Trinkaus & Burkhardt AG, sowie die beiden Vorstände.

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