Co-Creation ist kein Wunschkonzert

Gute Marktforschung bezieht Shopper immer mit ein / Shopper-Wünsche müssen sich in Marke und Kategorie wiederfinden / Erfolgsrezept: Integration von qualitativen und quantitativen Methoden

(PresseBox) (Wiesbaden, ) Co-Creation ist in der Marktforschung derzeit in aller Munde. Weit mehr als ein aktueller Trend ist die Beteiligung der Konsumenten und Shopper an Produktentwicklung, Verpackungsgestaltung oder Preisbestimmung für das auf Shopper Research spezialisierte Marktforschungsunternehmen Simstore. "Gute Marktforschung war schon immer Co-Creation", kommentiert Sven Pohl, Head of Research von Simstore Deutschland, den derzeit inflationären Gebrauch des Begriffs "Co-Creation".

Damit die Einbindung der Kunden in den Innovationsprozess tatsächlich einen Beitrag zur Produktentwicklung leistet, muss die Marktforschung jedoch die Realitäten der Einkaufsdynamiken berücksichtigen. Es geht nicht darum, was sich Verbraucher in Gruppendiskussionen wünschen, sondern darum, was Shopper beim Einkauf bewegt und was sie letztlich kaufen. Wichtig ist nach Erfahrung von Pohl, dass die Ideen im Einkaufszusammenhang entwickelt werden und die Merkmale aufgreifen, die in der Marke angelegt sind.

Damit Co-Creation nicht den Bezug zu Marke und Kategorie verliert, kombiniert Simstore quantitative und qualitative Methoden in einem integrativen Verfahren. Unter Einkaufsbedingungen legen explorative Interviews offen, wie Marke, Warengruppe und Neuprodukt ticken und welche Bedürfnisse und Motivationen die Shopper im konkreten Kontext haben. Mit quantitativen Messungen in virtuellen Shopping-Umgebungen analysiert Simstore, wie sich die Shopper beim Einkaufen entscheiden. Durch die Methodenkombination verlässt sich das Shopper Research von Simstore nicht auf zufällige Ergebnisse einzelner kreativer Köpfe, sondern sichert diese systematisch ab.

Nach dem Verständnis von Simstore muss Marktforschung bei Befragung und Beobachtung von Konsumenten und Shoppern diesen auch immer so viel Freiraum gewähren, dass ebenso unerwartete, häufig unbewusste Bedürfnisse offengelegt werden können. Nur so sind Insights in das Kaufverhalten möglich, die auch abseits vorgegebener POS-Strategien liegen. Folgt die Marktforschung lediglich vorhandenen Erwartungshaltungen, verschließt sie sich gegebenenfalls den tatsächlichen Kundenbedürfnissen, meint Shopper-Experte Pohl.

Die Relevanz von Shopper-Insights hat in den letzten Jahren stark zugenommen. In den 1980er Jahren bestimmten meist die Hersteller und in den 1990er Jahren der Handel, welche Konsumgüter in die Regale kamen. In der letzten Dekade jedoch hat sich das Verhältnis umgekehrt. Der Kunde wurde zum Souverän, dessen Wünsche für Hersteller und Handel maßgebend sind. "Das multioptionale Einkaufsverhalten der Kunden erscheint dabei auf den ersten Blick immer unberechenbarer. Es folgt jedoch lediglich neuen Zusammenhängen und Bedürfnissen und kann somit analysiert und prognostiziert werden. Handel und Hersteller müssen sich mehr denn je mit ihren Zielgruppen mitentwickeln", sagt Pohl.

SIMSTORE Germany GmbH

Simstore (www.simstore-int.com) ist Spezialist für Shopper Research und virtuelle Shopping-Simulationen in der Konsumgütermarktforschung und verknüpft langjährige POS-Praxis mit Methodenkompetenz und Software-Knowhow. In der selbstentwickelten virtuellen Shopping-Umgebung treffen Konsumenten über das Internet ihre Entscheidungen, als stünden sie vor dem Regal im Geschäft. Dieser "SIMulatedSTORE" liefert durch die Analyse des Kaufverhaltens praxisrelevante Ergebnisse - dabei ist er schnell, zeiteffizient und zeichnet sich durch hohe Flexibilität sowie höchste analytische Standards aus. Führende Konsumgüterhersteller nutzen die Ergebnisse der virtuellen Shopper-Studien, um die Einführung, das Verpackungsdesign und die Preispositionierung ihrer Produkte zu überprüfen, ihr Produktportfolio zu optimieren oder den Decision Tree der Konsumenten zu bestimmen.

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