Apfel ist nicht gleich Apfel: Beim Saft ist Sortenvielfalt gefragt

Füllflexibilität von SIG macht den Markteinstieg mit 'Lieblingsäpfeln' einfach

(PresseBox) (Linnich, ) Wer Wein mag, entwickelt für gewöhnlich eine Vorliebe für eine bestimmte Traubensorte. Ähnlich könnte es demnächst auch Safttrinkern gehen: Sortenvielfalt lautet aktuell die Devise für Fruchtsaftspezialisten wie die Amecke GmbH & Co.KG und die Maspex Group mit der Marke Tymbark. Denn Apfel ist beispielsweise nicht gleich Apfel. Beide Unternehmen bringen sortenspezifische Säfte auf den Markt, um den Geschmack anspruchsvoller Verbraucher zu treffen und sie zum Safttrinken zu animieren.

Der Markt für Säfte und Saftgetränke ist in Europa weitestgehend gesättigt. Und er ist hart umkämpft: Getränkehersteller versuchen, sich mit neuen Produkten vom Wettbewerb zu differenzieren und damit Marktanteile zu sichern. Ariana Amecke-Moennighof, Produktmanagerin bei Amecke: „Apfelsäfte, die man heute in den Regalen findet, sind in aller Regel Mischungen aus Säften verschiedener Apfelsorten. Das Mischungsverhältnis ist abhängig von der Verfügbarkeit. Wir glauben aber, dass sortenreine Premiumsäfte Potenzial haben – insbesondere in Märkten, die hohe Ansprüche stellen, was Lebensmittel und Getränke anbelangt. Genau dort setzen wir mit unserer Produktrange ‚Mein Lieblingsapfel‘ an, die wir in unser Premium-Sortiment aufgenommen haben.“

Das Unternehmen hat aktuell in Deutschland neben seinem traditionellen Apfelsaft-Sortiment auch die sortenreinen Varianten Golden Delicious („samtig-harmonisch“), Idared („kraftvoll & ursprünglich“) und Cripps Pink („verführerisch fruchtig“) in den Regalen. Ariana Amecke-Moennighof: „Die herkömmlichen Sorten kommen wie gewohnt in 1-Liter-Kartonpackungen auf den Markt. Bei der Range ‚Mein Lieblingsapfel‘ haben wir uns für die 750 ml-Variante entschieden. Beide Volumengrößen lassen sich mit ein und derselben Füllmaschine von SIG Combibloc abfüllen. Das macht uns in der Produktion sehr flexibel.“

Eine aktuelle Verbraucherumfrage der Market Intelligence Agentur Mintel bestätigt diesen Ansatz: In Deutschland würde über ein Viertel der befragten Verbraucher über 16 zu Säften greifen, die aus spezifischen Obstsorten hergestellt sind. Ein ähnliches Bild ergab sich beispielsweise in Frankreich und Spanien, wo 23 Prozent der Befragten Interesse an sortenspezifischen Säften haben, in Italien 21 Prozent und in Polen rund 30 Prozent.

Alte Sorten hoch im Kurs

Das ist eine gute Grundvoraussetzung für die Maspex Group in Polen. Das Unternehmen hat die Range der Marke „Tymbark“ jetzt mit Apfelsäften der Sorten Antonowka, Champion und Jonagold ergänzt. Dorota Liszka, Corporate Communication Manager at Maspex Group: „Bei unseren neuen sortenspezifischen Direktsäften verwenden wir ausschließlich Apfelsorten, die bei polnischen Verbrauchern hoch im Kurs stehen. Antonowka ist eine alte, russische Apfelsorte – süß-sauer im Geschmack. Der Champion ist vollaromatisch und zeichnet sich durch einen besonders geringen Säuregehalt aus. Der Jonagold hat im Vergleich dazu ein eher dezentes, feinfruchtiges Aroma. Durch diese Vielfalt findet jeder Konsument den Saft, der ihm am besten schmeckt.“

Insbesondere Saft aus heimischen, traditionellen Apfelsorten geben Verbrauchern das sichere Gefühl natürliche, gesunde und hochwertige Produkte zu kaufen, deren Herkunft transparent und nachvollziehbar ist. Norman Gierow, Head of Global Product Management Market bei SIG Combibloc: „Für viele Konsumenten schafft Transparenz über die Herkunft eines Produktes Vertrauen und gilt als Zeichen für eine hohe Qualität. Sortenspezifische Säfte mit regionalem Ursprung sind ein sehr gutes Beispiel dafür, wie Hersteller das Potenzial nutzen können, das mit den aktuellen Wertvorstellungen der Verbraucher einhergeht. Die Verpackung kann dazu beitragen, dass Produkte vom Verbraucher als authentisch und hochwertig identifiziert werden können.“

SIG Combibloc

SIG Combibloc ist einer der weltweit führenden Systemhersteller von Kartonpackungen und Füllmaschinen für Getränke und Lebensmittel und erzielte 2015 mit rund 5.000 Mitarbeitern einen Umsatz von 1.720 Millionen Euro.

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