Siemens VAI erhält Auftrag für Hochöfen von Jindal South West Steel, Indien

(PresseBox) (Erlangen, ) Siemens hat von dem indischen Stahlerzeuger Jindal South West Steel Ltd. (JSW Steel) den Auftrag erhalten, für das Hüttenwerk in Toranagallu, Indien, einen neuen Hochofen (Nr. 3) auszurüsten und den bestehenden Hochofen Nr. 1 zu modernisieren. Das VAI Geschäftsgebiet des Siemens-Bereichs Industrial Solutions and Services (I&S) wird den neuen Hochofen planen sowie die elektrotechnische Ausrüstung dafür liefern. Er wird Indiens größter Hochofen werden. VAI hat auch die Aufgabe der Modernisierung des Hochofens Nr. 1 übernommen. Der gesamte Auftragwert mit dazugehörigen Beratungsleistungen beträgt 28 Mio. EUR. Die Inbetriebnahme des Hochofens Nr. 1 ist für Januar 2007 und die Inbetriebnahme des neuen Hochofens Nr. 3 für Oktober 2008 geplant.
JSW Steel (früher Jindal Vijayanagar Steel Ltd.), ein Unternehmen der O. P. Jindal-Gruppe, besitzt ein integriertes Hüttenwerk in Toranagallu im Bezirk Bellary-Hospet in Karnataka, Indien. Das Unternehmen erzeugt eine breite Palette an beschichteten und unbeschichteten legierten Stählen, die in der Konstruktion und Fertigung von Automobilen, Weißwaren, Kraftwerken, Transformatoren, Stauwerken, Brücken, Häfen, Eisenbahnen, Raffinerien, Ölfässern, Lagerbehältern, Maschinen, Gebäuden, Hochspannungsmasten usw. Verwendung finden.

Im Rahmen eines ambitionierten Kapazitätserweiterungsprogramms plant JSW Steel eine Erhöhung ihrer Stahlproduktion am Standort Toranagallu auf 10 Millionen Tonnen bis zum Jahre 2010. Als Teil dieses Programms hat VAI einen Auftrag für die gesamte Planung, die Lieferung der kritischen Komponenten und die technischen Dienstleistungen für den neuen Hochofen Nr. 3 sowie für die Modernisierung des Hochofens Nr. 1 erhalten. Der Auftrag wird von VAI Industries (UK) Ltd, Stockton-on-Tees, Großbritannien, mit Unterstützung durch VAI Engineering & Automation (P) Ltd., Kolkata, Indien, ausgeführt.

Der neue Hochofen wird mit einem inneren Volumen von über 4.000 Kubikmeter Indiens größter Hochofen sein. Der Umfang des VAI-Projekts schließt energieeffiziente Winderhitzer, Umweltsteuerungssysteme (Gichtgasrückgewinnung, Abgasreinigung, Gieß- und Lagerhallenentstaubung, Schlackengranulierung), Ofenkühlung (durch Kupfer- und Eisenplattenkühler für lange Ofenreisen), Kohlenstaubeinblasung sowie die Lieferung moderner Gießhallenausrüstung (mit Hochdruck arbeitende Abstichlochstopfmaschinen, hydraulische Abstichlochbohrmaschinen usw.) ein. Mit der Inbetriebnahme des umgebauten und des neuen Hochofens, die für Januar 2007 bzw. März 2008 geplant ist, wird die Roheisenerzeugungskapazität bei JSW Steel um drei Millionen Tonnen bis auf sieben Millionen Tonnen erhöht.

Dieses Projekt ist das jüngste einer Reihe von Aufträgen für VAI am Standort Toranagallu, die zwei Corex-Anlagen, eine Stranggießanlage sowie den Ausbau einer Warmbreitbandstraße umfassen.
VAI, ein Geschäftsgebiet des Siemens-Bereichs Industrial Solutions and Services (I&S), ist eines der weltweit führenden Engineering- und Anlagenbauunternehmen für die Eisen- und Stahlindustrie sowie den Flachwalzsektor der Aluminiumindustrie. VAI, entstanden aus der VOEST-ALPINE Industrieanlagenbau, Linz/Österreich, bietet eine umfassende Leistungsangebot für metallurgische Prozesse, Automationslösungen und Dienstleistungen für den gesamten Anlagenlebenszyklus an. In Indien ist VAI Engineering & Automation (P) Ltd. eine rechtlich von Siemens Indien getrennte Firma, deren Geschäftsaktivitäten derzeit noch nicht in den Siemens-Operationen integriert sind.

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