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IMO erteilt Siemens das "Final Approval" für Ballastwasserbehandlungsanlage

Schätzungsweise über 50.000 Schiffe müssen aufgrund neuer Vorschrift nachgerüstet werden

(PresseBox) (Warrendale, Pennsylvania, USA, ) Der Ausschuss für den Schutz der Meeresumwelt der Internationalen Seeschifffahrts-Organisation (IMO) hat Siemens mit dem "Final Approval" die endgültige Zulassung für das Sicure-System zur Behandlung von Ballastwasser erteilt. Die Zulassung geht auf eine Richtlinie der IMO als Sonderorganisation der Vereinten Nationen zurück, nach der zukünftig alle hochseetauglichen Schiffe über IMO-zertifizierte Anlagen zur Behandlung ihres Ballastwassers verfügen müssen. Ziel ist es, die Ausbreitung nicht-heimischer Organismen durch unbehandeltes Ballastwasser zu verhindern. Die IMO-Vorschrift soll in naher Zukunft in Kraft treten und wird eine Nachrüstung bei weltweit schätzungsweise über 50.000 Schiffen nach sich ziehen.


Die Siemens-Division Industry Automation hat für Sicure bereits 2010 die erste Zulassung "Basic Approval" im zweistufigen Zertifizierungsprozess der Internationalen Seeschifffahrts-Organisation erhalten. Mit dem "Final Approval" bestätigt die IMO die Umweltverträglichkeit und Einhaltung der Sicherheitsstandards des neuen Ballastwassersystems von Siemens. Sicure ist eine Weiterentwicklung des seit 35 Jahren erfolgreich zur Behandlung von Meerwasserkühlkreisläufen eingesetzten Chloropac-Systems. Das Elektrolyseverfahren produziert Hypochlorit aus dem im Meerwasser befindlichen Salz.

Das Sicure-System kombiniert eine Filtrationsstufe mit einem nachfolgenden Elektrolyseschritt und einer Dosiereinheit, die die Einleitung des Hypochlorits präzise regelt. Die Elektrolyse erfolgt dabei im Seitenstrom zur Hauptballastwasserleitung. Nur rund ein Prozent des zu behandelnden Ballastwassers wird durch die Elektrolysezellen der Anlage geleitet. So werden nur kleine Anlagenkomponenten benötigt, die sich flexibel in bestehende Schiffe integrieren lassen. Ein zentraler Vorteil ist zudem, dass sich das Sicure-System nicht nur zur Ballastwasserbehandlung, sondern auch zur Behandlung der Kühlwasserkreisläufe an Bord nutzen lässt. Da Ballastvorgänge im Lebenszyklus eines Schiffes lediglich einen geringen Teil einnehmen, bleiben alternative Ballastwassersysteme mehr als 95 Prozent der Zeit ungenutzt. Sicure kann hingegen durchgehend eingesetzt werden und macht ein zusätzliches System zur Behandlung des Kühlwassers überflüssig. Das Siemens-System ist besonders für Schiffe mit einer Größe ab 35.000 Bruttoregistertonnen geeignet.

Wasseraufbereitungsanlagen sind ein bedeutender Teil des Siemens-Produktangebots für die Bereiche Schifffahrt und Meerestechnik. Siemens ist auch auf die Planung, Herstellung und Inbetriebnahme insbesondere elektrischer Schiffsantriebsanlagen für alle Arten von Handelsschiffen, Marineschiffen und Unterseebooten weltweit spezialisiert.

SiCURE und Chloropac sind Handelsmarken von Siemens bzw. seiner Beteiligungsgesellschaften in einigen Ländern.

Weitere Informationen über Lösungen zur Wasseraufbereitung finden Sie unter: http://www.siemens.com/sicure
Weitere Informationen finden Sie im Internet unter: www.siemens.com/water

Über Siemens AG Industry Sector / Industry Automation Division

Der Siemens-Sektor Industry (Erlangen) ist der weltweit führende Anbieter innovativer und umweltfreundlicher Produkte und Lösungen für Industrieunternehmen. Mit durchgängiger Automatisierungstechnik und Industriesoftware, fundierter Branchenexpertise und technologiebasiertem Service steigert der Sektor die Produktivität, Effizienz und die Flexibilität seiner Kunden. Der Sektor Industry hat weltweit mehr als 100.000 Beschäftigte und umfasst die Divisionen Industry Automation, Drive Technologies und Customer Services sowie die Business Unit Metals Technologies. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter http://www.siemens.com/...

Die Siemens-Division Industry Automation (Nürnberg) unterstützt mit seiner einzigartigen Kombination von Automatisierungstechnik, industrieller Schalttechnik und Industriesoftware die komplette Wertschöpfungskette seiner Industriekunden - vom Produktdesign über Produktion bis zum Service. Mit ihren Software-Lösungen kann die Division die Zeit zur Markteinführung neuer Produkte um bis zu 50 Prozent senken. Industry Automation setzt sich aus den fünf Business Units Industrial Automation Systems, Control Components and Systems Engineering, Sensor and Communications, Siemens PLM Software und Water Technologies zusammen. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.siemens.com/...

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