Serena-Umfrage: nur 5% der Unternehmen haben Compliance-Projekte schon abgeschlossen

(PresseBox) (Ismaning/Ratingen, ) Laut einer Umfrage von Serena Software zögern viel zu viele Anwender mit der Umsetzung neuer gesetzlicher Compliance-Anforderungen. Ihre Hausaufgaben haben erst fünf Prozent der Unternehmen gemacht - obwohl eine bessere Wettbewerbsfähigkeit lockt.

Auch in Deutschland müssen sich Unternehmen auf neue Compliance-Regelungen wie Sarbanes-Oxley oder das Gesetz zur Unternehmensintegrität und Modernisierung des Anfechtungsrechts (UMAG) einstellen. Allerdings sind erst wenige darauf vorbereitet, ihre Geschäftsprozesse wie gesetzlich gefordert lückenlos und revisionssicher zu dokumentieren. Das zeigt eine Online-Umfrage, die Serena Software, der größte unabhängige Softwarehersteller für das Change Management in IT-Umgebungen, mit Unterstützung des Deutschen Aktieninstituts und des Marktforschungsinstituts IT-Research durchführte. An der Online-Umfrage beteiligten sich 124 Führungskräfte, darunter Geschäftsführer/CEOs (36%), Finanzvorstände (19%) und IT-Leiter/CIOs (18%).

Ein Compliance-Projekt haben demnach erst knapp unter 5% der Unternehmen abgeschlossen, in der Umsetzungsphase befinden sich 37% der Befragten und weitere 11% planen ein Projekt. Umgekehrt heißt das: etwa 47% der Unternehmen haben noch keine Vorkehrungen zur Corporate Governance beziehungsweise Compliance getroffen.

Bis spätestens Ende 2005 wollen immerhin rund 23% der Unternehmen ein Projekt abgeschlossen haben. In dieser Zahl sind auch die 5% enthalten, die schon heute Compliance-Anforderungen erfüllen. Im nächsten Jahr kommen dann weitere 48% dazu. 29% planen, ihre Corporate-Governance-Vorhaben erst 2007 oder später abzuschließen.

Auf die Frage "Glauben Sie, dass die Effekte von Corporate Governance und Compliance Ihre Wettbewerbsfähigkeit erhöhen oder schwächen?" bleiben rund 47% der Befragten neutral: Die Regularien werden von ihnen weder als positiv noch negativ betrachtet. Eine starke oder maßgebliche Schwächung befürchten knapp 18% der Unternehmen. Dem gegenüber erwarten über 35% eine spürbare oder gar erhebliche Steigerung ihrer Wettbewerbsfähigkeit.

Corporate Governance liefert die Voraussetzungen, um über klar definierte Prozesse die IT-Systeme besser mit den Business-Anforderungen abzustimmen: Das bestätigten beachtliche 56% der befragten Manager.

Schließlich steht dem IT Change Management als Rollenmodell für andere Geschäftsprozesse im Unternehmen eine große Zukunft bevor. Rund 5% der Manager bejahten das uneingeschränkt, 38% stark und etwa 42% halten das für gut möglich.

"Angesichts der immer weiter steigenden Zahl von Vorschriften und Regeln benötigen die Unternehmen ein flexibles strategisches Konzept, das sie bei der Einhaltung von Compliance-Richtlinien unterstützt. Hier sind die CIOs gefordert. Sie müssen die Compliance-Lösungen technisch umsetzen", sagt Ralf Lommel, Regional Director Central Europe bei Serena Software. " Die Schlussfolgerung kann nur heißen: Organisatorische Prozesse und deren Veränderungen müssen beherrschbar und nachvollziehbar sein. Ohne IT-gestütztes Change Management ist das nicht zu machen."

Serena Software GmbH

Serena Software mit Hauptsitz in Silicon Valley unterstützt Unternehmen bei der Programmierung und Weiterentwicklung von Software, um deutliche Zeit- und Kostengewinne zu erzielen, Innovationen voranzutreiben und Auflagen sowie behördliche Vorschriften einzuhalten. Die branchenführenden Lösungen für Application Lifecycle Management (ALM) geben Kunden die vollständige Kontrolle bei der weltweiten Koordinierung von Produktentwicklungen in verteilten Umgebungen, Mainframe- und Embedded-Software-Projekten. Als weltweit operierender Lösungsanbieter für Application Lifecycle Management verfügt Serena Software über 29 Niederlassungen in 14 Ländern.
http://www.serena.de

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