Integrationslösung für die Gesundheitsbranche:Composite Application von SeeBeyond ermöglicht Provider Index für Leistungserbringer im Gesundheitswesen

Auf einer Service-orientierten Architektur basierende Lösung schützt getätigte IT-Investitionen in Altsysteme / iProvider standardisiert Identifikationsnummern

(PresseBox) (Neu-Isenburg, ) SeeBeyond, ein Tochterunternehmen von Sun Microsystems, bringt mit dem iProvider Global Identifier eine Integrationslösung zur eindeutigen Indizierung von Leistungserbringern im Gesundheitswesen für regionale und nationale Gesundheits-Netze auf den Markt. Der iProvider Global Identifier basiert auf einer Composite Application-Technologie (zusammengesetzten Anwendung) und beruht auf der Sun Java Integation Suite, vormals ICAN Suite von SeeBeyond. Damit können die Unternehmen im Gesundheitswesen die zahlreichen Identifikationsnummern der Leistungserbringer, die in diversen Formaten und auf den verschiedenen Systemen verstreut liegen, integrieren und auf intelligente Weise in einem einheitlichen Standardformat zusammenbringen. Der iProvider ist als flexible Lösung konzipiert, die auf lokale Gegebenheiten des jeweiligen Landes angepasst werden kann.

Ausgangspunkt für die Entwicklung des iProvider Global Identifier war die HIPAA-Richtlinie zum Nationalen Provider Index in den USA. Derzeit rechnen die Leistungserbringer im Gesundheitswesen der USA in der Regel unter zahlreichen Namen und mit Bezeichnungen ab, die im allgemeinen den Patienten nicht bekannt sind, so das eine Überprüfung der Leistungen schwierig – wenn nicht sogar unmöglich – ist.

Im HIPAA-Gesetz (Health Insurance Portability and Accountability Act) ist daher eine eindeutige Personenkennung und Kennung der Institutionen vorgesehen, weil diese als elementarer Baustein im Zuge der Verringerung des Verwaltungsaufwandes gilt. Die eindeutige Identifikation eines Arztes ist sowohl für das Erbringen der Leistung als auch für Abrechnungsprozesse in der Verwaltung wichtig.
Diese Kennung, genannt National Provider Index (NPI), wird den Anbietern als eindeutige Identifikationsnummer zugewiesen, um einen möglichen Missbrauch oder Betrug zu verhindern. Diese zehnstellige Identifikationsnummer wird künftig auch alle anderen Identifikationen von Beteiligten, zum Beispiel Medicare- und Medicaid-Lieferanten, ersetzen. Der Stichtag, bis zu dem das NPI Format erfüllt sein muss, ist derzeit der 23. Mai 2007.

Bei der bevorstehenden Aufgabe der integrierten Gesundheitsversorgung, die elektronische Übertragung von Standardtransaktionen zu vereinfachen und gleichzeitig die gesetzlichen Anforderungen kostengünstig und zeitgerecht zu erfüllen, wird die SeeBeyond-Lösung eine wichtige Rolle spielen. „Der Vorteil einer Composite Application wie dem iProvider Global Identifier besteht darin, dass er vorhandene IT-Systeme in wertvolle geschäfts-orientierte Lösungen umwandelt. In diesem Fall können Missbrauch und Betrug verhindert und der Kommunikationsfluss verbessert werden“, sagt Wayne Owens, Vice President, Healthcare Integration Platforms bei Sun Microsystems.

Mit dem iProvider Global Identifier können die Kunden die Komplexität im Gesundheitssystem verringern, indem sie eine einzige und sichere Quelle für Kontaktdaten der Leistungserbringer schaffen, wobei die derzeit vielen Identifikationsnummern exakt und skalierbar in eine einzige NPI-Lösung abgeglichen werden. Die Anwendung verhilft zu zeitgerechten und aktualisierten Kontaktinformationen: Dies führt wiederum zu einer schnellen und exakten Kommunikation zwischen den Anbietern. Die Folge sind rationalisierte Prozesse im Bereich Ansprüche und Leistungserbringung sowie ein verbesserter Kommunikationsfluss im Medizinischen Bereich und bessere Entscheidungen.

Darüber hinaus unterstützt der iProvider Global Identifier die elektronische Kommunikation zwischen allen an der Gesundheitsversorgung beteiligten Personen und Institutionen. So werden der elektronische Befundaustausch, elektronische Benachrichtigungen z.B. an Lieferanten und im Falle von Epidemien automatische Warnungen an die Gesundheitsorganisationen erleichtert. Zu den Anwendern, die von iProvider Global Identifier profitieren, zählen Krankenversicherer, Kassenärztliche Vereinigungen, Kliniken, Pflegeheime, Labore, Apotheken, Ärzte, Zahnärzte und das Pflegepersonal.

SeeBeyond Deutschland GmbH

SeeBeyond, ein Tochterunternehmen von Sun Microsystems, entwickelt und vermarktet Softwarelösungen für die unternehmensweite Integration von Geschäftsanwendungen sowie die unternehmensübergreifende Kommunikation entlang der Wertschöpfungskette mit Kunden und Partnern.
Mit seiner Integrated Composite Application Network Suite 5.0 (die unter SUN in unterschiedlicher Zusammenstellung als ESB-, B2B- oder Teil der Java CAPS-Suite vermarktet wird) bietet SeeBeyond ein vollständiges Integrations-Framework an. ICAN ist eine offene, J2EE basierende, skalierbare und umfassende durchgängige Plattform für das Entwickeln, Ausführen und Verwalten von integrierten Geschäftsprozessen und Composite Applications sowie für die System-, Anwendungs- und Datenintegration. ICAN ermöglicht geschäftsübergreifend einen nahtlosen Fluss von Informationen, so dass Unternehmen damit eine Service-orientierte Architektur (SOA) aufbauen können. Kunden von SeeBeyond profitieren dabei von mehr Transparenz, Geschwindigkeit und Wertschöpfung und können so ihre Geschäftsabläufe optimieren, Kosten senken sowie Marktanteile und den Kundenservice verbessern.
Seit Auslieferung der ersten Produkte im Jahre 1991 hat SeeBeyond bei rund 2.000 Unternehmen in den Branchen Handel, Banken, Versicherungen, Telekommunikation, Energie, Gesundheit sowie in allen bedeutenden Industriezweigen erfolgreich Systeme integriert.
SeeBeyond unterhält im deutschsprachigen Raum Niederlassungen in Berlin, München und Neu-Isenburg bei Frankfurt sowie in Zürich. Der europäische Hauptsitz ist in Bracknell, England. Weitere Informationen unter:
http://www.seebeyond.com/.

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