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IDC-Studie belegt: E-Mail-Schutz oft nicht ausreichend

(PresseBox) (München, ) Nur wenige US-amerikanische Unternehmen sind gegen Cyberkriminelle ausreichend geschützt - so das Ergebnis einer Studie, die IDC im Auftrag von Secure Computing durchgeführt hat. 72 Prozent der Unternehmen haben keine Lösung zum Schutz vor Data Leakage via E-Mail implementiert und 89 Prozent verfügen nicht über eine effektive Anti-Spam-Lösung. In der Studie wurden 100 ITProfessionals und Sicherheitsentscheider in nordamerikanischen Unternehmen mit mindestens 500 Mitarbeitern befragt.


"Die IDC-Studie legt nahe, dass die Unternehmen ihre Anstrengungen im Kampf gegen Sicherheitsrisiken intensivieren müssen", erklärt Brian Burke, Program Director, Security Products bei IDC. "Obwohl viele von ihnen Bedenken bezüglich der Inbound- und Outbound-Sicherheit äußerten, genügten deren derzeitige Lösungen nicht den Ansprüchen. Nur elf Prozent der Befragten verfügten über angemessene Inbound-Sicherheitslösungen; über 70 Prozent waren gegen Datenverluste durch E-Mails machtlos."

Vorkehrungen gegen Datenverlust notwendig

Die Studie zeigt, dass E-Mail-Verschlüsselung und die Verhinderung von Datenverlust bei den IT-Verantwortlichen momentan ganz oben auf der Prioritätenliste stehen. Rund 85 Prozent der Studienteilnehmer berichteten, dass diese Themen sie stark bis sehr stark beschäftigten. Bisher hatten jedoch nur 28 Prozent ein System zur Verhinderung von Datenverlust durch E-Mails implementiert. 56 Prozent planen die Einführung für das kommende Jahr.

IDC geht davon aus, dass Datenverluste in 80 bis 90 Prozent der Fälle versehentlich passieren. Und tatsächlich befürchteten rund 44 Prozent der in der Studie befragten Unternehmen in erster Linie den versehentlichen Datenverlust. Nur fünf Prozent waren extrem besorgt, sie könnten Opfer eines gezielten Datendiebstahls durch Data Leakage werden.

Klage über Spam nimmt zu

In der von Secure Computing beauftragten Studie stellte IDC außerdem fest, dass immer mehr unerwünschte Nachrichten die Sicherheitssysteme passieren. Dies ist insbesondere in großen Unternehmen der Fall. In der Studie gaben 28 Prozent der Großunternehmen an, dass die Beschwerden über Spam um 10 Prozent gegenüber dem Vorjahr angestiegen sind.

Der Grund: Viele Unternehmen haben noch veraltete Technologien im Einsatz, die mit der steigenden Spam-Lawine und den neuen Methoden der Spammer nicht mehr fertig werden. State-of-the-Art Antispamlösungen blocken heutzutage über 99 Prozent der unerwünschten Nachrichten. Der Studie zufolge entsprechen aktuell jedoch nur in 11 Prozent der Fälle die Systeme diesem Standard, während 60 Prozent der Befragten einräumten, ihre Systeme würden nicht einmal 95 Prozent Effektivität erzielen.

Fortschritte in der Sicherheitsinfrastruktur für E-Mails

In der von Secure Computing in Auftrag gegebenen Studie beschreibt IDC zudem einige wichtige Trends im Bereich Messaging Security Infrastructure.Erstens zeigten sich die Unternehmen sehr interessiert an hybriden Ansätzen, die Maßnahmen aus den Bereichen on-premise und in-the-cloud kombinieren. Über 60 Prozent der Studienteilnehmer halten diese Ansätze für besonders effektiv beim Kampf gegen Inbound-Gefahren.

Über die Hälfte der Unternehmen nutzen momentan verbindungs- oder reputationsbasierte Technologien, um Gefahren auf Netzwerkebene abzuwehren. Da die Technologien oft nicht auf dem neuesten Stand sind, erreichen sie allerdings auch nur 75 Prozent Effektivität.

Weitere Ergebnisse der Studie
- 70 Prozent der Unternehmen wünschen sich eine Lösung, die sowohl externe als auch interne Angriffe abwehren kann.
- 34 Prozent der Unternehmen planen die Einführung von virtuellen Appliances innerhalb der kommenden 12 Monate um Kosten zu sparen.
- Unternehmen fürchten vor allem bösartige URLs (56 %), Phishingattacken (49 %) und bösartige Attachments (47 %).
- 40 Prozent der Unternehmen planen, innerhalb der kommenden 18 Monate ihre Sicherheitsbudgets zu erhöhen.

Empfehlungen

IDC empfiehlt den Einsatz von Lösungen gegen Data Leakage und Upgrades der Anti-Spam-Software.

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Über die Secure Computing GmbH

Secure Computing (NASDAQ:SCUR), ein führender Hersteller von Lösungen für die Sicherheit des Enterprise Gateways, unterstützt die Kunden beim Schutz ihrer geschäftskritischen Web-, E-Mail- und Netzwerk-Assets. Mehr als die Hälfte der Fortune 50 und Fortune 500 Unternehmen zählen zu den 22.000 Kunden in 106 Ländern. Diese können auf ein globales Netzwerk von über 2.000 Partnern zählen. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in San Jose, Kalifornien, und Vertriebsniederlassungen in der ganzen Welt. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter http://www.securecomputing.com.

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