SCHOTT Solar erzielt 19,7 Prozent Wirkungsgrad mit silberfreier PERC-Solarzelle

Jüngste Forschungserfolge in neuer Zelle vereint / PERC-Techologie zeigt immanente Vorteile in Kombination mit Kupfergalvanik

(PresseBox) (Mainz, ) Der SCHOTT Solar AG ist es gelungen, mehrere ihrer jüngsten Entwicklungserfolge zu einem neuen hervorragenden Ergebnis zu kombinieren: Das Unternehmen hat mit Standard-Produktionsprozessen eine silberfreie Hocheffizienz-Solarzelle hergestellt, deren Vorderseite mit galvanisch erzeugten Metallkontakten aus Kupfer auskommt. Die Rückseite wurde hierbei mittels PERC-Technologie in Kombination mit Aluminium-Siebdruck passiviert. Mit dem neuen Zelltyp wird im Industrieformat 156 mm x 156 mm ein Wirkungsgrad von nahezu 20 Prozent erreicht. Dies bestätigte das Fraunhofer ISE in einer von SCHOTT Solar beauftragten Messung am 8. Dezember 2011.

Die neue Zelle kombiniert mehrere innovative Technologien:

Mit der Nickel-Kupfer-Galvanik auf der Vorderseite einer multikristallinen Zelle hatte SCHOTT Solar kürzlich im Forschungsprojekt Las VeGaS einen Wirkungsgrad von 18 Prozent erzielt. Gleichzeitig zeichnet sich die neue Zelle durch das in der monokristallinen Rekordzelle angewandte Verfahren für die Rückseitenpassivierung aus: PERC (Passivated Emitter and Rear Contact). Diese SCHOTT-Technologie zeichnet sich insbesondere in Kombination mit Kupfergalvanik durch einen hohen Wirkungsgrad der Zelle und kostengünstige Produktionsprozesse aus. Bei erfolgreichem Nachweis der Langzeitstabilität kann somit künftig auf das teure Silber im Produktionsprozess verzichtet werden.

"Die neue Zelle ist ein echter Meilenstein auf dem Weg zu mehr Leistung bei geringeren Produktionskosten", erläutert Dr. Axel Metz, Leiter Solarzellenentwicklung bei SCHOTT Solar. "Wir haben in den letzten Jahren an allen Ecken und Enden geforscht und gerade in den letzten Monaten tolle Erfolge erzielt. Jetzt ist es uns gelungen, diese guten Ergebnisse in einer neuen Zelle zusammenzuführen. Nun kommt es nur noch darauf an, den Nachweis der Langzeitstabilität zu erbringen."

SCHOTT Solar AG

SCHOTT Solar ermöglicht mit ihren hochwertigen Produkten, das nahezu unerschöpfliche Potenzial der Sonne als erneuerbare Energiequelle zu nutzen. Zu diesem Zweck produziert SCHOTT Solar wesentliche Komponenten für Photovoltaikanwendungen und Solarkraftwerke mit Parabolrinnentechnologie. In der Photovoltaikindustrie gehört das Unternehmen zu den wenigen integrierten Herstellern von kristallinen Siliciumwafern, Solarzellen und Photovoltaikmodulen. In der Dünnschichttechnologie zählt sich SCHOTT Solar wegen ihrer über 20-jährigen Erfahrung zu den richtungsweisenden Unternehmen. Bei der Produktion von Receivern für Solarkraftwerke mit Parabolrinnentechnologie sieht sich SCHOTT Solar als Markt- und Technologieführer. Die Receiver sind Schlüsselkomponenten von Großkraftwerken, die auf Basis der Parabolrinnentechnologie zentral Strom aus Sonnenenergie erzeugen und damit ganze Städte versorgen können. SCHOTT Solar produziert in Deutschland, der Tschechischen Republik, den USA und in Spanien. Die Innovationskraft und technologische Kompetenz von SCHOTT Solar reichen zurück bis in die späten 1950er Jahre. Hauptaktionärin der SCHOTT Solar AG ist die SCHOTT AG, Mainz. SCHOTT entwickelt Spezialwerkstoffe, Komponenten und Systeme für die Branchen Hausgeräteindustrie, Pharmazie, Solarenergie, Elektronik, Optik und Automotive. Der SCHOTT Konzern erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2009/2010 mit rund 17.500 Mitarbeitern einen globalen Umsatz von 2,9 Milliarden Euro.



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