SCHOTT Solar CSP liefert Direktverdampfungs-Receiver für Fresnel-Technologie

Vakuumisolierte Receiver von SCHOTT Solar erhöhen die Effizienz von Fresnel-Kollektorsystemen / Neue Solarfeldgeneration soll direkten Dampf mit einer Temperatur von 450°C erzeugen

(PresseBox) (Mainz/Mitterteich, ) Im Rahmen eines Kooperationsvertrages mit dem Karlsruher Unternehmen Novatec Biosol hat SCHOTT Solar sein Engagement im Bereich der Fresnel-Technologie untermauert. Als Fresnel-Spezialist hat Novatec kürzlich mit der Entwicklung des neuen Fresnel-Kollektorsystems "Supernova" begonnen, welches für die direkte Dampferzeugung mit einer Temperatur von 450°C ausgelegt ist. Um bei hohen Temperaturen effizient zu arbeiten, wird das Unternehmen im Hochtemperaturbereich Receiver von SCHOTT Solar einsetzen.

Als Markt- und Technologieführer im Bereich Receiver für Parabolrinnenkraftwerke weitet SCHOTT Solar somit seine Kompetenzen im Bereich Concentrated Solar Power (CSP) auf den Bereich Fresnel aus. Prototypen von SCHOTT Solar werden bereits seit mehreren Jahren sowohl für Direktverdampfung als auch in Fresnel-Kollektoren erfolgreich in Tests eingesetzt.

Ein Fresnel-Kollektor basiert auf demselben Prinzip wie eine Parabolrinne, besteht aber aus langen, parallel angeordneten Flachspiegelreihen. Während die Spiegel der Sonne nachgeführt werden können, ist der Receiver in der Brennlinie über dem Spiegelfeld fest montiert. Zudem wird in der Fresnel-Technologie Wasser anstelle von Thermo-Öl als Wärmeträger verwendet, das durch die konzentrierte Sonnenstrahlung im Inneren der Receiver direkt verdampft wird.

Die vakuumisolierten Receiver von SCHOTT Solar sind vor allem aufgrund einer neuartigen Beschichtung für den Hochtemperaturbereich dieser Kraftwerke besonders geeignet. Die hochselektive, temperaturbeständige Absorberbeschichtung wurde in mehrjähriger Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Institut für solare Energiesysteme entwickelt und weist bei einer Betriebstemperatur von 400°C Wärmeverluste von weniger als 10 Prozent auf.

"Als Lieferant der Schlüsselkomponente Receiver für Parabolrinnenkraftwerke freut sich SCHOTT Solar nun auch Receiver für solarthermische Kraftwerke mit Fresnel-Technologie zu liefern", erklärt Christoph Fark, Geschäftsführer SCHOTT Solar CSP GmbH. "Durch den Einsatz von vakuumisolierten Receivern lässt sich die Effizienz von solarthermischen Kraftwerken mit Fresnel-Technologie deutlich steigern. Die Technologieführerschaft von SCHOTT Solar wird dadurch erneut unterstrichen."

Bereits im Herbst 2010 wird SCHOTT Solar Hochtemperatur-Receiver für umfangreiche Tests in Novatecs Solarkraftwerk "PE1" liefern.

SCHOTT AG

SCHOTT Solar ermöglicht mit ihren hochwertigen Produkten, das nahezu unerschöpfliche Potenzial der Sonne als erneuerbare Energiequelle zu nutzen. Zu diesem Zweck produziert SCHOTT Solar wesentliche Komponenten für Photovoltaikanwendungen und Solarkraftwerke mit Parabolrinnentechnologie. In der Photovoltaikindustrie gehört das Unternehmen zu den wenigen integrierten Herstellern von kristallinen Siliciumwafern, Solarzellen und Photovoltaikmodulen. In der Dünnschichttechnologie zählt sich SCHOTT Solar wegen ihrer über 20jährigen Erfahrung zu den richtungsweisenden Unternehmen. Bei der Produktion von Receivern für Solarkraftwerke mit Parabolrinnentechnologie sieht sich SCHOTT Solar als Markt- und Technologieführer. Die Receiver sind Schlüsselkomponenten von Großkraftwerken, die auf Basis der Parabolrinnentechnologie zentral Strom aus Sonnenenergie erzeugen und damit ganze Städte versorgen können. SCHOTT Solar produziert in Deutschland, der Tschechischen Republik, den USA und in Spanien. Die Innovationskraft und technologische Kompetenz von SCHOTT Solar reichen zurück bis in die späten 1950er Jahre. Hauptaktionärin der SCHOTT Solar AG ist die SCHOTT AG, Mainz. SCHOTT entwickelt Spezialwerkstoffe, Komponenten und Systeme für die Branchen Hausgeräteindustrie, Pharmazie, Solarenergie, Elektronik, Optik und Automotive. Der SCHOTT Konzern erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2008/2009 mit rund 17.400 Mitarbeitern einen globalen Umsatz von 2,3 Milliarden Euro.

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