Schoeller Arca Systems empfiehlt der Automobilindustrie über den vorgeschlagenen VDA/GLT Standard hinauszuschauen

Ein zu enger Standard behindert die Weiterentwicklung von Behältern für die Automobilindustrie

(PresseBox) (Zwolle, ) Schoeller Arca Systems, der Marktführer bei Kunststoffverpackungen im Bereich Material Handling, einschließlich der Großladungsträger (GLT) für die Automobilindustrie, hat erklärt, dass man die Entwicklung des neuen VDA/GLT Standards nicht unterstützen wird. Obwohl das Unternehmen in dem Team mitgearbeitet hat, welches den Standard entwickelt hat, ist man zu der Überzeugung gelangt, dass der finale Vorschlag für den Standard nicht die beste Lösung für die Industrie darstellt.

Das Ziel von Schoeller Arca Systems während der Entwicklungsarbeit war es, dass ein relativ weit gefasster Standard vorgeschlagen wird, welcher die Abmessungen, Maße für die Kompatibilität und Details wie die Öffnungen für die Entnahmeklappen und die Positionen der Etikettenhalter definiert. Dies sollte den Kunden garantieren, dass die Behälter von allen potenziellen Lieferanten miteinander kompatibel sind und auf die gleiche Art und Weise verwendet werden können.

Im Laufe des Prozesses entschied sich der VDA dazu einen sehr eng gefassten und detailierten Vorschlag, der auf dem Design eines potenziellen Anbieters basiert, zu favorisieren. Schoeller Arca Systems beschloss diese Entwicklung nicht weiter zu unterstützen, da die vorgeschlagene Konstruktion nicht den heutigen Anforderungen an Großladungsträger entspricht. Der vorgeschlagene Standard erfordert Behälter mit einem einwandigen Design, wobei eine Rippenstruktur und Stahlelemente zur Verstärkung benötigt werden. Schoeller Arca Systems ist davon überzeugt, dass die Behälter dadurch unnötig schwerer sind und sich dies negativ auf die CO2 Emissionen sowie die Transportkosten auswirkt. Zusätzlich kann sich aufgrund des Designs mit den durchbrochenen Seiten Wasser im Behälter ansammeln. Weiterhin beschränkt das Design des Bodens (mit vier Füßen), da keine Kufen vorgesehen sind, die Einsatzmöglichkeiten. Es kann zu Problemen auf automatisierten Förderanlagen führen und zudem sind Unsicherheiten bei der Nutzung nicht auszuschließen.

Der vorgeschlagene Standard beinhaltet weiterhin, ungeachtet davon wer der Hersteller des Original-Behälters ist, eine vollständige und unbegrenzte Kompatibilität der Ersatzteile, was Schoeller Arca Systems hinsichtlich der Produkthaftung bedenklich findet.

Ludo Gielen, Sales und Marketing Direktor bei Schoeller Arca Systems, sagt: "Wir haben viele Kunden in unterschiedlichen Branchen, mit denen wir sehr individuelle, aber auch gern standardisierte Lösungen entwickeln. In diesem Fall sind wir davon überzeugt, dass bei der Zusammenarbeit nicht die beste Lösung gefunden worden ist."

"Wir glauben, dass das Ziel der Standardisierung - sowohl aus Handling- als auch aus ökonomischen und ökologischen Gründen - ein möglichst geringes Behältergewicht und die Verwendung eines Maximums an recycelbarem Material sein sollte. Der Behälter sollte die optimalen Abmessungen für die jeweilige Nutzung haben und mit den Behältern der anderen Anbieter kompatibel sein. Der aktuelle VDA/GLT Vorschlag ist ein Kompromiss, der die weitere Entwicklung von verbesserten, leichteren und effizienteren GLT-Produkten für die Automobilindustrie behindert."

Schoeller Arca Systems steht vor dem Abschluss der Entwicklung einer neuen Generation an Großladungsträgern außerhalb des neuen VDA-Standards, welche die Transportlogistik in der Automobilindustrie revolutionieren wird. Die abschließende Entwicklungsarbeit wird gerade in Kooperation mit der Automobilindustrie unternommen. Das Unternehmen beabsichtigt das neue Produkt bis zum Ende des Jahres vorzustellen.

Schoeller Allibert GmbH

Schoeller Arca Systems ist der weltweit führende Anbieter von Kunststoffverpackungen im Bereich Material Handling. Schoeller Arca Systems bietet ein breites Angebot an Kunststoffprodukten für das Material Handling einschließlich Großladungsträgern, Intermediate Bulk Containern, Big Boxen, Paletten sowie wieder verwendbarer Behälter, Kästen für die Getränkeindustrie und UN-zertifizierter Eimer an. Zusätzlich umfasst das Angebot des Unternehmens maßgeschneiderte Lösungen für kundenspezifische Anforderungen. Schoeller Arca Systems, mit dem Hauptsitz in den Niederlanden, beschäftigt 1.300 Mitarbeiter und erwirtschaftet einen Gruppenumsatz von 498 Millionen Euro (2008). Schoeller Arca Systems ist weltweit in mehr als 50 Ländern tätig.


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