SchaltbauKonzern steigert Umsatz und Ergebnis im 3. Quartal 2010

(PresseBox) (München, ) In einem weiterhin günstigen wirtschaftlichen Umfeld hat sich im SchaltbauKonzern die positive Geschäftsentwicklung im dritten Quartal 2010 fortgesetzt. Hinsichtlich Umsatz, EBIT und Konzernergebnis war es das beste Quartal des bisherigen Jahresverlaufs. Das anhaltend solide Bahngeschäft und die unverändert starke Nachfrage vor allem aus Asien sowie das anziehende Industriegeschäft sorgten für Impulse. Durch den unerwartet guten Geschäftsverlauf im dritten Quartal wird nunmehr für 2010 ein Ergebnis je Aktie von 6,40 Euro erwartet.

Der Auftragseingang lag im Berichtsquartal mit 71,4 Mio. EUR um 34,7% über dem Vergleichswert des krisenbedingt schwachen Vorjahres (53,0 Mio. EUR). In den ersten neun Monaten 2010 stieg der Auftragseingang damit um 16,2% auf 224,7 Mio. EUR (Vorjahr: 193,4 Mio. EUR). Der Auftragsbestand belief sich am 30. September 2010 auf 179,9 Mio. EUR (30. September 2009: 170,1 Mio. EUR).

Nachfragegetrieben erwirtschaftete der SchaltbauKonzern in den Monaten Juli bis September 2010 einen Umsatz von 74,0 Mio. EUR. Gegenüber dem Wert des vergleichbaren Vorjahresquartals von 62,4 Mio. EUR entspricht das einer Zunahme um 18,6%. Insgesamt wurde in den neun Monaten 2010 ein Umsatz von 207,9 Mio. EUR realisiert und der Vergleichswert des Vorjahres von 205,0 Mio. EUR um 1,4% übertroffen.

Im Segment Mobile Verkehrstechnik haben sich Auftragseingang und Umsatz im dritten Quartal 2010 gegenüber dem gleichen Vorjahresquartal deutlich erhöht. Im Segment Stationäre Verkehrstechnik kam das Geschäftsfeld Infrastrukturtechnik gut voran. Bei steigenden Auftragseingängen hat sich die Abwicklung der Aufträge bei Bahnübergangssystemen und Weichenheizungen, die im ersten Quartal infolge des harten Winters in nur geringem Umfange möglich waren, in den drei Monaten zum September 2010 erheblich beschleunigt. Die seit Mai im Geschäftsfeld Bremssysteme wieder steigenden Auftragseingänge wurden im Berichtsquartal zunehmend umsatzwirksam, so dass sich im August auch hier die Trendwende vollzogen hat. Weiterhin erfreulich war die Entwicklung bei Aufträgen und Umsätzen im Segment Komponenten. Neben dem guten Bahngeschäft sorgte das wieder lebhaftere Industriegeschäft im dritten Quartal für zusätzliche Nachfrage. Herausragend waren Auftragswachstum und Umsatzentwicklung in China.

Die Gesamtleistung des SchaltbauKonzerns stieg im Neunmonatszeitraum 2010 geprägt vom starken Umsatzwachstum im dritten Quartal und von der Anarbeitung von Aufträgen kräftig auf 214,2 Mio. EUR (Vorjahr: 197,4 Mio. EUR). Dadurch konnten Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit (EBIT) auf 17,3 Mio. EUR (Vorjahr: 14,8 Mio. EUR) und die EBITMarge auf 8,3% (Vorjahr: 7,2%) verbessert werden.

Bedingt durch die deutliche Ergebnisverbesserung im dritten Quartal belief sich das Konzernergebnis in den ersten neun Monaten 2010 auf 11,5 Mio. EUR. Damit wurde der Vorjahreswert um 1,8 Mio. EUR übertroffen. Das Ergebnis pro Aktie betrug 5,22 Euro im Vergleich zu 4,47 Euro in den ersten neun Monaten des Vorjahres.

Die im Berichtsquartal stark gestiegene Gesamtleistung und die für das vierte Quartal anstehenden Auslieferungen haben das Working Capital stichtagbezogen von 53,8 am 31.12.2009 auf 73,3 Mio. EUR am 30.09.2010 erhöht. Dies hatte den größten Einfluss auf die Bilanzsumme, die auf 187,2 Mio. EUR (31.12.2009: 167,9 Mio. EUR) zunahm. Dennoch hat sich die Eigenkapitalquote einschließlich der Genussrechte von 16,4% am Jahresende 2009 auf 19,3% Ende September 2010 verbessert. Die Nettobankverbindlichkeiten konnten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 43,0 Mio. EUR auf 39,2 Mio. EUR reduziert werden.

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