Schaltbau-Konzern bestätigt zum Halbjahr Prognose für 2009

(PresseBox) (München, ) Der Schaltbau-Konzern hat sich im 1. Halbjahr 2009 in einem sehr schwierigen wirtschaftlichen Umfeld erwartungsgemäß entwickelt und bestätigt die Gewinnprognose für das Gesamtjahr. Unter der Voraussetzung, dass die für die Schaltbau Gruppe relevanten Märkte im weiteren Verlauf des Jahres 2009 nicht massiv rückläufig sind, wird unverändert ein Ergebnis je Aktie in der Größenordnung von 6,20 EUR in Aussicht gestellt.

Im 1. Halbjahr erreichte der Schaltbau-Konzern einen Auftragseingang von 140,4 Mio. EUR. Im Vergleich zu den 151,6 Mio. EUR der ersten sechs Monate des Vorjahres bedeutete dies einen Rückgang von rund 7%. Dabei waren die Auswirkungen der schlechten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen im zweiten Quartal stärker zu spüren als zu Jahresbeginn. In den Monaten April bis Juni 2009 betrugen die Auftragseingänge 61,1 Mio. EUR (Q2 2008: 69,1 Mio. EUR). Der Auftragsbestand der Schaltbau-Gruppe lag am 30. Juni 2009 mit 179,7 Mio. EUR (30. Juni 2008: 192,1 Mio. EUR) weiterhin auf einem hohen Niveau.

Auf der Grundlage eines guten Auftragsbestands konnte der Umsatz des Schaltbau-Konzerns im 1. Halbjahr 2009 gesteigert werden. Mit 142,5 Mio. EUR wurde der Vorjahreswert von 140,1 Mio. EUR um rund 2% übertroffen. Der Umsatz des 2. Quartals lag bei 69,9 Mio. EUR (Q2 2008: 75,0 Mio. EUR). Damit hat sich die Umsatzdynamik im Verlauf des Berichtszeitraums verringert.

Im Segment Mobile Verkehrstechnik erhöhte sich der Umsatz im Berichtshalbjahr leicht. Getragen wurde diese positive Entwicklung von der Produktgruppe Türsysteme für Schienenfahrzeuge, die kräftig zulegen konnte. Anhaltende Verzögerungen bei der Vergabe von Bahnprojekten bremsten das Bahngeschäft des Segments Stationäre Verkehrstechnik, wohingegen das Bremsengeschäft noch von den hohen Auftragsbeständen der Vergangenheit profitierte. Auch das Segment Komponenten konnte die Schwäche im Bereich der industriellen Anwendungen aufgrund des hohen Auftragsbestands im Bereich Bahn noch zum großen Teil kompensieren.

Die Ergebnisentwicklung des Schaltbau-Konzerns war im 1. Halbjahr 2009 beeinflusst von den Veränderungen der Bestände, die vor allem im zweiten Quartal 2009 erheblich abgebaut werden konnten. Dadurch sank die Gesamtleistung um 5% auf 136,1 Mio. EUR. Mit Blick auf erwartetes künftiges Wachstum wurde der Personalbereich gezielt gestärkt und damit ein Anstieg der Personalkosten bewusst in Kauf genommen. Der Anteil am Personalaufwand der erstmals konsolidierten Schaltbau Machine Electrics betrug 572 TEUR. Demgegenüber war der Materialaufwand infolge der günstigen Preisentwicklung an den Rohstoffmärkten rückläufig. Per Saldo ergab sich ein Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit (EBIT), das sich von 12,9 Mio. EUR im Vorjahr auf 11,4 Mio. EUR im Berichtszeitraum verringerte. Die EBIT-Marge sank, bezogen auf den Umsatz, auf 8,0 Prozentpunkte (Vorjahr: 9,2 Prozent). Das EBIT des 2. Quartals betrug 5,3 Mio. EUR, nach 7,4 Mio. EUR im Vorjahr.

Das Halbjahreskonzernergebnis reduzierte sich von 9,1 Mio. EUR auf 8,0 Mio. EUR. Der auf die Aktionäre der Schaltbau Holding AG entfallende Anteil am Konzernergebnis verminderte sich dabei von 8,4 Mio. EUR auf 7,0 Mio. EUR. Der Gewinn pro Aktie (unverwässert) betrug 3,76 Euro nach einem Vorjahrswert von 4,51 Euro. Das 2. Quartal steuerte dabei einen Gewinn pro Aktie von 1,80 Euro bei (Q2 2008: 2,83 Euro).

Aufgrund der weiterhin guten Ertragsentwicklung konnte die Eigenkapitalbasis des Schaltbau-Konzerns im 1. Halbjahr 2009 nochmals gestärkt werden. Zum 30. Juni 2009 lag das Eigenkapital bei 14,4 Mio. EUR und damit um 5,8 Mio. EUR über dem Stand zum 31. Dezember 2008.

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