Invensense(TM) stellt die weltweit erste IMU-Lösung mit 6 Achsen für Anwendungen der Consumer-Elektronik vor

Der IMU-3000(TM) bietet ein integriertes, digitales 3-Achsen-Gyroskop sowie Schnittstellen für 3 externe Beschleunigungssensoren und generiert damit ein gemeinsames 6-Achsen Ausgangssignal

(PresseBox) (Sunnyvale, ) InvenSense Inc., führender Anbieter auf dem Markt der Bewegungsverarbeitung, hat heute die IMU-3000(TM) - Produktfamilie von Trägheitssensoren vorgestellt. Der IMU-3000 (IMU = Inertial Measurement Unit) hat ein integriertes 3-Achsen-Gyroskop sowie einen Digital- Motion-Processor(TM) (DMP) mit sekundärem I2C-Port zur Anbindung externer Beschleunigungsmessern. Damit generiert der Baustein über seinen primären I2C-Port ein 6achsiges Bewegungssignal, wobei lineare und rotierende Bewegungen zu einem gemeinsamen Datenstrom vereinigt werden.

Der Baustein ist für eine Vielzahl von Produkten aus dem Bereich der Consumer- Elektronik ideal geeignet, bei denen eine robuste, kostengünstige Bewegungsverarbeitung gebraucht wird, z.B. für Spielsteuerungen, Fernbedienungen für Fernseher und Set-Top-Boxen mit Breitbandzugang, Sport- und Fitnessanwendungen und medizinische Anwendungen. Durch den gemeinsamen Datenausgang entlastet der IMU- 3000 den Hostprozessor von intensiven Rechenaufgaben der Bewegungsverarbeitung, verringert die Abfragehäufigkeit der Bewegungsdaten, und ermöglicht so die Verwendung kostengünstiger, stromsparender Mikrocontroller.

Die Bedienung mittels Bewegungen wird immer mehr zur Standardschnittstelle in der Consumer-Elektronik. "Durch diese Eigenschaft hat 2009 der Verkauf von Nintendos Wii 43 Prozent des Marktanteils bei Spielkonsolen ausgemacht, worauf Sony und Microsoft zur Weihnachtszeit mit der Einführung ihrer eigenen bewegungserkennenden Spiele reagiert haben", meint Pam Tufegzic, Analyst für Consumer-Elektronik bei der kalifornischen Marktforschungsfirma iSuppli Corp. mit Sitz in El Segundo.

"Die Kombination eines Drei-Achsen-Beschleunigungsmessers mit einem Drei-Achsen-Gyroskop liefert vollständigere und genauere Erkennung der Benutzerbewegung als dies bei Lösungen ausschließlich mit Beschleunigungsmessern möglich ist. Trotzdem ist die Verschmelzung der Signale beider Sensortypen alles andere als einfach," erklärt Jérémie Bouchaud, Hauptanalyst für MEMS und Sensoren bei iSuppli. "Eine Lösung, die beide Signaltypen verarbeiten kann, erleichtert die Arbeit des OEMs und trägt zur schnelleren Adaption bei Spielen und anderen Verbraucheranwendungen bei, wie zum Beispiel IPTV-Fernbedienungen."

Der IMU-3000 bietet ein Drei-Achsen-Digitalgyroskop mit programmierbaren Messbereichen von ±250, ±500, ±1000, und ±2000 Grad/sek. an, was zur präzisen Verfolgung von schnellen und langsamen Bewegungen sehr nützlich ist. Das Rauschen des ICs setzt den Industriestandard auf 0,02 Grad/sek. pro ?Hz, wodurch bei der Anwendung beste Qualität für Zeige- und Spielanwendungen gewährleistet ist. Die werkseitig kalibrierte initiale Empfindlichkeit von 1 Prozent verringert den Kalibrierungsbedarf in der Fertigung. Das im Chip integrierte FIFO und der dedizierte I2C-Bus (Master) für Beschleunigungs-Sensoren vereinfachen das System-Timing und verringern den Stromverbrauch. Der Sensorbus ermöglicht dem IMU-3000, ohne Intervention eines Prozessors Daten direkt von externen Beschleunigungsmessern zu erhalten.

Weitere branchenführende Merkmale sind unter anderem: ein kleines 4mmx4mmx0,9mm QFN-Gehäuse aus Kunststoff, integrierte 16bit ADCs, programmierbare digitale Filter, ein Präzisionstaktgeber mit 2 Prozent Genauigkeit im Temperaturbereich von -40°C bis +85°C, ein eingebauter Temperatursensor, programmierbare Interrupts und eine niedrige Leistungsaufnahme von 13 mW. Die Bausteine sind erhältlich mit den seriellen Schnittstellen I2C und SPI, haben einen Versorgungsspannungsbereich von 2,1 bis 3,6 V und einen Spannungsbereich der Logik VLOGIC von 1,71 bis 3,6 V.

"Der IMU-3000 deckt den Marktbedarf für eine vollständige Lösung zur Bewegungsverarbeitung für eine große Anzahl von Anwendungen ab, ohne zusätzliche systemseitige Verarbeitungskosten", meinte Michael Maia, Vizepräsident der InvenSense Gaming und 3D User Interface Business Unit. "Da die Signalverarbeitung in den Chip verlegt wird, ermöglicht der IMU-3000 eine stromsparende und kostengünstige Lösung, ist leicht integrierbar und bringt eine beträchtliche Beschleunigung der Produkteinführung."

Die Schlüsseltechnologie hinter der Größe und der hohen Leistung des IMU-3000 ist die von Invensense patentierte und serienerprobte Nasiri-Fertigungsplattform. Diese integriert die mechanischen MEMS-Strukturen und CMOS-Elektronik direkt auf Wafer- Ebene. Dadurch werden die niedrigste Rauschspezifikation, der niedrigste Stromverbrauch und die geringen Package-Größen ermöglicht. Durch die 8"- Fertigungsplattform und der firmeneigenen Test- und Kalibrierungsanlage in Taiwan für große Serien ist der IMU-3000 genau für die Anforderungen an die großen Stückzahlen der Consumer-Elektronik ausgelegt.

Die IMU-3000-Produktfamilie steht jetzt zur Erprobung durch ausgewählte qualifizierte Kunden bereit, Start der Massenproduktion ist für das 2. Quartal 2010 geplant, der Preis für große Stückzahlen beträgt 3,50 US$.

Über InvenSense

InvenSense ist ein führender Anbieter von Bewegungssensoren für mobile Anwendungen mit felderprobter Technologie und Millionen ausgelieferter Einheiten zu großen OEM-Herstellern weltweit. Die patentierte Bewegungssensortechnologie des Unternehmens und sein innovatives Nasiri-Fertigungsverfahren adressiert viele neuartige Anwendungen im Massenmarkt wie elektronische Spiele, Bildstabilisierung, Fernsteuerungen und Mobilgeräte, die verbesserte Performance und einen größeren Funktionsumfang benötigen und durch eine neue, mehr intuitive Mensch-Maschine-Schnittstelle durch Bewegung oder Gesten bedient werden können.

Weitere Informationen unter http://www.invensense.com

Macnica GmbH

SCANTEC Mikroelektronik GmbH (ISO9001:2000- sowie ISO14001zertifiziert seit 12/93) in Germering bei München sowie TOPAS electronic GmbH in Hannover sind seit 1978 bzw. 1984 als Repräsentanten und Spezial-Distributoren für hochkomplexe Halbleiterprodukte auf dem deutschen Markt tätig. Ihr Schwerpunkt liegt auf dem Vertrieb beratungsintensiver Komponenten von Unternehmen wie Akros Silicon, AudioCodes, Cavium Networks, Dallmeier, Focus Semiconductor, Fulcrum microsystems, GSI Technology, IDT, InvenSense, Jennic, LSI/CSI, Phyworks, Pixim, Ricoh, SiliconBlue, Smart Modular Technologies, Stretch Inc., SynQor, Techwell, Teridian und XMOS.

SCANTEC und TOPAS stellen regelmäßig zur Kundeninformation die Hauszeitschrift "Technology Transfer" (Erscheinungsweise 3-4 mal pro Jahr) kostenfrei zur Verfügung.

Elektronisch: www.scantec.de, sales@scantec.de bzw. www.topas.de, sales@topas.de.

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