Sauer-Danfoss Inc. legt Ergebnisse des zweiten Quartals 2009 vor

Korrektur der Prognose aufgrund rezessionsbedingten Umsatz- und Gewinnrückganges / 34 Millionen US-Dollar freier Cashflow erwirtschaftet

(PresseBox) (Ames/Neumünster, ) Sauer-Danfoss Inc. (NYSE: SHS) hat heute für das zum 30. Juni 2009 abgelaufene Quartal einen Rückgang des Nettoumsatzes um 55 Prozent auf 277,4 Millionen US-Dollar bekannt gegeben, verglichen mit 611,5 Millionen US-Dollar im zweiten Quartal 2008. Bereinigt um Währungsein­flüsse sank der Umsatz um 51 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal.

Das Unternehmen wies für das zweite Quartal 2009 einen Nettoverlust von 121,8 Millionen US-Dollar oder 2,52 US-Dollar je Aktie aus. Im Vergleich dazu belief sich der Nettogewinn des zweiten Quartals 2008 auf 22,7 Millionen US-Dollar oder 0,47 US-Dollar je Aktie. Das Ergebnis des zweiten Quartals 2009 bein­haltete Restrukturierungs- und Abfindungskosten von 13,2 Millionen US-Dollar oder 0,26 US-Dollar je Aktie. Darüber hinaus wurde das Nettoergebnis gemindert durch eine nicht ausgabenwirksame Wertberichtigung von 78,5 Millionen US-Dollar oder 1,62 US-Dollar je Aktie auf latente Steuerguthaben. Die latenten Steuergutha­ben bezie­hen sich auf Verluste, die zur Zeit steuerlich nicht begünstigt werden können.

Sven Ruder, President and Chief Executive Officer, erklärte: "Die Geschäftszahlen des zweiten Quartals zeigen einen weiteren Umsatzrückgang gegenüber den im ers­ten Quartal 2009 veröffentlichten Ergebnissen. Dieses Minus ist deutlicher ausge­fallen, als wir erwartet hatten. Jeder Markt und jede Region, in denen wir tätig sind, bekamen das volle Ausmaß der weltweiten Rezession zu spüren. Auch der Abbau der Lagerbestände bei unseren Kunden beeinträchtigte unseren Umsatz. Der fort­gesetzte Umsatzrückgang, die vorgenannte Wertberichtigung und die einmaligen Kosten in Zusammenhang mit unseren starken Kostensenkungsmaßnahmen be­lasteten das Unternehmensergebnis. Durch die Kostensenkungsmaßnahmen hat Sauer-Danfoss eine Verringerung seiner Betriebsaufwendungen um rund 25,0 Milli­onen US-Dollar oder 27 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal erzielt. Das deut­lich niedrigere Kostenniveau, das wir bis zum Jahresende erreichen wollen, wird uns für das Jahr 2010, wenn sich die globale Wirtschaft stabilisiert und erholt, in eine gute Ausgangsposition bringen."

Der Auftragseingang für das zweite Quartal 2009 belief sich auf 173,4 Millionen US-Dollar. Währungsbereinigt entspricht das einem Rückgang um 70 Prozent ge­genüber dem zweiten Quartal 2008. Der Auftragsbestand betrug zum 30. Juni 2009 insgesamt 407,8 Millionen US-Dollar. Das ist währungsbereinigt ein Minus von 59 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Sechs-Monats-Bericht

Der Nettoumsatz des ersten Halbjahres 2009 betrug 627,1 Millionen US-Dollar, verglichen mit 1,2 Milliarden US-Dollar im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Bereinigt um Währungseinflüsse war das für das erste Halbjahr 2009 ein Umsatz­rückgang um 45 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum. Der Nettoverlust des ersten Halbjahres 2009 belief sich auf 200,2 Millionen US-Dollar oder 4,14 US-Dollar je Aktie, verglichen mit einem Nettogewinn von 50,6 Millionen US-Dollar oder 1,04 US-Dollar je Aktie im Vorjahreszeitraum. Das Ergebnis des ersten Halb­jahres 2009 beinhaltet Restrukturierungskosten von 28,0 Millionen US-Dollar oder 0,55 US-Dollar je Aktie, eine nicht ausgabenwirksame Wertberichtigung auf latente Steuerguthaben von 78,5 Millionen US-Dollar oder 1,62 US-Dollar je Aktie sowie eine nicht ausgabenwirksame Sonderabschreibung auf den Firmenwert von 50,8 Millionen US-Dollar oder 1,05 je Aktie.

Der operative Cashflow des Unternehmens betrug im ersten Halbjahr 2009 52,5 Millionen, verglichen mit 114,5 Million US-Dollar im Jahr 2008. Die Investiti­onen für das erste Halbjahr 2009 betrugen 29,8 Millionen US-Dollar gegenüber 84,0 Millionen US-Dollar im Vorjahreszeitraum. Der Verschuldungsgrad des Un­ter­nehmens lag zum 30. Juni 2009 bei 64 Prozent, verglichen mit 51 Prozent zum Jah­resende 2008.

"Das Ergebnis unserer Liquiditätsorientierung ist erfreulich: Die Investitionen und das Netto-Umlaufvermögen wurden reduziert, so dass wir im zweiten Quartal einen freien Cashflow von 34,0 Millionen US-Dollar erwirtschaftet haben", sagte Ruder.

Abschließend erklärte Ruder: "Wir können noch nicht mit Gewissheit sagen, ob wir die Talsohle des Abschwungs erreicht haben. Wir reduzieren aufgrund des Umsatz­rückganges weiter unser Kostenni­veau durch verstärkten Stellenabbau und Re­strukturierungsmaßnahmen. Sowohl das Ausmaß des Abschwungs als auch die wei­tere Unsicherheit erfordern eine Korrektur unserer Prognose."

Korrigierte Prognose für das Gesamtjahr 2009
Umsatz: 45 bis 50 Prozent unter dem Umsatzniveau 2008

Ergebnis je Aktie: -6,70 bis -7,30 US-Dollar je Aktie. Hierin enthalten:
- Sonderabschreibungen von 1,05 US-Dollar je Aktie
- Nicht ausgabenwirksame Wertberichtigung auf latente Steuerguthaben von 2,35 bis 2,55 US-Dollar je Aktie
- Stellenabbau- und Restrukturierungskosten von 1,00 bis 1,20 US-Dollar je Aktie

Investitionen: 60,0 Millionen US-Dollar (unverändert)

Sämtliche Zahlen und Prognosen, die im Zusammenhang mit dieser Pressemitteilung genannt werden, sind Einschät­zungen aus aktueller Sicht und werden ohne jede Gewähr genannt.

Detailliertere Informationen und den gesamten Finanzteil finden Sie in der englischsprachigen Originalfassung der Pressemitteilung unter: www.sauer-danfoss.com/Investor Relations.

Am 30. Juli 2009 findet um 16.00 Uhr ein Conference Call zur Erläuterung des Ergebnis­ses des zweiten Quartals 2009 in engli­scher Sprache statt. Interessierte können als Zuhörer an dieser Web­übertragung teilnehmen, indem sie sich auf der Unternehmenswebsite unter http://ir.sauer-danfoss.com einwählen. Eine Aufzeichnung der Übertragung steht bis zum 13. August 2009 auf der Website zur Verfügung.

Danfoss Power Solutions GmbH & Co. OHG

Sauer-Danfoss Inc. ist ein weltweit führendes Unternehmen für die Entwicklung, Herstellung und den Vertrieb von hydraulischen, elektrischen und elektronischen Systemen sowie Komponenten überwiegend für den Einsatz in mobilen Arbeitsmaschinen. Das Unternehmen erwirtschaftete 2008 einen Umsatz von 2,1 Milliarden US-Dollar und verfügt über Vertriebsgesellschaften, Produktionsstandorte und Engineeringbüros in Europa, Nord- und Südamerika sowie im asiatisch-pazifischen Raum.

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