Bürgerservice auf Wienerisch

Moderne Stadtverwaltung mit SAP auf höchstem Niveau

(PresseBox) (Wien/Walldorf, ) Die Stadt Wien ist in der Verwaltung noch effizienter und somit bürgerfreundlicher geworden. Mit der finalen Umstellung auf SAP in der Wiener Stadtverwaltung ist für die optimale Nutzung der Informations- und Kommunikationstechnologie in allen Magistratsabteilungen gesorgt. Unter Einhaltung von Zeitrahmen und Kosten waren etwa 70 Experten und 6.500 Anwender beteiligt. Ziel der SAP-Umstellung ist die Verwaltung zu modernisieren und folglich im Sinn der Bürger zu verbessern.

Wien hat laut der jüngsten Studie im internationalen Städte-Vergleich die höchste Lebensqualität. Damit das auch so bleibt, sorgen an die 35.000 Mitarbeiter des Magistrats der Stadt Wien in 80 Dienststellen für einen möglichst reibungslosen und bürgerfreundlichen Ablauf aller Verwaltungsprozesse für rund 1,65 Millionen Einwohner. Die flächendeckende Einführung von SAP bei der Wiener Stadtverwaltung - unter dem Projektnamen "SAPHIR" - führt zu einer maximalen Kosten- und Prozesstransparenz für die Mitarbeiter sowie einer schnelleren Verwaltungsabwicklung. Die Stadt Wien hat mit SAP ein Vorzeigeprojekt entwickelt, das für weltweite Aufmerksamkeit sorgt. Zahlreiche nationale und internationale Besuche lassen sich die Anwendung in der Wiener Stadtverwaltung demonstrieren. "Das neue Rechnungswesen deckt nicht nur die drei Basisanforderungen Haushalts- und Vermögensmanagement sowie Betriebswirtschaft ab, sondern unterstützt insbesondere durchgängige Prozesse, so dass künftig die Daten laufen und nicht die Bürger", betonte Vizebürgermeisterin und Finanzstadträtin Mag. Renate Brauner im Rahmen der Projektabschlussfeier.

Modernisierung der IT-Landschaft

Nachdem das alte System "UHU" (Universelle Haushaltsbuchführung auf UNIX) nach über 20 Jahren an seine Grenzen angelangt ist, war es Zeit für eine zukunftsweisende, flexible Software. Die Entscheidung für SAP liegt vor allem in der Integration aller Prozesse, bereichsübergreifenden Auswertungen und in der Anpassung an gesetzliche Anforderungen für den öffentlichen Sektor. Jährlich werden von der Stadt Wien rund 20 Millionen Buchungen bearbeitet. Um den Ablauf zu vereinfachen und Aufwand zu reduzieren, schuf das Rechnungsamt (MA 6) zusammen mit dem Rechenzentrum der Wiener Stadtverwaltung (MA 14) die Voraussetzungen für das neue elektronische Rechnungswesen mit SAP. Einen besonderen Mehrwert bietet das SAP System in dem auch die unterschiedlichsten Fachprozesse - vom Stadtgartenamt, über die Gebäude- und Liegenschaftsverwaltung bis hin zur Gesundheitsverwaltung - nahtlos in das Rechnungswesen integriert werden.

Die flächendeckende Einführung in alle Wiener Magistratsabteilungen erfolgte schrittweise innerhalb von sieben Jahren. Das SAP Projekt "SAPHIR" blieb auch wegen dem speziell entwickelten Laborsystem und der intensiven Austestung innerhalb des vorab definierten Zeit- und Budgetrahmens. "Unser Ziel ist ein verbesserter Service für Bürger, wobei möglichst alle Behördenwege beziehungsweise Verfahren und Kontakte zu und mit der Stadt Wien einfacher werden. SAP unterstützt uns wesentlich in der Modernisierung im Sinne eines effizienten Dienstleistungsunternehmens", unterstreicht Hofrat Franz Döller, Direktor MA 6, die Wahl für SAP.

Maximaler Kosten-Nutzen-Faktor

Der Hauptnutzen für die Mitarbeiter der Stadt Wien liegt neben der papierlosen Bearbeitung in der maximalen Kostentransparenz und der verbesserten Kommunikation zwischen den Abteilungen. "Umfassende Auswertungs- und Analysemöglichkeiten bieten jederzeit einen raschen, bereichsübergreifenden Überblick über den Stand der Projekte und deren Kosten, um Optimierungen vorzunehmen", fasst der Projektkoordinator der Stadt Wien OAR Ernst Menner, MBA, (MA 6) die Vorteile zusammen. Für die Zukunft ist eine kontinuierliche Weiterentwicklung des Systems geplant. Die Einführung einer automatischen Rechnungsprüfung und die Automatisierung der Eingangsrechnungen ist der nächste Schritt für eine konsequente, einheitlichere und straffere Gestaltung der Prozesse bei der Stadt Wien.

"Die Stadt Wien hat mit SAP ein Vorzeigeprojekt in der elektronischen Stadtverwaltung entwickelt, das weltweit Anklang findet. Die eingesetzten SAP-Lösungen sind flexibel, einfach erweiterbar und somit für zukünftige Aufgabenstellungen bestens gerüstet", betont Andreas Muther, Geschäftsführer von SAP Österreich.

Weiter Informationen finden Sie auch in der Presseaussendung "Stadt Wien: SAP NetWeaver XI macht Rechnungsberg kleiner" vom 14. Mai 2007.

Die SAP AG, mit Hauptsitz in Walldorf, ist der weltweit führende Anbieter von Unternehmenssoftware und Dienstleistungen, mit denen Firmen jeder Größe und in über 25 Branchen ihre Geschäftsprozesse auf Wachstum und Profitabilität ausrichten können. SAP-Anwendungen sind mehr als 86.000 Kunden in mehr als 120 Ländern im Einsatz. Gegründet 1972, ist SAP heute der weltweit drittgrößte unabhängige Softwareanbieter, mit Niederlassungen in über 50 Ländern. Im Geschäftsjahr 2008 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 11,6 Mrd. Euro. SAP ist an mehreren Börsen gelistet, darunter an der Frankfurter Börse und dem New York Stock Exchange (NYSE: SAP). Weitere Informationen unter: www.sap.de oder www.sap.com.

SAP Österreich GmbH

Die SAP Österreich GmbH steht zu 100% im Eigentum der SAP AG und wurde 1986 als erste Auslandsniederlassung gegründet. Im Jahr 2008 wurde ein Umsatz von mehr als 186 Millionen Euro erzielt. Rund 450 Mitarbeiter, darunter mehr als 200 für internationale Aktivitäten, werden derzeit beschäftigt. Die Bandbreite der über 1.300 österreichischen Kunden reicht von mittelständischen Unternehmen bis hin zu multinationalen Konzernen und Betrieben verschiedenster Branchen - von Industrieunternehmen, über Handelshäuser, Versicherungen und Banken bis zu Organisationen der öffentlichen Hand. Weitere Informationen unter www.sap.at bzw. www.sap.at/presse.

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