SAF steigert Umsatz und Gewinn im dritten Quartal

Starkes Wartungs- und Dienstleistungsgeschäft überzeugt

(PresseBox) (Tägerwilen/Schweiz, ) .
- Lizenzumsatz mit EUR 0,7 Mio. in Q3/10 leicht über Vorjahresniveau
- Wartungsgeschäft verzeichnet einen Zuwachs von 15,5 Prozent in Q3/10
- Konzernergebnis liegt bei EUR 0,1 Mio. in Q3/10

Die im Prime Standard notierte SAF AG (ISIN CH0024848738) übertrifft mit einem Umsatzplus von 12,5 Prozent auf EUR 3,5 Mio. im dritten Quartal 2010 den Vorjahresumsatz in Höhe von EUR 3,1 Mio. Wesentlicher Treiber war vor allem das starke Wartungs- und Dienstleistungsgeschäft mit insgesamt EUR 2,8 Mio. In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2010 erzielte SAF einen Gesamtumsatz von EUR 11,5 Mio. und schloss damit nahezu zum Vorjahresumsatz von EUR 12,1 Mio. auf.

Im dritten Quartal 2010 blieb der Lizenzumsatz mit EUR 0,7 Mio. auf Vorjahresniveau (Q3/09: EUR 0,6 Mio.). Allerdings lag dieser deutlich unter den beiden umsatzstarken ersten Quartalen im laufenden Geschäftsjahr.
Verzögerungen bei Vertragsverhandlungen und -abschlüssen im Direktgeschäft konnten über das OEM-Geschäft mit SAP nur teilweise ausgeglichen werden. Der Umsatzanstieg resultierte vor allem aus dem starken Wartungs- und Dienstleistungsgeschäft. Im Wartungsgeschäft erzielte SAF einen Zuwachs von 15,5 Prozent auf EUR 2,3 Mio. (Q3/2009: EUR 2,0 Mio.). Eine ähnlich positive Entwicklung im Vergleich zum Vorjahr zeigte sich auch im Dienstleistungsgeschäft mit einem Umsatzplus von 14,7 Prozent auf EUR 0,5 Mio. im dritten Quartal 2010 (Q3/09: EUR 0,4 Mio.).

Mit drei Lizenzabschlüssen trug der OEM-Partner SAP maßgeblich zum Umsatz der SAF bei. Erste Erfolge aus der intensiveren Zusammenarbeit mit der Mehrheitsaktionärin SAP lassen sich bereits erkennen.
So unterstützt SAF verstärkt SAP-Kunden bei der Implementierung der SAP F&R-Lösung, die in ihrem Kern SAF-Technologie enthält. "Die sich bietenden Synergien und Chancen aus der vertieften Partnerschaft zu nutzen ist das vorranginge Ziel, um unseren Kunden durch das erweiterte Leistungsspektrum weitere Wettbewerbsvorteile bieten zu können", beurteilt Udo Meyzis, Vorstandsvorsitzender der SAF AG, die Entwicklung der Zusammenarbeit. "Schon heute ist deutlich zu erkennen, dass beide Unternehmen von den Stärken des anderen profitieren können".

Nachdem das Konzernergebnis des dritten Quartals 2009 - im Zuge der freundlichen Übernahme durch die SAP AG - maßgeblich durch einmalige Aufwendungen in Höhe von EUR 2,3 Mio. beeinflusst wurde, weist das dritte Quartal 2010 keine Sondereffekte auf. Das Konzernergebnis stieg somit von EUR -2,1 Mio. im Vorjahr auf EUR 0,1 Mio. im dritten Quartal 2010. Aufgrund des soliden Geschäftsverlaufs rechnet SAF für das Gesamtjahr 2010 mit einem Gewinnzuwachs.

Zum Ende des dritten Quartals 2010 haben die beiden Verwaltungsratsmitglieder Verlin P. Youd und Volker Merk ihren Rücktritt aus dem Verwaltungsrat der SAF eingereicht. Aufgrund des Ausscheidens aus dem SAF Verwaltungsrat von Verlin P. Youd zum 1. Oktober 2010 und Volker Merk zum 31. Oktober 2010 hat die SAP AG als Mehrheitsaktionärin die SAF aufgefordert, eine außerordentliche Generalversammlung zwecks Neuwahlen einzuberufen. Diese wird am 7. Dezember 2010 in Frankfurt stattfinden.

Details sind im Internet unter www.saf-ag.com im Abschnitt Investoren und dort unter Generalversammlung veröffentlicht.

Zukunftsgerichtete Aussagen und Prognose

Diese Information enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf Annahmen und Schätzungen der Unternehmensleitung von SAF beruhen. Obwohl wir annehmen, dass die Erwartungen dieser vorausschauenden Aussagen realistisch sind, können wir nicht dafür garantieren, dass die Erwartungen sich auch als richtig erweisen. Die Annahmen können Risiken und Unsicherheiten bergen, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den vorausschauenden Aussagen abweichen. Zu den Faktoren, die solche Abweichungen verursachen können, gehören u. a. die im Geschäftsbericht 2009 genannten Risikofaktoren. Eine Aktualisierung der vorausschauenden Aussagen durch SAF ist weder geplant noch übernimmt SAF die Verpflichtung dafür.

SAP AG

Die SAF Simulation, Analysis and Forecasting AG ist auf die Entwicklung von Bestell- und Prognose-Software für Handel und Industrie spezialisiert. SAF verfolgt dabei den Ansatz des Demand Chain Management. Hierbei wird die Warennachschubplanung vom Nachfrageverhalten des Konsumenten gesteuert. Durch den Einsatz der SAF-Produkte können signifikante Kosteneinsparungen erzielt werden. Auch die logistischen Rahmenbedingungen sowie die Genauigkeit von Absatz- und Bestandsprognosen lassen sich mit der SAF-Software optimieren. Erhebliche Wettbewerbsvorteile entlang der Wertschöpfungskette werden mit SAF erzielt: niedrigere Bestände, eine verbesserte Warenverfügbarkeit und eine größere Kundenzufriedenheit.

Die SAF AG wurde 1996 von Dr. Andreas von Beringe und Prof. Dr. Gerhard Arminger gegründet und beschäftigt rund 100 Mitarbeiter. Die Aktien der Gesellschaft sind zum Handel im Regulierten Markt (Prime Standard) der Frankfurter Wertpapierbörse zugelassen. Das Unternehmen erzielte für das Geschäftsjahr 2009 Umsatzerlöse in Höhe von rund EUR 16,6 Mio. und ein Konzernergebnis in Höhe von EUR 0,7 Mio. das durch einmalige Kosten in Höhe von EUR 2,8 Mio. aus der SAP-Übernahme belastet war. SAP hält derzeit rund 70 Prozent der SAF-Aktien. Das Unternehmen hat Kunden in vielen europäischen Staaten und in den USA. Hauptsitz ist Tägerwilen in der Schweiz. Die SAF führt darüber hinaus Tochterunternehmen in den USA: SAF Simulation, Analysis and Forecasting U.S.A., Inc., Irving, Texas sowie in der Slowakei mit dem Schwerpunkt Nearshore-Entwicklung: SAF Simulation, Analysis and Forecasting Slovakia s.r.o., Bratislava.

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