SAF startet solide ins Geschäftsjahr 2010

Erfolg im Direktgeschäft - ROLLER setzt auf SAF RetailSuite Store

(PresseBox) (Tägerwilen/Schweiz, ) .
- Nach starkem Vorjahresquartal sinkt Umsatz in Q1/10 um 19,4 Prozent
- SAF gewinnt ROLLER als Direktkunden
- Lizenzumsatz sinkt um 49,9 Prozent in Q1/10
- Wartungsgeschäft wächst um 23,0 Prozent in Q1/10
- Operativer Ertrag gibt schwächerem Lizenzumsatz nach

Die im Prime Standard notierte SAF AG (ISIN CH0024848738) startet solide in das neue Jahr. Nachdem die Gesellschaft im ersten Quartal 2009 den zweithöchsten Umsatz ihrer Firmengeschichte erzielte, sank der Umsatz in den ersten drei Monaten dieses Jahres um 19,4 Prozent auf EUR 3,6 Mio. Damit blieb SAF jedoch leicht hinter den Erwartungen zurück. Entsprechend dem Umsatz entwickelte sich auch das Konzernergebnis (Net Profit). Es verminderte sich - bei einem geringen Anstieg der Kosten - von EUR 1,2 Mio. auf EUR 0,2 Mio. So ergab sich ein Rückgang der Net Profit-Marge von 26,0 Prozent auf 4,1 Prozent. Ähnlich entwickelte sich das Betriebsergebnis (EBIT). Nach EUR 1,3 Mio. im vergleichbaren Vorjahresquartal gab es auf EUR 0,2 Mio. nach.

Ausschlaggebend für den Umsatz- und Ertragsrückgang ist, dass SAF Anfang vorigen Jahres im Direktgeschäft einen Großauftrag mit dem amerikanischen Handelskonzern Winn-Dixie abgeschlossen hat. Dessen Volumen lag entsprechend der Unternehmensgröße über dem Durchschnitt und führte - ergänzend zu den weiteren Lizenzabschlüssen - zu außerordentlich guten Umsätzen im sonst traditionell schwachen ersten Quartal. Im Vergleich dazu gingen die Lizenzeinnahmen im ersten Quartal 2010 um 49,9 Prozent auf EUR 1,3 Mio. zurück. Insgesamt schloss SAF vier neue Lizenzverträge ab. Zwei stammen von SAP und zwei aus dem Direktgeschäft. Als neuen deutschen Kunden begrüßte SAF den Möbeldiscounter ROLLER, der künftig in seinen etwa 100 Filialen und in seiner Tochtergesellschaft mit der Software SAF RetailSuite Store disponiert. Vorausgegangen war ein Pilotprojekt, in dem nachgewiesen wurde, dass mit Hilfe von SAF RetailSuite Store die Bestellzeit um mehr als die Hälfte verringert wurde. Es werden erhebliche Personalressourcen freigesetzt, die somit zur Verstärkung von Verkauf und Service eingesetzt werden können. Als fortlaufend wachsender Umsatzgarant erwies sich einmal mehr das Wartungsgeschäft. Es legte im ersten Quartal 2010 um 23,0 Prozent auf EUR 2,1 Mio. zu.

"Nach dem moderaten Start ins neue Jahr rechnen wir auf Gesamtjahressicht auch weiterhin mit einer erfreulichen Umsatzentwicklung", berichtet Dr. Andreas von Beringe, Gründer und Präsident des Verwaltungsrates der SAF, und ergänzt: "in den USA haben wir einige vielversprechende Kontakte zu potentiellen Neukunden vor allem aus dem Groß- sowie Lebensmittelhandel angebahnt." Darüber hinaus hat SAF erste Geschäftsbeziehungen zu führenden Handelsunternehmen in Südamerika geknüpft, während in Europa die Märkte in Großbritannien und Osteuropa weiter an Bedeutung gewinnen.

Seit dem 1. April 2010 hat Udo Meyzis die Nachfolge als Vorstandsvorsitzender angetreten, der aus den SAFeigenen Reihen in die Führungsspitze vorgerückt ist. "Gemeinsam mit meinen Vorstandskollegen Uwe Zachmann - verantwortlich für unsere Produktentwicklung - sowie Philipp Zielke, der als Finanzvorstand verantwortlich zeichnet, werden wir mit vollem Engagement den Wachstumskurs der SAF fortsetzen", zeichnet Meyzis den Blick in die Zukunft der SAF, die als eigenständige Gesellschaft innerhalb der SAP-Gruppe fortgeführt wird sowie eng mit der Mehrheitsaktionärin SAP koordiniert wird.

Zukunftsgerichtete Aussagen und Prognose

Diese Information enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf Annahmen und Schätzungen der Unternehmens­leitung von SAF beruhen. Obwohl wir annehmen, dass die Erwartungen dieser vorausschauenden Aussagen realistisch sind, können wir nicht dafür garantieren, dass die Erwartungen sich auch als richtig erweisen. Die Annahmen können Risiken und Unsicherheiten bergen, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den vorausschauenden Aussagen abweichen. Zu den Faktoren, die solche Abweichungen verursachen können, gehören u. a. die im Geschäftsbericht 2009 genannten Risikofaktoren. Eine Aktualisierung der vorausschauenden Aussagen durch SAF ist weder geplant noch übernimmt SAF die Verpflichtung dafür.

SAP AG

Die SAF Simulation, Analysis and Forecasting AG ist auf die Entwicklung von Bestell- und Prognose-Software für Handel und Industrie spezialisiert. SAF verfolgt dabei den Ansatz des Demand Chain Management. Hierbei wird die Warennachschub­planung vom Nachfrageverhalten des Konsumenten gesteuert. Durch den Einsatz der SAF-Produkte können signifikante Kosteneinsparungen erzielt werden. Auch die logistischen Rahmenbedingungen sowie die Genauigkeit von Absatz- und Bestandsprognosen lassen sich mit der SAF-Software optimieren. Erhebliche Wettbewerbsvorteile entlang der Wertschöpfungskette werden mit SAF erzielt: niedrigere Bestände, eine verbesserte Warenverfügbarkeit und eine größere Kundenzufriedenheit.

Die SAF AG wurde 1996 von Dr. Andreas von Beringe und Prof. Dr. Gerhard Arminger gegründet und beschäftigt rund 100 Mitarbeiter. Die Aktien der Gesellschaft sind zum Handel im Regulierten Markt (Prime Standard) der Frankfurter Wertpapier­börse zugelassen. Das Unternehmen erzielte für das Geschäftsjahr 2009 Umsatzerlöse in Höhe von rund EUR 16,6 Mio. und ein Konzernergebnis in Höhe von EUR 0,7 Mio. das durch einmalige Kosten in Höhe von EUR 2,8 Mio. aus der SAP-Übernahme belastet war. SAP hält derzeit rund 70 Prozent der SAF-Aktien. Das Unternehmen hat Kunden in vielen europäischen Staaten und in den USA. Hauptsitz ist Tägerwilen in der Schweiz. Die SAF führt darüber hinaus Tochterunternehmen in den USA: SAF Simulation, Analysis and Forecasting U.S.A., Inc., Irving, Texas sowie in der Slowakei mit dem Schwerpunkt Nearshore-Entwicklung: SAF Simulation, Analysis and Forecasting Slovakia s.r.o., Bratislava.

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