Möbel-Discounter ROLLER senkt Bestellzeit um mehr als die Hälfte mit SAF-Software

Umstellung auf automatische Bestellung gewährleistet mehr Zeit für Kundenberatung

(PresseBox) (Tägerwilen, ) .
- SAF RetailSuite Store überzeugt Disponenten
- Deutliche Steigerung der Bestellqualität
- Verbesserte Warenverfügbarkeit bei Werbeaktionen
- Reduktion der Bestände bereits in Pilotphase

Der Möbel-Discounter ROLLER (Gelsenkirchen-Buer), Deutschlands bedeutendster Einrichtungs-Discounter mit nahezu 100 Einrichtungsmärkten, disponiert künftig mit SAF-Software. Das 3.000 Mitarbeiter zählende Unternehmen schloss mit SAF einen Lizenzvertrag über die Einführung der Software SAF RetailSuite Store ab. Im Rahmen eines Pilotprojektes konnte nachgewiesen werden, dass mit Hilfe der SAF-Software die Bestellzeit um mehr als die Hälfte verringert werden konnte. Die SAF AG (ISIN CH0024848738 notiert im Prime Standard der FWB) zählt weltweit zu den führenden Herstellern für automatische Prognose- und Bestellsysteme im Handel.

Maßgeblich für die Automatisierung der Bestellung war der Wunsch des Unternehmens, seine Mitarbeiter stärker in der Kundenberatung einzusetzen und die Servicequalität zu steigern. In der Pilotphase haben drei Filialen ein ausgewähltes Sortiment mit Hilfe der SAF-Software vollauto­matisch bestellt. Dieses umfasst überwiegend Artikel, die nicht auf Kundenwunsch bestellt sowie produziert werden und damit direkt zum Verkauf zur Verfügung stehen.

Die Leistungsfähigkeit der SAF-Bestellsoftware überzeugte die Disponenten auf Anhieb, so dass diese schnell in den Tagesablauf integriert wurde. Sie entlastet die Mitarbeiter von der manuell sehr aufwendigen Bestellarbeit. Ausschlaggebend ist vor allem, dass die Disponenten nicht mehr jede einzelne Bestellung von Hand eingeben, sondern nur noch besondere Ausnahmefälle (sogenannte SAF Exceptions) prüfen müssen. Schon nach wenigen Wochen musste nur bei weniger als zehn Prozent der Bestellungen manuell nachgebessert werden. "So sparten wir schnell weit mehr als die Hälfte der bisher aufgewendeten Zeit für die Bestellung ein und hatten deutlich mehr Zeit für verkaufsrelevante Aufgaben," schildert der verantwortliche Projektleiter von ROLLER, die Ergebnisse der Pilotphase.

Darüber hinaus optimierte das SAF-System wegen der verbesserten Bestellqualität die Reichweite der Bestände nach Drehklasse und Sortiment. ROLLER ist es besonders wichtig, die Produktverfügbarkeit von Werbeware weiter zu optimieren. Während der Pilotphase wies SAF nach, dass die Produktverfügbarkeit von Werbeartikeln deutlich besser auf die Kundennachfrage abgestimmt und somit Nullbestände nahezu ausgeschlossen wurden.

Während der Pilotphase analysierte SAF gemeinsam mit ROLLER alle relevanten Prozesse, wobei weitere Optimierungspotentiale aufgedeckt wurden. "SAF-Spitzentechnologie in Kombination mit unserem Branchen-Knowhow gaben den Ausschlag, dass ROLLER jetzt auf SAF setzt", kommentiert Udo Meyzis, Vorstandsvorsitzender der SAF AG den jüngsten Vertragsabschluss und ergänzt: "Unsere Kunden profitieren nicht nur von unserer Technologieführerschaft sondern auch von unserem tiefgehenden Verständnis und den Erfahrungen bei der Optimierung von Bestellprozessen bei Handelsunternehmen weltweit." So ergab die Pilotphase, dass beispielsweise Überschneidungen zwischen Einkaufs- und Bestellprozessen ein großes Potenzial für eine weitere Optimierung der Warennachschubplanung und folglich der Warenbestände bei ROLLER bieten.

Mit der Einführung des automatischen Bestellsystems SAF RetailSuite Store entschied sich ROLLER im Jahr des 40jährigen Firmenjubiläums für eine Spitzentechnologie, die das geplante Wachstum weiter unterstützen wird. "Erneut können wir zu Beginn des Geschäftsjahres einen Erfolg im Direktgeschäft aufweisen", freut sich Dr. Andreas von Beringe, Gründer und Präsident des Verwaltungsrates der SAF AG, über den soliden Start in einen neuen Abschnitt der Unternehmensgeschichte.

SAP AG

Die SAF Simulation, Analysis and Forecasting AG ist auf die Entwicklung von Bestell- und Prognose-Software für Handel und Industrie spezialisiert. SAF verfolgt dabei den Ansatz des Demand Chain Management. Hierbei wird die Waren­nachschubplanung vom Nachfrageverhalten des Konsumenten gesteuert. Durch den Einsatz der SAF-Produkte können signifikante Kosteneinsparungen erzielt werden. Auch die logistischen Rahmenbedingungen sowie die Genauigkeit von Absatz- und Bestandsprognosen lassen sich mit der SAF-Software optimieren. Erhebliche Wettbewerbsvorteile entlang der Wertschöpfungskette werden mit SAF erzielt: niedrigere Bestände, eine verbesserte Warenverfügbarkeit und eine größere Kundenzufriedenheit. Die SAF AG wurde 1996 von Dr. Andreas von Beringe und Prof. Dr. Gerhard Arminger gegründet und beschäftigt rund 100 Mitarbeiter. Die Aktien der Gesellschaft sind zum Handel im Regulierten Markt (Prime Standard) der Frankfurter Wertpapierbörse zugelassen. Das Unternehmen erzielte für das Geschäftsjahr 2009 Umsatzerlöse in Höhe von rund EUR 16,6 Mio. und ein Konzernergebnis in Höhe von EUR 0,7 Mio. das durch einmalige Kosten in Höhe von EUR 2,8 Mio. aus der SAP-Übernahme belastet war. SAP hält derzeit rund 70 Prozent der SAF-Aktien. Das Unternehmen hat Kunden in vielen europäischen Staaten und in den USA. Hauptsitz ist Tägerwilen in der Schweiz. Die SAF führt darüber hinaus Tochterunternehmen in den USA: SAF Simulation, Analysis and Forecasting U.S.A., Inc., Irving, Texas sowie in der Slowakei mit dem Schwerpunkt Nearshore-Entwicklung: SAF Simulation, Analysis and Forecasting Slovakia s.r.o., Bratislava.

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