Das Klima wartet nicht, bis die Regierungen handeln

Wegschauen hilft nicht

(PresseBox) (Zurich, ) Im Jahr 2010 haben Klimawandel-Skeptiker mit Verweis auf den "Climategate"-Skandal und einen Fehler bei der Berechnung der Gletscherschmelze im Himalaya alles daran gesetzt, die Klimaforschung in Misskredit zu bringen. Gleichzeitig hat in den Vereinigten Staaten der Senat ein umfassendes Klimaund Energiegesetz gekippt, nachdem die US-Vertreter ohne eine Einigung auf rechtlich verbindliche CO2-Reduktionsziele aus Kopenhagen zurückgekehrt waren. Und trotz all dem: Das Klima hört nicht auf die Skeptiker.

Für die ersten sechs Monate des Jahres 2010 wurde die höchste in einem solchen Zeitraum je gemessene weltweite Durchschnittstemperatur vermeldet. Laut NASA "hat sich der seit den späten 1970er Jahren andauernde Trend der globalen Erderwärmung um 0,15 bis 0,20°C pro Jahrzehnt bisher nicht verlangsamt." Heftige Dürren und anschliessende Brände in Russland haben die weltweiten Weizenreserven schrumpfen lassen. Mit fast 14 Millionen betroffenen Menschen handelt es sich bei den Überflutungen in Pakistan um die grösste humanitäre Krise der jüngeren Vergangenheit. Unter dem Eindruck dieser Katastrophen fand die Nachricht, dass sich eine Eisinsel von der vierfachen Grösse Manhattans vom grönländischen Eisschelf gelöst hat, kaum Beachtung.

Es bleibt dabei: Was auch immer die Skeptiker behaupten mögen - der Klimawandel schreitet voran. Umso wichtiger ist es für Anleger, diese Entwicklung zu berücksichtigen und auf Unternehmen zu setzen, welche die damit verbundenen Herausforderungen langfristig erfolgreich adressieren, indem sie ihre eigene CO2-Effizienz verbessern, Produkte oder Dienstleistungen anbieten, die helfen, die Treibhausgasemissionen zu mindern, oder die zur Anpassung an die Auswirkungen des Klimawandels nötige Infrastruktur bereitstellen. Wiederkehrende Hinweise auf das Fortschreiten des Klimawandels werden den Druck auf die Regierungen erhöhen, Gesetze zur Reduzierung der Emissionen aufzulegen und verstärkt in Wasser- und Agrarinfrastruktur zu investieren, um die Bevölkerung gegen extreme Wetterphänomene wie Dürren oder Überflutungen zu schützen. Investoren können ihr Portfolio optimieren, und von den Chancen des Klimawandels profitieren, oder riskieren, eine grundlegende Neuausrichtung der Weltwirtschaft zu verpassen.

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