Krombacher Brauerei setzt bei Hochverfügbarkeit und SAP auf RZNet

Das Kerpener IT-Beratungsunternehmen RZNet AG optimierte die IT-Infrastruktur der Krombacher Brauerei zu einem hochverfügbaren System und führte erfolgreich SAP/R3® ein.

(PresseBox) (Kerpen, ) Krombacher Brauerei setzt bei Hochverfügbarkeit und SAP auf RZNet

Das Kerpener IT-Beratungsunternehmen RZNet AG optimierte die IT-Infrastruktur der Krombacher Brauerei zu einem hochverfügbaren System und führte erfolgreich SAP/R3® ein.

Kerpen, November 2005 +++ Der Anlass für die Beauftragung der RZNet AG war die Ablösung der betriebswirtschaftlichen Anwendungen durch SAP/R3®. Das übergreifende Ziel der Krombacher Brauerei bei der Optimierung der IT-Infrastruktur stand von Anfang an fest: Es sollten alle IT-Plattformen sicherer und verfügbarer gemacht werden.

Die Ausgangssituation
Die Krombacher Brauerei Bernhard Schadeberg GmbH & Co. KG ist eine der modernsten Brauereien Europas. Die Brauerei wurde 1803 gegründet und ist seit Generationen ein Familienbetrieb. Aufgrund der konsequenten und kontinuierlichen Markenpolitik wurde Krombacher Pils zur meistverkauften Biermarke in Deutschland gemacht. Mit einem Gesamtausstoß von über 5 Millionen Hektolitern hat sich das Unternehmen einen Spitzenplatz in der deutschen Brauwirtschaft erobert. Eine Sicherung dieser Position erfolgt durch innovative Produkte und Gebinde, hohe Investitionen in den Standort und in die Markenpflege.
Zu Beginn des IT-Projektes im Jahr 2003 betrieb die Krombacher Brauerei in ihrem Rechenzentrum am Firmenstandort Kreuztal IBM iSeries Server für Lotus Notes Anwendungen, DCW, die Logistiklösung DOGAS und ein Business Warehouse. Für technische Anwendungen wurden verschiedene Intel Server sowie File- und Print-Services eingesetzt. Die Server waren mit jeweils direkt angeschlossenem Festplattenspeicher ausgestattet. Mit dieser Konstellation sind wichtige Daten und Anwendungen vollständig von der Verfügbarkeit der Hardware abhängig und bergen bei Hardwareausfall die Möglichkeit von Datenverlust und Produktionsunterbrechung. Für die Ablösung der betriebswirtschaftlichen Anwendungen war die Einführung von SAP/R3® vorgesehen.

Die Zielsetzung und Planung: Hochverfügbarkeit und Sicherheit
Im Zuge der SAP Einführung plante die Krombacher Brauerei von Anfang an die Optimierung ihrer gesamten IT-Infrastruktur. Die hohen Anforderungen an Verfügbarkeit und Sicherheit für SAP sollten zukünftig auch für die anderen Anwendungen gelten. „Unser Hauptaugenmerk lag in der Einführung von SAP/R3®. Hier war das Ziel, eine Plattform zu finden, die sowohl technologisch als auch wirtschaftlich unseren hohen An-forderungen gerecht werden konnte“, fasst Johannes Truttmann, Leiter Informationsverarbeitung der Krombacher Brauerei, die Ausgangssituation zusammen.
In den gemeinsamen Analysegesprächen im März / April 2004 mit den Verantwortlichen von Krombacher ermittelten die Berater der RZNet und der IBM die betrieblichen und technischen Anforderungen. Dabei kristallisierte sich die Zielsetzung deutlich heraus: „Unser übergreifendes Ziel war es, alle IT-Plattformen sicherer, verfügbarer und managebarer zu machen“, kommentiert Hermann Grotmann, Leiter der Abteilung IT-Systemtechnik der Krombacher Brauerei, diese Projektphase.
Anhand der Analysen wurden gemeinsam mit Krombacher verschiedene Hochverfügbarkeitsszenarien auf unterschiedlichen Zielplattformen der IBM Server xSeries für Windows, pSeries für AIX/Unix und iSeries für OS/400 untersucht und bewertet.

Das RZNet-Konzept und die Projektumsetzung
Auf Basis der Projektworkshops und aller Analysen der betrieblichen und technischen Faktoren realisierten die Berater der RZNet AG im August / September 2004 die IT-Infrastruktur mit den Intel-Servern der IBM xSeries und einem IBM Storage Area Network (SAN).
Das SAP/R3® Produktionssystem und die SAP Datenbankserver laufen nun auf jeweils 2 leistungsstarken IBM x445 Servern, die Produktionsserver wurden mit Microsoft Cluster-Services hochverfügbar installiert. Für die SAP Test- und Entwicklungsumgebung sowie die technischen Anwendungen und Infrastruktur-Dienste wie File- und Print-Services arbeiten mehrere IBM x345 Server. Die erforderliche Plattenkapazität liefern zwei IBM TotalStorage FAStT700 (heutige DS4400-Systeme). Alle SAN-Komponenten wurden redundant ausgelegt und eine Daten-Spiegelung über die zwei Rechenzentrums-Standorte eingerichtet. Die beim Kunden etablierte Datensicherungslösung Tivoli® Storage Manager (TSM) wurde für die neue Umgebung erweitert. Für die Datenspiegelung und die Virtualisierung im SAN kommt SANsymphony™ der Firma Datacore zum Einsatz.
„Die RZNet AG unterstützte uns kompetent von der Technologie-Auswahl über die Installation der Hardware-, Betriebssysteme und SAP/R3® Basis bis hin zur K-Fall-Überprüfung. Der reibungslose Ablauf des Gesamt-Projektes wurde durch ein professionelles Projektmanagement gesichert. Die RZNet AG hat gemeinsam mit uns eine Lösung realisiert, die unsere Anforderungen erfüllt und die zukunftssicher ausgerichtet ist“, fasst Hermann Grotmann von der Krombacher Brauerei die erfolgreiche Zusammenarbeit mit RZNet zusammen.

Informationen zu RZNet unter: http://www.rznet.de

Kundenanforderungen im Überblick:
• Steigerung der Datenverfügbarkeit durch Zentralisierung der Datenhaltung auf hochverfügbaren Speichersubsystemen
• Spiegelung der Daten an einem zweiten Standort zur K-Fall Vorsorge
• Redundante Auslegung kritischer Komponenten (Netzteile, Lüfter) in Servern und Speichercontrollern
• Redundante Anbindung der Serversysteme an die Speichersubsysteme zur Absicherung gegen Komponentenausfall
• Hochverfügbarkeits-Clustering unternehmenskritischer Anwendungen (LVS, SAP)
• Maximale Skalierbarkeit bei geplanten und ungeplanten Anforderungen an neue Speicherressourcen
• Zukunftssicherheit durch Komponenten von Marktführern mit standardisierten und aufeinander abgestimmten Schnittstellen
• Einrichten eines räumlich getrennten Backup-Rechenzentrums

Technische Daten im Überblick:
Hardware:
SAP-Produktions- und Testserver und Datenbankserver:
• 2 Stk. IBM xSeries 445 mit je 4 Prozessoren und 2 IBM xSeries 445 mit je 2 Prozessoren
• 5 Stk. IBM xSeries 345 mit je 2 Prozessoren
Storage:
• 2 Stk. IBM xSeries 345 mit je 2 Prozessoren für Datacore SAN-Virtualisierung
• 2 Stk. IBM TotalStorage FAStT700 Storage Server (als Spiegel)
SAN:
• 4Stk. IBM SAN-Switch
Datensicherung:
• 1Stk. IBM 3584 LTO Ultrium Scalable Tape Library
1 Backup-Server:
• 1 Stk. IBM xSeries 345 mit 2 Prozessoren
Software:
• Betriebssysteme: Windows 2003 Server
• SAN-Virtualisierung: Datacore SANsymphonie
• Managesoftware: IBM-Director
• Datensicherungs-Software: IBM Tivoli Storage Manager

Diese Pressemitteilungen könnten Sie auch interessieren

News abonnieren

Mit dem Aboservice der PresseBox, erhalten Sie tagesaktuell und zu einer gewünschten Zeit, relevante Presseinformationen aus Themengebieten, die für Sie interessant sind. Für die Zusendung der gewünschten Pressemeldungen, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse ein.

Es ist ein Fehler aufgetreten!

Vielen Dank! Sie erhalten in Kürze eine Bestätigungsemail.


Ich möchte die kostenlose Pressemail abonnieren und habe die Bedingungen hierzu gelesen und akzeptiert.