RWE Dea investiert 3,6 Milliarden US-Dollar in Gas-Projekt in Ägypten

Vertrag zu Feldesentwicklungsprojekt West Nile Delta unterzeichnet / Größte Einzelinvestition in der Geschichte des Unternehmens

(PresseBox) (Hamburg/Kairo, ) RWE Dea wird 3,6 Milliarden US-Dollar in die Feldesentwicklung der Konzessionen North Alexandria und West Mediterranean Deep Water investieren - die größte Einzelinvestition des Upstream-Unternehmens bisher. Gemeinsam mit dem äygptischen Ölminister Sameh Fahmy, der ägyptischen Staatsgesellschaft EGPC und dem Betriebsführer BP unterzeichnete RWE Dea in Kairo die entsprechenden Verträge, die zuvor vom Kabinett und dem ägyptischen Parlament genehmigt worden waren.

Mit Reserven von mehr als 50 Mrd. Kubikmetern Erdgas (RWE Dea-Anteil) zählen die Felder der Konzessionen North Alexandria und West Mediterranean Deep Water zu den größten im Portfolio von RWE Dea. "Ziel ist es, die Feldesentwicklung zügig umzusetzen, so dass die Förderung 2014 aufgenommen werden kann", so Thomas Rappuhn, Vorstandsvorsitzender der RWE Dea AG. "Neben anderen Feldesentwicklungsprojekten von RWE Dea, wie Breagh in Großbritannien und Gjøa in Norwegen, wird die Produktion aus North Alexandria einen wesentlichen Beitrag zum Wachstumsziel des Unternehmens beitragen, die Produktion innerhalb der nächsten fünf Jahre zu verdoppeln." RWE Dea wird als Partner mit eigenem Knowhow und Experten das Projekt aktiv unterstützen.

Die Konzessionen North Alexandria und West Mediterranean Deep Water liegen im offshore-Bereich des West Nile Delta rund 40 Kilometer vor der ägyptischen Küste. North Alexandria schließt das Raven- Erdgasfeld mit ein, das sich bis in die Konzession West Mediterranean Deep Water ausdehnt und im Hochtemperatur- und Hochdruckbereich liegt. Die Feldesentwicklung erfordert daher hohe Investitionen und den Einsatz neuester Technologien unter Berücksichtigung höchster Sicherheits- und Umweltstandards. Das Gesamtvolumen für die Feldesentwicklung beträgt rund 9 Milliarden US-Dollar und wird zum größten Teil für die Konzession North Alexandria verwendet. BP (Betriebsführer mit 60% Anteil) und RWE Dea (40% Anteil) teilen sich die Investition gemäß ihrer Beteiligung. Der RWE Dea- Anteil ist über die Laufzeit des Gesamtprojekts die größte Einzelinvestition des Unternehmens.

In der Plateau-Phase ab 2015 sollen mehr als 3 Mrd. Kubikmeter Gas (RWE Dea-Anteil) jährlich produziert werden. Geplant ist eine Förderdauer von etwa 20 Jahren in der ersten Phase. Die Entwicklung von möglichem weiteren Potenzial einschließlich bereits erfolgter Fündigkeiten in den Konzessionen werden in der zweiten Phase vorgenommen.

RWE Dea bzw. ihre Vorgängerorganisation ist bereits seit 1974 im Upstream-Bereich in Ägypten engagiert und produziert als Betriebsführer seit fast drei Jahrzehnten Öl im Golf von Suez. In den vergangenen Jahren konnte das Unternehmen mehrere große Gasfündigkeiten in Ägypten verzeichnen und die Aktivitäten durch den Erwerb neuer Konzessionen deutlich ausbauen. Derzeit hält RWE Dea in Ägypten 13 onshore und offshore Konzessionen mit einer anteiligen Gesamtfläche von über 13.300 Quadratkilometern.

Rwe Dea AG

Die RWE Dea AG mit Sitz in Hamburg ist eine international tätige Explorations- und Produktionsgesellschaft für Erdgas und Erdöl. Das Unternehmen verfügt über modernste Bohr- und Fördertechniken und bringt langjährige Erfahrung in seine Aktivitäten ein. In den Bereichen Sicherheit und Umweltschutz hat RWE Dea Maßstäbe gesetzt.

RWE Dea ist an Förderanlagen und Gewinnungsberechtigungen in Ägypten, Dänemark, Deutschland, Großbritannien und Norwegen beteiligt und verfügt über Explorationserlaubnisse in Algerien, Irland, Libyen, Mauretanien, Marokko, Polen und Turkmenistan. In Deutschland betreibt RWE Dea darüber hinaus große unterirdische Erdgasspeicher. RWE Dea gehört zur RWE-Gruppe, einem der größten Energieversorgungsunternehmen Europas.

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