RWE gut ins Jahr 2010 gestartet

(PresseBox) (Essen, ) .
- Betriebliches Ergebnis 14% höher als im Vorjahresquartal
- Nachhaltiges Nettoergebnis um 15% gestiegen
- Essent liefert einen hohen Ergebnisbeitrag
- Prognose für 2010 bestätigt

RWE ist gut in das Geschäftsjahr 2010 gestartet. Im ersten Quartal ist das betriebliche Ergebnis im Vergleich zum Vorjahresquartal um 14% auf 2,99 Mrd. Euro gestiegen. Beim nachhaltigen Nettoergebnis, das für die Dividende maßgeblich ist, erzielte RWE eine Steigerung um 15% auf 1,74 Mrd. Euro. Positiv wirkte sich die Erstkonsolidierung von Essent aus. Der Unternehmensbereich Niederlande/Belgien erzielte ein betriebliches Ergebnis von 281 Mio. Euro. Hinzu kamen das gute Ergebnis der RWE Power sowie gestiegene Beiträge aus dem Geschäft in Großbritannien (227 Mio. Euro) und in Zentral- und Osteuropa (447 Mio. Euro). Auch der Bereich Upstream Gas & Öl legte zu (128 Mio. Euro). Dagegen blieb Trading/Gas Midstream erwartungsgemäß hinter dem außerordentlich hohen Vorjahreswert zurück. Der Außenumsatz des Konzerns stieg um 5% auf 15,3 Mrd. Euro.

Stromerzeugung 18% höher

Im ersten Quartal 2010 hat RWE 18% mehr Strom erzeugt als im Vorjahresquartal(60,4 Mrd. kWh). In Deutschland haben verbesserte Marktbedingungen für Gas- und Steinkohlekraftwerke und die höhere Verfügbarkeit des Kernkraftwerks Biblis die Erzeugung um 10% auf 43,8 Mrd. kWh steigen lassen. Im Unternehmensbereich Niederlande/Belgien, in dem die Aktivitäten von Essent und der früheren RWE Energy Nederland zusammengefasst wurden, lag die Stromerzeugung bei 4,3 Mrd. kWh. In Großbritannien betrug sie unverändert 9 Mrd. kWh.

Absatz von Strom und Gas steigt

Die gestiegene Nachfrage nach Strom und Gas kann als Zeichen für eine beginnende wirtschaftliche Erholung gewertet werden. Die Industrieproduktion hat in den ersten Monaten des Jahres angezogen. Dies und der lange, kalte Winter sind ausschlaggebend für die gestiegene Energienachfrage in den RWE-Märkten. Der Stromabsatz von RWE stieg um 5% und der Gasabsatz um 31%. Dazu trug Essent wesentlich bei.

Entwicklung der Kundenzahlen

Die positive Entwicklung der Kundenzahlen im deutschen Stromvertrieb hält an. Im Vergleich zum Vorjahresquartal zählte RWE am Ende des ersten Quartals 2010 etwa 70.000 Privat- und Gewerbekunden mehr, insgesamt rund 6,8 Millionen. In Großbritannien sank die Kundenzahl angesichts des scharfen Preiswettbewerbs auf 4 Millionen. In Ungarn und Polen verbesserten sich die Positionen im Stromgeschäft sowohl bei Privat- und Gewerbe- als auch bei Geschäftskunden. Essent versorgte in den Niederlanden und Belgien rund 2,3 Millionen Kunden mit Strom, etwa so viel wie zum Jahresende 2009.

Im deutschen Gasgeschäft stieg die Zahl der Privat- und Gewerbekunden um rund 53.000, und auch die Zahl der Geschäfts- und Industriekunden wuchs. Kundenverluste waren zu verzeichnen in Großbritannien sowie in Tschechien, wo der Wettbewerb auf dem Gasmarkt jetzt stärker wird. In den Niederlanden und Belgien lag die Zahl der Gaskunden nahezu unverändert zum Jahresende 2009 bei knapp 2 Millionen.

Mehr Mitarbeiter

RWE hat die Zahl der Arbeitsplätze auch im ersten Quartal 2010 gesteigert. Zum Stichtag 31. März 2010 beschäftigte der Konzern insgesamt 70.940 Mitarbeiter, 214 mehr als Ende 2009. In Deutschland kamen 470 Mitarbeiter hinzu.

Investitionen auf Rekordniveau

Im ersten Quartal investierte RWE 1,18 Mrd. Euro in Sachanlagen - ein Plus von 38% im Vergleich zum Vorjahr. Anlagen mit einer Erzeugungskapazität von ca. 12.000 MW befinden sich im Bau bzw. wurden vor kurzem in Betrieb genommen. Damit ist RWE einer der größten Investoren in der europäischen Energiewirtschaft. Schwerpunkt bleibt der Ausbau der erneuerbaren Energien und der Bau von hocheffizienten fossil befeuerten Kraftwerken.

Ausblick auf das Gesamtjahr 2010

RWE hat sich zum Ziel gesetzt, 2010 das hohe Vorjahresergebnis deutlich zu übertreffen. Die Konsolidierung von Essent wird sich positiv auswirken. Einen positiven Effekt hat auch das Effizienzsteigerungsprogramm von RWE, das 2010 gegenüber dem Vergleichsjahr 2006 eine Ergebnisverbesserung von 700 Mio. Euro erbringen soll. Der Konzern bestätigt seine Prognose, das EBITDA im Jahr 2010 um 5 bis 10% zu steigern. Beim betrieblichen Ergebnis und nachhaltigen Nettoergebnis wird ein Plus von circa 5% erwartet.

Zukunftsbezogene Aussagen

Diese Pressemitteilung enthält Aussagen, die sich auf die zukünftige Entwicklung des RWE-Konzerns und seiner Gesellschaften sowie wirtschaftliche und politische Entwicklungen beziehen. Diese Aussagen stellen Einschätzungen dar, die wir auf Basis aller uns zum jetzigen Zeitpunkt zur Verfügung stehenden Informationen getroffen haben. Sollten die zugrunde gelegten Annahmen nicht eintreffen oder weitere Risiken eintreten, so können die tatsächlichen Ergebnisse von den zurzeit erwarteten Ergebnissen abweichen. Eine Gewähr können wir für diese Angaben daher nicht übernehmen.

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