Roth & Rau AG veröffentlicht Ergebnisse des ersten Quartals 2010

(PresseBox) (Hohenstein-Ernstthal, ) .
- Umsatz lag erwartungsgemäß bei 35.326 T€; Konzernergebnis betrug -598 T€
- Auftragseingang um 22,5 % auf 55.863 T€ gesteigert
- Prognose für Gesamtjahr 2010 bestätigt
- Operativer Cash Flow von -2.941 T€ auf 10.339 T€ verbessert

Die allmähliche konjunkturelle Erholung hat sich im ersten Quartal positiv auf die Investitionen in der Solarindustrie ausgewirkt. Der Auftragseingang des Roth & Rau Konzerns stieg im ersten Quartal um 22,5 % von 45.593 T€ auf 55.863 T€. Die dynamische Auftragsentwicklung wird sich zeitverzögert ab dem zweiten Quartal 2010 in der Umsatz- und Ertragslage des Konzerns widerspiegeln. Zum 31. März 2010 belief sich der Auftragsbestand auf 225.306 T€ (2009: 193.959 T€). Darüber hinaus lagen Absichtserklärungen in Höhe von 497.255 T€ vor.

Das erste Quartal war aufgrund der langen Vorlaufzeiten im Projektgeschäft noch von der schlechten Auftragslage im zweiten und dritten Quartal 2009 geprägt. Der Umsatz ging wie erwartet um 46,6 % auf 35.326 T€ (2009: 66.133 T€) zurück. Diese Entwicklung wirkte sich belastend auf die Ertragslage aus: Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) lag in den ersten drei Monaten bei 1.369 T€ (2009: 9.186 T€). Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) belief sich auf -784 T€ (2009: 7.109 T€) und das Konzernergebnis betrug -598 T€ (2009: 5.300 T€). Darüber hinaus stieg der Personalaufwand im Vergleich zum Vorjahr um 43,4 % auf 10.934 T€ (2009: 7.627 T€). "Unabhängig von der Geschäftsentwicklung haben wir im vergangenen Jahr keine Einschnitte im Personalbereich vorgenommen. Im Gegenteil: Wir haben zentrale Bereiche weiter verstärkt. Auch die Investitionen in Forschung und Entwicklung haben wir ungeachtet ihrer Ertragsbelastung konsequent fortgeführt. Wir sind uns sicher, dass wir den Roth & Rau Konzern damit optimal für den wieder anziehenden Markt und den zunehmenden Wettbewerbsdruck gerüstet haben", erklärt Carsten Bovenschen, Finanzvorstand der Roth & Rau AG. Am 31. März 2010 waren 902 Mitarbeiter im Roth & Rau Konzern beschäftigt (2009: 702). In der Fertigung wird seit Beginn des Jahres 2010 wieder in zwei Schichten pro Tag gearbeitet nachdem aufgrund der schwächeren Auftragslage im vergangenen Jahr vorübergehend auf eine Schicht pro Tag umgestellt wurde.

Die Finanzkraft des Roth & Rau Konzerns hat sich im ersten Quartal 2010 weiter verbessert. Der operative Cash Flow betrug 10.339 T€ nach -2.491 T€ in der Vorjahresperiode. Verantwortlich dafür waren gezielte Optimierungsmaßnahmen im Working Capital Management, die Stärkung der internen Strukturen in den Bereichen Treasury und in der kommerziellen Auftragsabwicklung sowie das straffere Forderungsmanagement. Mit der im Februar durchgeführten Kapitalerhöhung erzielte Roth & Rau einen Bruttoemissionserlös von 35,9 Mio. Euro und sicherte sich damit weiteren finanziellen Spielraum. Insgesamt stehen dem Roth & Rau Konzern derzeit rund 104 Mio. € zur Umsetzung seiner Wachstumsstrategie zur Verfügung.

Ausblick: Prognose für 2010 bestätigt

Die allmähliche Erholung der Rahmenbedingungen sowie die bessere Auftragslage werden sich ab dem zweiten Quartal 2010 spürbar auf die Umsatz- und Ertragskennzahlen auswirken. Bereits im zweiten Quartal ist wieder mit einem positiven operativen Ergebnis zu rechnen. Insgesamt blickt der Vorstand vorsichtig optimistisch auf das laufende Geschäftsjahr und hält an seiner Planung fest, im Gesamtjahr 2010 einen Konzernumsatz von 285 Mio. € und eine EBIT-Marge von etwa 9 % zu erreichen.

Positive Impulse erwartet Roth & Rau zudem von der Markteinführung der Turnkey-Produktionslinien zur Herstellung von Solarmodulen auf Basis der Cadmiumtellurid-Dünnschichttechnologie. Damit erweitert das Unternehmen sein Produkt- und Technologieportfolio für den zukunftsträchtigen Dünnschichtmarkt. "Wir werden unsere strategischen Ziele im laufenden Geschäftsjahr konsequent verfolgen und uns dabei auf die Entwicklung und Markteinführung hocheffizienter Technologien konzentrieren. Die Umsetzung unserer Technologie-Roadmap und die fortschreitende Integration unserer neuen Tochtergesellschaften werden zu einer deutlichen Stärkung unserer Marktposition beitragen. Damit sind wir bestens für den kommenden Aufschwung vorbereitet", sagt Dr. Dietmar Roth, Vorstandsvorsitzender der Roth & Rau AG.

Roth & Rau AG

Die Roth & Rau AG mit Sitz in Hohenstein-Ernstthal gehört seit 10 Jahren zu den weltweit führenden Anbietern von Produktionsequipment und innovativen Fertigungstechnologien für die Photovoltaikindustrie. Im Geschäftsbereich Photovoltaik bietet Roth & Rau vor allem Antireflexbeschichtungsanlagen sowie komplette Produktionslinien für die Herstellung von kristallinen Silizium-Solarzellen an. Weitere Produkte sind Anlagen für thermische Prozesse, die ebenfalls bei der Herstellung kristalliner Silizium-Solarzellen verwendet werden sowie Beschichtungsanlagen und komplette Produktionslinien für die Herstellung von Dünnschichtsolarmodulen. In dem im Ortsteil Wüstenbrand ansässigen Tochterunternehmen Roth & Rau MicroSystems werden auf spezielle Kundenbedürfnisse zugeschnittene Prozesssysteme für plasma- und ionenstrahlgestützte Dünnschicht- und Oberflächenbearbeitungsverfahren entwickelt und gefertigt. Kunden sind insbesondere Unternehmen der Halbleiterindustrie, Forschungs- und Entwicklungsabteilungen verschiedener anderer industrieller Branchen sowie Forschungsinstitute und Universitäten. Das Portfolio der Roth & Rau-Gruppe wird ergänzt durch Softwareprodukte im Bereich Anlagensteuerung und Produktionsüberwachung und Wartungs- und Serviceangebote.

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