Weiterentwicklung bei MEMS-Sensoren

Außergewöhnlich kleine und sparsame Beschleunigungssensoren von Bosch Sensortec BMA222 und BMA250 mit 2 x 2 mm-LGA-Footprint

(PresseBox) (Gerlingen-Schillerhöhe, ) .
- Programmerweiterung Consumer-Sensoren im kleinsten Gehäuse
- Besonders niedriger Energiebedarf
- Umfassende interne Signalanalyse

Mit den dreiachsigen Beschleunigungssensoren BMA222 und BMA250 baut Bosch Sensortec das Produktprogramm besonders kleiner Digitalsensoren im LGA-Gehäuse mit 2 x 2 mm-Footprint weiter zum Marktstandard aus. Gemäß Frank Melzer, Geschäftsführer von Bosch Sensortec, ist das Marktwachstum für Beschleunigungssensoren in den Consumer-Märkten ungebrochen. "Besonders gefragt", so Melzer, "sind kleinstmögliche Gehäuse und minimale Stromaufnahme. Im Dezember 2009 haben wir als erste die Serienproduktion eines Beschleunigungssensors in einem 2 x 2-mm-LGA-Gehäuse gestartet. Beim Energiesparen setzen wir jetzt wieder Maßstäbe mit deutlich reduzierten Werten."

Tatsächlich haben die beiden neuen Sensoren, die sich allein in der Messgenauigkeit unterscheiden, eine außergewöhnlich geringe Stromaufnahme: Bei voller Bandbreite und maximaler Datenrate benötigen sie mit nur 100 µA weniger als halb so viel Strom, wie bei derartigen Bauteilen üblich - gut für die Lebensdauer von Batterien. Anwendung finden die Sensoren in mobilen Consumer-Produkten wie Mobiltelefone, PDAs, Spielekonsolen, Festplatten, Notebooks, Schrittzähler und elektronische Kompasse, dort lösen sie lage- und bewegungsgesteuerte Reaktionen aus. Den BMA222 produziert Bosch Sensortec bereits in großen Mengen, vom BMA250 sind Musterstückzahlen abrufbar.

Mit vier programmierbaren Messbereichen von ±2 g bis ±16 g lässt der BMA222 den Entwicklern viel Anwendungsspielraum. Acht Bit Datenbreite gewährleisten eine maximale Auflösung von besser als 16 Milli-g.

Pin- und softwarekompatibel zum BMA222 löst das Modell BMA250 mit zehn Bit sogar auf mindestens 4 Milli-g auf. Und der ohnehin schon geringe Strombedarf beider Sensoren lässt sich durch Reduzieren der Datenrate nochmals deutlich senken, Werte unter 5 µA sind so erreichbar. Vorbildlich auch die minimal zulässige Versorgungsspannung, die mit nur 1,62 Volt einen neuen Tiefstwert setzt, ebenso wie die minimal zulässige I/O-Spannung, die mit nur 1,2 Volt die Kommunikation der Sensoren mit neuesten Mikrocontrollern gewährleistet.

Ausgestattet mit programmierbaren Algorithmen zur internen Bewegungsanalyse können beide Beschleunigungssensoren bestimmte Bewegungsmuster selbsttätig erkennen, etwa Klopfen aufs Gerät, Fallen (Sturz) oder Anheben des Geräts aus der Ruhelage. Bei derartigen Bewegungen kann die energiefressende Analyse mit einem externen Mikrocontroller entfallen. Erkannte Bewegungsmuster melden die Sensoren mit zwei kundenseitig programmierbaren unabhängigen Interrupt-Ausgängen an die Host-Applikation.

Über Bosch Sensortec

Die Bosch Sensortec GmbH - eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Robert Bosch GmbH, dem führenden Anbieter für Fahrzeugsensorik - entwickelt und vermarktet mikromechanische Sensoren sowie deren Applikationen für die Bereiche Consumer Electronics, Sicherheitssysteme, Industrietechnik und Logistik. Zum Produktportfolio gehören bislang dreiachsige Beschleunigungssensoren sowie Drucksensoren. Das 2005 gegründete Unternehmen hat seine Zentrale in Reutlingen nahe Stuttgart. Mehr Informationen über Bosch Sensortec unter: www.bosch-sensortec.com

Über die MEMS-Entwicklung bei Bosch

Bosch ist seit 1988 auf dem Gebiet der mikroelektromechanischen Systeme (MEMS) aktiv und ein Pionier dieser Technik. Heute arbeiten in der Bosch-Gruppe im Bereich der MEMS-Technik mehrere hundert Entwickler. Bosch bietet der Automobil- und Consumer-Electronics-Industrie ein breites Sensoren-Spektrum - von Druck- über Beschleunigungs- bis zu Drehratensensoren. Im Jahr 2009 hatte Bosch rund 220 Millionen MEMS-Sensoren auf den Markt bringen und damit seine führende Position auf diesem Weltmarkt behaupten können.

Robert Bosch GmbH

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen. Mit Kraftfahrzeug- und Industrietechnik sowie Gebrauchsgütern und Gebäudetechnik erwirtschafteten rund 275 000 Mitarbeiter im Geschäftsjahr 2009 einen Umsatz von 38,2 Milliarden Euro. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre mehr als 300 Tochter- und Regionalgesellschaften in über 60 Ländern; inklusive Vertriebspartner ist Bosch in rund 150 Ländern vertreten. Dieser weltweite Entwicklungs-, Fertigungs- und Vertriebsverbund ist die Voraussetzung für Wachstum. Pro Jahr gibt Bosch mehr als 3,5 Milliarden Euro für Forschung und Entwicklung aus und meldet rund 3 800 Patente weltweit an. Mit allen seinen Produkten und Dienstleistungen fördert Bosch die Lebensqualität der Menschen durch innovative und nutzbringende Lösungen.

Das Unternehmen wurde 1886 als "Werkstätte für Feinmechanik und Elektrotechnik" von Robert Bosch (1861-1942) in Stuttgart gegründet. Die gesellschaftsrechtliche Struktur der Robert Bosch GmbH sichert die unternehmerische Selbständigkeit der Bosch-Gruppe. Sie ermöglicht dem Unternehmen, langfristig zu planen und in bedeutende Vorleistungen für die Zukunft zu investieren. Die Kapitalanteile der Robert Bosch GmbH liegen zu 92 Prozent bei der gemeinnützigen Robert Bosch Stiftung GmbH. Die Stimmrechte sind mehrheitlich bei der Robert Bosch Industrietreuhand KG; sie übt die unternehmerische Gesellschafterfunktion aus. Die übrigen Anteile liegen bei der Familie Bosch und der Robert Bosch GmbH.

Mehr Informationen unter www.bosch.com.



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