Top-Manager im Hörsaal Bosch-Vorlesungsreihe geht in die sechste Runde

Kooperation mit der Uni Stuttgart

(PresseBox) (Gerlingen-Schillerhöhe, ) .
- Start am 25. Oktober 2010 mit Bosch-Bereichsvorstand Martina Merz
- Zusammenarbeit von Universität und Automobilindustrie
- In den ersten drei Jahren besuchten 13 000 Studenten die Vorlesungen

Die Bosch-Gruppe in Kooperation mit dem Stuttgarter Forschungsinstitut für Kraftfahrwesen und Fahrzeugmotoren (FKFS) sowie der Universität Stuttgart veranstaltet im Wintersemester 2010/11 ihre bereits sechste Vorlesungsreihe. Unter dem Motto "Technologieführer der Automobilindustrie stellen sich vor" berichten erfahrene Top-Manager aus der Branche in einer Vorlesungsreihe über Themen wie grenzüberschreitende Bremsenentwicklung, neue Getriebe- und Antriebssysteme, innovative Automobilelektronik oder Firmenpartnerschaften wie bei Mahle und Behr.

Der erste Vortrag von Martina Merz, Mitglied des Bosch-Bereichsvorstands Chassis Systems Brakes, trägt den Titel "Morgens Asien, abends Amerika - Bremsenentwicklung für globale Fahrzeugplattformen." Die Globalisierung stellt auch die Automobilbranche vor immer neue Herausforderungen: Autos werden heute in einheitlichen Fahrzeugplattformen für mehrere Märkte entwickelt. Ihr Bremsverhalten muss sich jedoch an lokalen Anforderungen orientieren. Die Entwicklung und Applikation von Bremsen findet deshalb nicht mehr nur in Deutschland, sondern auch an sieben weiteren Standorten weltweit statt. Im internationalen Netzwerk wird dabei einerseits die gemeinsame Basis weiterentwickelt, aber auch die gewünschten länderspezifischen Eigenschaften der Bremsen realisiert.

AUCH DIE ROLLE DEUTSCHER INGENIEURINNEN UND INGENIEURE IST THEMA

In ihrem Vortrag beleuchtet Frau Merz neben den technischen Entwicklungen auch die Rolle deutscher Ingenieurinnen und Ingenieure in diesen Netzwerken. Im Anschluss an die Vorträge haben Studierende und Nicht-Studierende Gelegenheit, mit den Experten bei einem Imbiss ins Gespräch zu kommen.

ERFAHRUNGEN AUS DER PRAXIS

Ziel der Initiative ist es, insbesondere Studierenden ein aktuelles Bild aus der Praxis zu vermitteln. "Darüber hinaus wollen wir bei Studierenden die Attraktivität von Bosch und anderen Unternehmen als Arbeitgeber weiter steigern und etwaige Berührungsängste abbauen", sagt Dr. Karl- Heinz Schrödl, Personalleiter bei Bosch. Nach der stabilisierten Wirtschaftslage sind Autozulieferer und -hersteller wieder verstärkt auf der Suche nach hochqualifizierten Fachkräften, die wichtige Zukunftsaufgaben mit guten Ideen kraftvoll entwickeln und vorantreiben.

Die ersten fünf Vorlesungsreihen seit 2008 waren ein großer Erfolg, so dass sich die Initiatoren zur erneuten Fortsetzung im Wintersemester 2010/11 entschieden haben. Rund 13 000 Studierende besuchten bisher die insgesamt 32 Vorlesungen auf dem Campus der Universität Stuttgart.

DIE TERMINE IM EINZELNEN:

Ort: Hörsaal 47.02 "Richard Feldtkeller" Pfaffenwaldring 47
Campus Stuttgart-Vaihingen, Universität Stuttgart, 70569 Stuttgart

Zeit: Jeweils montags von 17.30 Uhr bis 19.30 Uhr

TERMINE

25.10.2010 "Morgens Asien, abends Amerika - Bremsenentwicklung für globale Fahrzeugplattformen". Robert Bosch GmbH, Martina Merz, Mitglied des Bereichsvorstandes Chassis Systems Brakes

08.11.2010 "Weiterentwicklung der Getriebe- und Antriebssysteme - Wie weit ist die Zukunft entfernt?". ZF Friedrichshafen AG, Dr. Harald Naunheimer, Leiter Zentrale Forschung und Entwicklung, ZF Friedrichshafen AG

22.11.2010 "MAHLE und BEHR - eine starke Technologiepartnerschaft". MAHLE GmbH, Prof. Dr. Heinz K. Junker, Vorsitzender der MAHLE Konzern- Geschäftsführung

06.12.2010 "Mobilität der Zukunft mit Verbrennungs- oder Elektromotor - einige ungewöhnliche Betrachtungen". Schaeffler Gruppe - LuK, INA, FAG, Dr. Wolfgang Reik, Geschäftsführer LuK Gruppe Entwicklung, Vorentwicklung Schaeffler Gruppe Automotive

17.01.2011 "Innovationen, Netzwerke und Veränderungsprozesse in der Automobilelektronik am Beispiel Audi". AUDI AG, Dr. Willibert Schleuter, ehemaliger Leiter Entwicklung Elektrik/Elektronik, AUDI AG; Buchautor

31.01.2011 "Trucks 2020 - Innovationen und Trends in der Nutzfahrzeugindustrie". Daimler AG, Georg Weiberg, Leiter Entwicklung Nutzfahrzeuge Daimler Trucks

Robert Bosch GmbH

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen. Mit Kraftfahrzeug- und Industrietechnik sowie Gebrauchsgütern und Gebäudetechnik erwirtschafteten rund 275 000 Mitarbeiter im Geschäftsjahr 2009 einen Umsatz von 38,2 Milliarden Euro. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre mehr als 300 Tochter- und Regionalgesellschaften in über 60 Ländern; inklusive Vertriebspartner ist Bosch in rund 150 Ländern vertreten. Dieser weltweite Entwicklungs-, Fertigungs- und Vertriebsverbund ist die Voraussetzung für Wachstum. Pro Jahr gibt Bosch mehr als 3,5 Milliarden Euro für Forschung und Entwicklung aus und meldet rund 3 800 Patente weltweit an. Mit allen seinen Produkten und Dienstleistungen fördert Bosch die Lebensqualität der Menschen durch innovative und nutzbringende Lösungen.

Das Unternehmen wurde 1886 als "Werkstätte für Feinmechanik und Elektrotechnik" von Robert Bosch (1861-1942) in Stuttgart gegründet. Die gesellschaftsrechtliche Struktur der Robert Bosch GmbH sichert die unternehmerische Selbständigkeit der Bosch-Gruppe. Sie ermöglicht dem Unternehmen, langfristig zu planen und in bedeutende Vorleistungen für die Zukunft zu investieren. Die Kapitalanteile der Robert Bosch GmbH liegen zu 92 Prozent bei der gemeinnützigen Robert Bosch Stiftung GmbH. Die Stimmrechte sind mehrheitlich bei der Robert Bosch Industrietreuhand KG; sie übt die unternehmerische Gesellschafterfunktion aus. Die übrigen Anteile liegen bei der Familie Bosch und der Robert Bosch GmbH.

Mehr Informationen unter www.bosch.com.

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