Neuer Lenkwinkelsensor LWS6 von Bosch

Kostenoptimierte Variante geht in Serie

(PresseBox) (Gerlingen-Schillerhöhe, ) .
- Kostenoptimierter Sensor für ESP®-Basisfunktionen
- Signalverarbeitung erfolgt im Systemsteuergerät
- Variables Design bietet großen Applikationsspielraum

Bosch erweitert sein Angebot an Lenkwinkelsensoren um ein kostengünstiges Modell. Der neue LWS6 erfüllt alle Standardanforderungen heutiger Sicherheits- und Komfortsysteme und bietet sich damit insbesondere für ESP®-Anwendungen in Fahrzeugen der Kompaktklasse und darunter an. Aber auch für Systeme wie die elektrohydraulische Servolenkung oder die adaptive Geschwindigkeitsregelung ACC lassen sich die Signale des LWS6 nutzen. Der neue Sensor ging kürzlich in Serie.

Lenkwinkelsensoren messen die aktuelle Position des Lenkrads. Diesen Wert nutzen immer mehr Systeme als Richtungsvorgabe des Fahrers. Der neue LWS6 ist ein relativ messender Sensor mit einem unbegrenzten Messbereich. Eine typische Auflösung seines Lenkwinkelsignals liegt bei 1,5 Grad. Im Unterschied zum absolut messenden Lenkwinkelsensor LWS5, der auf der GMR- Technologie (Giant Magneto Resistance) basiert, nutzt der Lenkwinkelsensor LWS6 den Hall-Effekt. Hierfür ist ein Multipol-Magnet an die Bewegung des Lenkrads gekoppelt. Hall-Elemente detektieren Änderungen seines Magnetfelds kontaktfrei und ohne Zahnräder. Mittels zweier oder mehrerer Hall-Elemente werden bei der Drehbewegung Rechteck-Signale erzeugt, die eine bestimmte Phasenverschiebung zueinander aufweisen. Diese Rechtecksignale werden direkt an das Steuergerät übertragen, so dass die Auswertelogik im LWS6 entfallen kann. Die Verarbeitung der Sensorsignale übernimmt das Systemsteuergerät, das die Position sowie Drehrichtung und geschwindigkeit des Lenkrads berechnet.

Des Weiteren führt das Steuergerät eine Diagnose der Sensorausgangssignale durch und erkennt zum Beispiel Kurzschlüsse. Aufgrund des inkrementalen Messprinzips entfällt zudem das Kalibrieren des Sensors beim Fahrzeughersteller. Durch das neue Konzept des LWS6 konnte Bosch die Kosten des Sensors als auch die des Gesamtsystems senken - und leistet damit einen weiteren Beitrag, dem Ziel "Sicherheit für jedermann" näherzukommen.

Der Sensor ist verschleißfrei, da keine mechanische Kopplung zwischen den Hall-Messelementen und der magnetisierten Nabe besteht. Im Gegensatz zu optischen Sensoren ist der LWS6 aufgrund seines magnetischen Messprinzips robust gegenüber Verschmutzungen wie Staub, die über die Lebensdauer ins Gehäuse eindringen können. Wie auch der LWS5 benötigt der neue LWS6 bei abgestelltem Fahrzeug keinen Ruhestrom. Kundenspezifische Designs bieten umfassende Anpassungsmöglichkeiten für eine variable Lenksäulenmontage oder Integration in das Schaltermodul. Der neue Bosch- Sensor ist gemäß den aktuellen Umweltanforderungen entwickelt und aus bleifreien Komponenten gefertigt.

Robert Bosch GmbH

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen. Mit Kraftfahrzeug- und Industrietechnik sowie Gebrauchsgütern und Gebäudetechnik erwirtschafteten rund 275 000 Mitarbeiter im Geschäftsjahr 2009 einen Umsatz von 38,2 Milliarden Euro. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre mehr als 300 Tochter- und Regionalgesellschaften in über 60 Ländern; inklusive Vertriebspartner ist Bosch in rund 150 Ländern vertreten. Dieser weltweite Entwicklungs-, Fertigungs- und Vertriebsverbund ist die Voraussetzung für Wachstum. Pro Jahr gibt Bosch mehr als 3,5 Milliarden Euro für Forschung und Entwicklung aus und meldet rund 3 800 Patente weltweit an. Mit allen seinen Produkten und Dienstleistungen fördert Bosch die Lebensqualität der Menschen durch innovative und nutzbringende Lösungen. Das Unternehmen wurde 1886 als "Werkstätte für Feinmechanik und Elektrotechnik" von Robert Bosch (1861-1942) in Stuttgart gegründet. Die gesellschaftsrechtliche Struktur der Robert Bosch GmbH sichert die unternehmerische Selbständigkeit der Bosch-Gruppe. Sie ermöglicht dem Unternehmen, langfristig zu planen und in bedeutende Vorleistungen für die Zukunft zu investieren. Die Kapitalanteile der Robert Bosch GmbH liegen zu 92 Prozent bei der gemeinnützigen Robert Bosch Stiftung GmbH. Die Stimmrechte sind mehrheitlich bei der Robert Bosch Industrietreuhand KG; sie übt die unternehmerische Gesellschafterfunktion aus. Die übrigen Anteile liegen bei der Familie Bosch und der Robert Bosch GmbH. Mehr Informationen unter www.bosch.com.

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