Dreiachsige MEMS-Beschleunigungssensoren bis 14 Bit Auflösung von Bosch Sensortec

BMA280/BMA255 - für Consumer Electronics / Erstmals im 2-x-2-Millimeter-Gehäuse

(PresseBox) (Gerlingen-Schillerhöhe, ) .
- Erfasst Beschleunigungen bis hinunter zu 0,25 Milli-g
- Sehr niedriges Rauschen, geringe Stromaufnahme
- Weiter entwickelte Interrupt-Engine

Die neuen dreiachsigen Beschleunigungssensoren BMA280 und BMA255 von Bosch Sensortec bieten 14 Bit bzw. 12 Bit Auflösung - bisher üblich sind 10 Bit. Damit bietet Bosch Sensortec als weltweit einziger Hersteller das komplette Beschleunigungssensor Produktportfolio in der 2-x-2-mm-Baugröße an. Die neuen Sensoren messen auch noch sehr kleine Beschleu­nigungsänderungen bis hinunter auf 0,25 Milli-g. Gegenwärtig bietet kein anderer Beschleunigungssensor mit 2 x 2 Millimeter Baugröße eine derart hohe Empfindlichkeit bei einem zugleich außergewöhnlich niedrigen Rauschen von nur 120 Mikro-g/vHz bzw. 150 Mikro-g/vHz. Die Auflösung von 14 Bit und 12 Bit stellt hohe Ansprüche an die integrierte Elektronik. Dennoch brauchen die Sensoren bei maximaler Datenrate nur 130 Mikro­ampere Strom. Im Stromsparmodus mit reduzierter Datenrate sinkt die Stromaufnahme gar bis auf unter 10 Mikroampere ab.

Dr. Frank Melzer, Geschäftsführer von Bosch Sensortec, sieht in der jüng­sten Produktneuheit den Beleg des Anspruchs, weltweit der führende MEMS-Sensorhersteller zu sein: "Diese Sensoren mit ihrer Kombination von kleinster im Markt erhältlicher Baugröße, niedrigstem Stromverbrauch und geringem Rauschen zeigen die unangefochtene MEMS-Technologieführer­schaft von Bosch."

Weiter entwickelte Interrupt-Engine

Gegenüber den anderen Beschleunigungssensoren der 2-x-2-Millimeter-Reihe haben der BMA280 und der BMA255 eine weiter entwickelte Interrupt-Engine. Sie können hiermit bestimmte Bewegungsmuster selbsttätig identifizieren. Bisher konnte die Interrupt-Engine beispielsweise ein Fingerklopfen am Gehäuse der Host-Applikation erkennen, das Herab­fallen des Gerätes oder aber das Anheben eines Mobiltelefons von einer Tischplatte.

Neu hinzu gekommen ist bei beiden Sensortypen das Bewegungsmuster "no motion": Sie erkennen damit, ob das Gerät über eine definierbare Zeit­spanne hinweg nicht bewegt wird. Das Energiemanagement eines Mobil­geräts kann diese Information dazu nutzen, leistungsintensive Funktionen so lange abzuschalten, bis der Beschleunigungssensor wieder eine Bewe­gung meldet. Die Signalisierung erkannter Bewegungsmuster geschieht auf bewährte Weise mit zwei unabhängigen Interrupt-Pins. Wichtige Schalt­parameter der Interrupt-Engine sind kundenseitig programmierbar - etwa ab welcher Neigung ein Gerät als angehoben erkannt wird oder wie lange beim Bewegungsmuster "no motion" die Aktivitätsphase dauern soll.

Ebenfalls neu ist ein FIFO-Pufferspeicher, der es dem Sensor erlaubt, eigenständig Messdaten des Sensors so lange zwischenzuspeichern, bis sie vom System benötigt werden. Dadurch verringert sich die benötigte Rechenleistung und somit der Stromverbrauch des Systems.

Gefertigt auf 200-Millimeter-Wafern

Gefertigt werden die neuen Sensoren in der 200-Millimeter-Wafer-Fab von Bosch in Reutlingen. Diese neue Wafer-Fab wurde mit einem Investitions­volumen von mehr als 600 Millionen Euro errichtet und ergänzt die beste­hende 150-Millimeter-Wafer-Fab von Bosch. Beide Fabs dienen der Herstel­lung integrierter Schaltkreise (IC) und mikromechanischer Bauelemente (MEMS) für Anwendungen in der Kraftfahrzeugtechnik und in der Consu­mer Electronic.

Robert Bosch GmbH

Die Bosch Sensortec GmbH ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Robert Bosch GmbH. Sie entwickelt und vermarktet mikromechanische Sensoren für die Bereiche Consumer Electronics, Mobiltelefonie, Sicherheitssysteme, Industrietechnik und Logistik. Zum Produktportfolio gehören dreiachsige geomagnetische Sensoren, dreiachsige Beschleunigungs- und Drehratensensoren, barometrische Drucksensoren und ein umfassendes Softwareportfolio für diverse Anwendungen. Bosch Sensortec hat sich seit der Gründung in 2005 zum Technologieführer in den adressierten Märkten entwickelt. Seit 1998 ist die Bosch Gruppe Weltmarktführer für MEMS Sensoren und hat bis einschließlich 2010 über 2 Milliarden MEMS Sensoren verkauft.

Mehr Informationen unter www.bosch-sensortec.com .

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunter­nehmen. Mit Kraftfahrzeug- und Industrietechnik sowie Gebrauchsgütern und Gebäude­technik erwirtschafteten rund 285 000 Mitarbeiter im Geschäftsjahr 2010 einen Umsatz von 47,3 Milliarden Euro. Für 2011 erwartet das Unternehmen einen Umsatz von mehr als 50 Milliarden Euro und eine Mitarbeiterzahl von gut 300 000 zum Jahresende. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre mehr als 350 Tochter- und Regional­gesellschaften in über 60 Ländern; inklusive Vertriebspartner ist Bosch in rund 150 Län­dern vertreten. Dieser weltweite Entwicklungs-, Fertigungs- und Vertriebsverbund ist die Voraussetzung für weiteres Wachstum. Im Jahr 2010 gab Bosch 3,8 Milliarden Euro für Forschung und Entwicklung aus und meldete über 3 800 Patente weltweit an. Mit allen seinen Produkten und Dienstleistungen fördert Bosch die Lebensqualität der Menschen durch innovative und nutzbringende Lösungen.

Mehr Informationen unter www.bosch.com, www.bosch-presse.de.

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