Bosch ist führender Anbieter von wiederaufbereiteten Fahrzeugteilen

Wirtschaftliche und umweltschonende Alternative

(PresseBox) (Gerlingen-Schillerhöhe, ) .
- Austauschteile-Programm mit rund 9 000 Teilen aus 27 Produktgruppen
- Bosch Remanufacturing spart weltweit 23 000 Tonnen CO2
- Wachsender Remanufacturing-Markt in Europa

Immer mehr Werkstätten setzen auf wiederaufbereitete Bosch-Produkte, um eine zeitwertgerechte Reparatur zu ermöglichen. Dieses so genannte Remanufacturing wird bei Bosch mittlerweile auf rund 9 000 Fahrzeugteile aus 27 Produktgruppen angewandt. Bosch ist führender Anbieter von industriell aufbereiteten Produkten wie Starter, Generatoren, Klimakompressoren, Bremssättel, Zündverteiler, Dieseleinspritzpumpen und vielen anderen Komponenten mehr. Die Wiederaufbereitung der Fahrzeugteile stellt nicht nur eine günstige Alternative für den Endkunden dar - sie schont auch die Umwelt, weil der Großteil des eigentlichen Produkts erhalten bleibt. Dadurch wird weniger Rohstoff verbraucht und weniger CO2 ausgestoßen als es bei der Neuproduktion der Fall wäre.

IMMER MEHR AUFBEREITETE TEILE IM MARKT

Die Nachfrage nach hochwertigen Remanufacturing-Teilen für die Kfz- Reparatur ist in den vergangenen Jahren weltweit gestiegen. In den USA hat der Tauschmarkt heute bereits einen Anteil von fast 90 Prozent. Auch in Europa wächst das Marktsegment kontinuierlich und mit deutlich höheren Zuwachsraten als der weitgehend stagnierende gesamte Teilemarkt. Bosch erwartet, dass der Remanufacturing-Markt in Europa bis 2015 auf 30 Millionen Erzeugnisse pro Jahr wächst. Das Austauschteile-Programm von Bosch unterstützt diesen nachhaltigen Trend zur zeitwertgerechten, Ressourcen schonenden Kfz-Reparatur.

GEBRAUCHTE TEILE IN ERSTKLASSIGER QUALITÄT

Bei der Reparatur eines Fahrzeugs kann die Werkstatt ein defektes Teil durch ein neues ersetzen oder aber ein wiederaufbereitetes Teil verwenden. Insbesondere für Besitzer älterer Autos lohnen sich neue Komponenten oft kaum.

Alle Austauschteile werden in Bosch-Werken nach den gleich hohen Qualitätsstandards aufbereitet. Das Austausch-Programm funktioniert als geschlossener Kreislauf. Dank effizienter Logistik stehen die Produkte dem Kunden ohne Zeitverzug zur Verfügung. Sobald die Werkstatt ein defektes Teil identifiziert hat, wird ein baugleiches und wieder aufbereitetes Teil bestellt und eingebaut. Die defekte Komponente geht in der Originalpackung zur industriellen Aufbereitung an Bosch zurück. Dort zerlegen Fachleute das Produkt in seine Bestandteile, reinigen es, tauschen stark beanspruchte und sicherheitsrelevante Komponenten aus und setzen es wieder zusammen. Nach strenger Prüfung und Qualitätskontrolle von Bosch wird das wieder aufbereite Teil in den Kreislauf aufgenommen und steht den Kunden erneut zur Verfügung.

Im Remanufacturing legt Bosch dieselben hohen Qualitätsstandards an, die für die Herstellung neuer Produkte gelten. Daher wird auch auf die wiederaufbereiteten Teile die gleiche zweijährige Garantie gegeben. Zudem ist das Produkt für den Endkunden um rund 30 bis 40 Prozent günstiger als ein Neuteil. Zunehmend finden sich auch Komponenten für komplexe moderne Benzin- und Diesel-Einspritzsysteme in der umfangreichen Produktpalette. Auf ihre spätere Wiederaufarbeitungsfähigkeit wird bereits bei der Entwicklung geachtet.

AUSTAUSCHTEILE SCHONEN DIE UMWELT UND VERMEIDEN CO2-EMISSIONEN

Neben der Wirtschaftlichkeit sprechen auch der Umweltschutz und die Schonung der Ressourcen für den Einsatz von Remanufacturing-Teilen in der zeitwertgerechten Kfz-Reparatur. Zum Beispiel bei den Austausch- Klassikern Starter und Generatoren: Seit 1965 bereits werden diese im Bosch-Werk Göttingen aufbereitet. Im Vergleich zu einer Neuproduktion kommt die Aufbereitung der Teile mit weniger Energie aus. In 2009 hat Bosch 2,5 Millionen Teile wiederaufbereitet und damit 23 000 Tonnen CO2 weniger ausgestoßen als bei der Produktion von Neuprodukten anfallen würden. Berechnungen haben ergeben, dass ein Hektar durchschnittlicher Wald 13 Tonnen CO2 jährlich absorbiert. Die Einsparung von 23 000 Tonnen CO2 durch Bosch ist somit mit einer Waldfläche von 1 923 Hektar vergleichbar.

WELTWEITES ANGEBOT MIT REGIONALEN STRUKTUREN

Für das Geschäft mit Austauschteilen ist immer ein Warenfluss in zwei Richtungen nötig, was die Abwicklung komplizierter macht. Denn es muss nicht nur das passende Austauschteil möglichst schnell beim Kfz- Teilehändler oder der Werkstatt zur Verfügung stehen. Auch das Altteil muss rasch und sicher zur Aufbereitung an den Hersteller geschickt werden. Für die reibungslose Abwicklung sind daher regionale Strukturen erforderlich. So bereitet Bosch die Austauschteile innerhalb eines weltweiten Netzwerkes auf. Damit ist der Marktführer in der Lage, dem Teilehandel und den Kfz-Werkstätten weltweit als verlässlicher Partner ein umfassendes Programm an Kfz-Austauschteilen vor Ort zur Verfügung zu stellen.

RÜCKGABE IN ORIGINALVERPACKUNG DES TAUSCHTEILS

Zur unproblematischen Abwicklung trägt ganz entscheidend das von Bosch eingeführte, einfach funktionierende und gut organisierte Rücknahmesystem mit Pfandvergütung bei. Mit klaren Rücknahmebedingungen und dem "Backin- Box" genannten Verfahren - der Rückgabe des ersetzten Altteils in der Bosch-Original-Verpackung des gelieferten Austauschproduktes - ist eine schnelle und sichere Abwicklung gewährleistet. Auch müssen die Verpackungen nicht entsorgt werden, sondern kommen erneut zum Einsatz. Die Rückgabe des ersetzten Altteils in der Original-Verpackung schützt zudem die Teile beim Transport. Kataloge in mehreren Sprachen über das gesamte Programm und eine detaillierte Rücknahmeliste ermöglichen den Kunden eine problemlose Identifizierung des gewünschten Ersatzteils.

Robert Bosch GmbH

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen. Mit Kraftfahrzeug- und Industrietechnik sowie Gebrauchsgütern und Gebäudetechnik erwirtschafteten rund 275 000 Mitarbeiter im Geschäftsjahr 2009 einen Umsatz von 38,2 Milliarden Euro. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre mehr als 300 Tochter- und Regionalgesellschaften in über 60 Ländern; inklusive Vertriebspartner ist Bosch in rund 150 Ländern vertreten. Dieser weltweite Entwicklungs-, Fertigungs- und Vertriebsverbund ist die Voraussetzung für Wachstum. Pro Jahr gibt Bosch mehr als 3,5 Milliarden Euro für Forschung und Entwicklung aus und meldet rund 3 800 Patente weltweit an. Mit allen seinen Produkten und Dienstleistungen fördert Bosch die Lebensqualität der Menschen durch innovative und nutzbringende Lösungen.

Das Unternehmen wurde 1886 als "Werkstätte für Feinmechanik und Elektrotechnik" von Robert Bosch (1861-1942) in Stuttgart gegründet. Die gesellschaftsrechtliche Struktur der Robert Bosch GmbH sichert die unternehmerische Selbständigkeit der Bosch-Gruppe. Sie ermöglicht dem Unternehmen, langfristig zu planen und in bedeutende Vorleistungen für die Zukunft zu investieren. Die Kapitalanteile der Robert Bosch GmbH liegen zu 92 Prozent bei der gemeinnützigen Robert Bosch Stiftung GmbH. Die Stimmrechte sind mehrheitlich bei der Robert Bosch Industrietreuhand KG; sie übt die unternehmerische Gesellschafterfunktion aus. Die übrigen Anteile liegen bei der Familie Bosch und der Robert Bosch GmbH.

Mehr Informationen unter www.bosch.com.

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