- Pressemitteilung BoxID 529324
BMM150 - Bosch Sensortec stellt geomagnetischen Sensor für mobile Anwendungen vor
MEMS Sensor im Wafer Level Chip Scale Package / FlipCore-Technik garantiert sehr geringen Stromverbrauch bei niedrigem Rauschen
- Ideal für die Implementierung von Kompass-Funktionen in Smartphones
- Hohe Design-Flexibilität durch äußerst kompakte Abmessungen
- Bestens geeignet zur Kombination mit Inertialsensoren für die Realisierung von 9DoF-Lösungen
Bosch Sensortec hat einen kompakten dreiachsigen Magnetfeldsensor zur Messung des terrestrischen Magnetfelds entwickelt. Der BMM150 ist das erste Produkt von Bosch Sensortec, das in dem neuen Wafer Level Chip Scale Package (WLCSP) ausgeliefert wird. Dieses Gehäuse sticht durch einen äußerst kleinen Footprint von nur 1,56 x 1,56 mm2 bei einer Bauhöhe von lediglich 0,6 mm hervor. Die Verwendung von Boschs innovativer FlipCore-Messtechnik resultiert in überlegenen Produkteigenschaften hinsichtlich Energieverbrauch und Messbereich.
„Mit dem BMM150 hat Bosch Sensortec einen technisch führenden Magnetfeldsensor mit herausragenden Leistungsdaten und geringem Stromverbrauch entwickelt. In Verbindung mit unserem BMI055 - einer Messeinheit aus den Inertialsensoren Drehraten- und Beschleunigungssensor - und unserer dedizierten Software zur Sensordatenfusion lässt sich daraus eine optimale Lösung mit neun Freiheitsgraden erstellen“, erläutert Leopold Beer, Marketing Director von Bosch Sensortec. „Wir sind der einzige MEMS-Hersteller, der die gesamte Inertial- und Magnetsensortechnik sowie barometrische Drucksensoren im eigenen Haus entwickelt. Im übertragenen Sinne stellt unsere Sensordatenfusionssoftware die fünfte MEMS-Komponente in dieser Umgebung dar. Unser umfangreiches Know-how in der Sensortechnik ist der Schlüssel zu hochleistungsfähigen Lösungen und intelligentem Power-Management.“
Baustein für 9DoF Sensorlösungen
In Verbindung mit dem dreiachsigen Beschleunigungssensor und dem Drehratensensor von Bosch Sensortec eignet sich das Bauelement ideal für Anwendungen, die auf Messungen der Inertialsensoren zurück greifen. Zum Einsatz kommen Inertialsensoren in Smartphones, Tablet Computern, Navigationssystemen und Fernsteuerungen. Mithilfe der ebenfalls von Bosch Sensortec verfügbaren Sensordatenfusionssoftware bestimmen Lösungen mit neun Freiheitsgraden (9DoF) die absolute Ausrichtung des Geräts im Raum sowie die Bewegungsvektoren jeweils mit hoher Genauigkeit und Dynamik. Augmented Reality-Anwendungen und Indoor-Navigation mit Smartphones und anderen mobilen Geräten benötigen exakte Daten zur räumlichen Orientierung. Dabei spielen geomagnetische Sensoren eine bedeutende Rolle, indem sie die absolute Ausrichtung mit Bezug auf den magnetischen Norden ermitteln. Der äußerst geringe Stromverbrauch des BMM150 ist einer der wichtigsten Vorteile der FlipCore-Technologie, denn sie macht sich als längere Batterielebensdauer des mobilen Gerätes bemerkbar.
Flexible Entwurfsoptionen durch kleinen Formfaktor
Der extrem kleine Formfaktor des neuen Sensors kommt Entwicklern portabler Geräte mehrfach zugute. In Mobiltelefonen wird der verfügbare Bauraum zunehmend durch Displays und Batterien eingeengt, da diese Komponenten mit jeder neuen Gerätegeneration größer werden. Aus diesem Grund müssen die Leiterplatten der Geräte ständig verkleinert werden. Hier hilft der geomagnetische Sensor BMM150 Entwicklern, wertvollen Platz auf der Platine einzusparen. Aber das ist nicht der einzige Vorteil, den die winzigen Abmessungen des Sensors mit sich bringen: Um präzise Ergebnisse zu erzielen, müssen geomagnetische Sensoren im Gerät so weit wie möglich von ferromagnetischen Teilen entfernt platziert werden – beispielsweise von Lautsprechern, Schrauben und dem Kameramodul. Die außerordentlich kleine Baugröße des BMM150 und sein großer effektiver Messbereich von ±1300 µT bieten Entwicklern die größtmögliche Flexibilität bei der Platzierung des Sensors innerhalb des Endgeräts. Aufgrund seiner Bauhöhe von nur 0,6 mm lässt sich der Sensor auch im Randbereich des Gehäuses oder auf gestapelten Leiterplatten unterbringen.
Kurze Entwicklungszyklen durch Interrupts und flexible Betriebsmodi
Der BMM150 ist mit einem integrierten Interrupt-Controller ausgestattet, der dem Host-Controller ein Signal übermittelt, sobald sich die Sensordaten geändert haben oder wenn vom Kunden definierte Schwellenwerte überschritten werden. Darüber hinaus verfügt der BMM150 über vier programmierbare Power Modi, mit deren Hilfe Entwickler das Gerät entsprechend ihrer spezifischen Anforderungen optimieren können. Der Low Power Preset ermöglicht einen minimalen Stromverbrauch von 170 µA bei einer Datenrate von 10 Hz. Alternativ kann der Sensor in Anwendungen, die eine hohe Messgenauigkeit erfordern, auch im High Accuracy Preset betrieben werden. Dabei wird das Signalrauschen auf 0,3 µT (RMS) reduziert.
Kunden profitieren von Boschs bekannt hoher Qualität und Liefertreue. Mit Niederlassungen in Korea, Taiwan, China, Japan, den USA und Europa bietet Bosch Sensortec schnellen und kundenorientierten Support.
Die Bosch Sensortec GmbH ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Robert Bosch GmbH. Sie entwickelt und vermarktet mikromechanische Sensoren für die Bereiche Consumer Electronics, Mobiltelefonie, Sicherheitssysteme, Industrietechnik und Logistik. Zum Produktportfolio gehören dreiachsige geomagnetische Sensoren, dreiachsige Beschleunigungs- und Drehratensensoren, barometrische Drucksensoren und ein umfassendes Softwareportfolio für diverse Anwendungen. Bosch Sensortec hat sich seit der Gründung in 2005 zum Technologieführer in den adressierten Märkten entwickelt. Seit 1998 ist die Bosch-Gruppe Weltmarktführer für MEMS Sensoren und hat bis einschließlich 2010 über 2 Milliarden MEMS Sensoren verkauft.
Mehr Informationen unter www.bosch-sensortec.com .
Über die Robert Bosch GmbH
Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen. Mit Kraftfahrzeug- und Industrietechnik sowie Gebrauchsgütern und Gebäudetechnik erwirtschafteten mehr als 300 000 Mitarbeiter im Geschäftsjahr 2011 einen Umsatz von 51,5 Milliarden Euro. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre rund 350 Tochter- und Regionalgesellschaften in rund 60 Ländern; inklusive Vertriebspartner ist Bosch in rund 150 Ländern vertreten. Dieser weltweite Entwicklungs-, Fertigungs- und Vertriebsverbund ist die Voraussetzung für weiteres Wachstum. Im Jahr 2011 gab Bosch rund 4,2 Milliarden Euro für Forschung und Entwicklung aus und meldete über 4 100 Patente weltweit an. Mit allen seinen Produkten und Dienstleistungen fördert Bosch die Lebensqualität der Menschen durch innovative und nutzbringende Lösungen.
Mehr Informationen unter www.bosch.com, www.bosch-presse.de.
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