Ausbildungs- und Studienbeginn bei Bosch 1400 junge Menschen starten ins Berufsleben

Zahl der neuen Ausbildungs- und Studienplätze bleibt auch 2010 auf hohem Niveau / Rund 1 050 Auszubildende beginnen in Technikfächern

(PresseBox) (Stuttgart, ) An 56 Standorten der Bosch-Gruppe in Deutschland beginnen am 1. September rund 1 400 Jugendliche und junge Erwachsene ihre Ausbildung in technischen und kaufmännischen Berufen. Wie schon in den vergangenen Jahren hält Bosch damit auch 2010 die Zahl der Ausbildungs- und Studienplätze auf einem hohen Niveau. Traditionell bildet das Unternehmen über den eigenen Nachwuchsbedarf hinaus aus. "Damit unterstützen wir die gesellschaftliche Pflicht, möglichst vielen jungen Menschen einen erfolgversprechenden Start ins Berufsleben zu ermöglichen", sagte Personalgeschäftsführer Dr. Wolfgang Malchow.

Von den neu eingestellten Schulabgängern haben rund zehn Prozent die Hauptschule abgeschlossen, 57 Prozent erwarben einen Realschulabschluss und 33 Prozent die Hochschulreife. Zu den Auszubildenden zählen 217 Abiturienten, die als Mitarbeiter von Bosch parallel an einer Hochschule studieren. Diese haben die Wahl zwischen einem dualen oder einem kooperativen Studienmodell. Das dreijährige Studium an der Dualen Hochschule endet mit einem Bachelor-Abschluss. Die Absolventen des kooperativen Studienmodells erwerben sogar zwei Berufsdiplome: den Facharbeiterbrief in einem IHK-Beruf und den Bachelor-Abschluss. Die Auszubildenden können unter mehr als 50 verschiedenen Berufsbildern wählen. Wie auch im letzten Jahr wurden im Inland für die technischen Berufsfächer die meisten neuen Auszubildenden gesucht. Insgesamt stellte Bosch in diesem Bereich 1 050 Schulabgänger ein. Größter Ausbildungsstandort ist das Werk in Stuttgart-Feuerbach, in diesen Tagen starten dort 200 junge Leute ins Berufsleben. Daneben sind unter anderem die Bosch-Standorte in Bamberg mit 95 Auszubildenden, Reutlingen mit 74 und Blaichach mit 65 neuen Lehrlingen große Ausbildungsstandorte.

Mädchen lernen technische Berufe

Der Frauenanteil unter den Berufseinsteigern ist mit rund 21 Prozent auf einem hohen Niveau geblieben. Rund 290 junge Frauen starten in diesem Jahr ihre Ausbildung bei Bosch, über ein Drittel dieser Mädchen machen eine technische Ausbildung. Bosch möchte in den kommenden Jahren aber noch mehr junge Frauen für technische Ausbildungsgänge begeistern. "Mit Initiativen wie dem "Girls' Day" fördern wir bei Mädchen das Interesse an Technik und den Wunsch, in diesen spannenden Bereichen zu arbeiten", betonte Malchow. In diesem Jahr nahmen am Girls' Day bundesweit mehr als 1 300 Mädchen an 37 Bosch-Standorten teil.

Die Berufsausbildung hat bei Bosch eine 122jährige Tradition: Bereits 1888, also zwei Jahre nach Eröffnung der "Werkstätte für Feinmechanik und Elektrotechnik" in Stuttgart im Jahr 1886, stellte Robert Bosch den ersten Lehrling ein. Im Jahr 1913 gründete er eine eigenständige Lehrlingsabteilung mit industrieller Lehrwerkstatt. Bereits 1920 gab es hier 110 Ausbildungsplätze.

Robert Bosch GmbH

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen. Mit Kraftfahrzeug- und Industrietechnik sowie Gebrauchsgütern und Gebäudetechnik erwirtschafteten rund 275 000 Mitarbeiter im Geschäftsjahr 2009 einen Umsatz von 38,2 Milliarden Euro. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre mehr als 300 Tochter- und Regionalgesellschaften in über 60 Ländern; inklusive Vertriebspartner ist Bosch in rund 150 Ländern vertreten. Dieser weltweite Entwicklungs-, Fertigungs- und Vertriebsverbund ist die Voraussetzung für Wachstum. Pro Jahr gibt Bosch mehr als 3,5 Milliarden Euro für Forschung und Entwicklung aus und meldet rund 3 800 Patente weltweit an. Mit allen seinen Produkten und Dienstleistungen fördert Bosch die Lebensqualität der Menschen durch innovative und nutzbringende Lösungen.

Das Unternehmen wurde 1886 als "Werkstätte für Feinmechanik und Elektrotechnik" von Robert Bosch (1861-1942) in Stuttgart gegründet. Die gesellschaftsrechtliche Struktur der Robert Bosch GmbH sichert die unternehmerische Selbständigkeit der Bosch-Gruppe. Sie ermöglicht dem Unternehmen, langfristig zu planen und in bedeutende Vorleistungen für die Zukunft zu investieren. Die Kapitalanteile der Robert Bosch GmbH liegen zu 92 Prozent bei der gemeinnützigen Robert Bosch Stiftung GmbH. Die Stimmrechte sind mehrheitlich bei der Robert Bosch Industrietreuhand KG; sie übt die unternehmerische Gesellschafterfunktion aus. Die übrigen Anteile liegen bei der Familie Bosch und der Robert Bosch GmbH.

Mehr Informationen unter www.bosch.com.

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