81 Prozent der deutschen Neuzulassungen mit ESP® Kleinwagen aber oft noch ohne Schleuderschutz

Erneute Steigerung im ersten Halbjahr 2008

(PresseBox) (Gerlingen-Schillerhöhe, ) .
- In Deutschland 81 Prozent aller neu zugelassenen Pkw im ersten Halbjahr 2008 mit dem Elektronischen Stabilitäts-Programm
- Anteil in Europa steigt um drei Prozentpunkte auf 53 Prozent
- nur 42 Prozent aller Kleinwagen in Deutschland mit ESP®
- Euro NCAP macht ESP® zur Bedingung für 5-Sterne-Bewertung

Im ersten Halbjahr 2008 waren in Deutschland 81 Prozent aller neu zugelassenen Pkw mit dem Elektronischen Stabilitäts-Programm ESP® ausgerüstet - ein Anstieg um zwei Prozentpunkte gegenüber 2007. In Europa wuchs der Wert im selben Zeitraum um drei Prozentpunkte auf 53 Prozent. Ursache hierfür ist der zunehmende Einsatz des aktiven Sicherheitssystems in Kleinwagen. Hier stieg der Wert in Deutschland um vier Prozentpunkte, liegt aber mit 42 Prozent immer noch auf niedrigem Niveau. ESP® stabilisiert das Fahrzeug in kritischen Situationen und kann wissenschaftlichen Studien zufolge bis zu 80 Prozent aller Schleuderunfälle verhindern. Bosch hat das Elektronische Stabilitäts- Programm entwickelt und als erster Hersteller 1995 in Serie gebracht.

"Auch in den kommenden Jahren wird der ESP®-Anteil weiter steigen", ist Werner Struth, Vorsitzender des Bosch-Geschäftsbereichs Chassis Systems Control, überzeugt. "Eine Vielzahl unabhängiger internationaler Studien belegt die lebensrettende Wirksamkeit des Systems. Deshalb wird dessen verpflichtender Einsatz zunehmend international erörtert." In den USA wurde bereits eine stufenweise Einführung bis zum Modelljahr 2012 festgelegt und auf europäischer Ebene wird ebenfalls über eine ESP®- Pflicht beraten, die eine schrittweise Einführung bis zum Oktober 2014 vorsieht.

Die Vereinigung Euro NCAP (European New Car Assessment Programme), die die Sicherheit von Fahrzeugen anhand simulierter Unfallsituationen testet und bewertet, berücksichtigt seit Februar 2009 in ihrem neuen Bewertungsverfahren erstmals ESP®. Von 2010 an können Fahrzeugmodelle entsprechend der neuen Richtlinien nur noch dann die Höchstwertung von fünf Sternen erreichen, wenn sie serienmäßig mit ESP® ausgerüstet werden.

Der Blick auf die Daten der einzelnen Länder zeigt zudem ein verblüffendes Detail: Während in allen Ländern der ESP®-Anteil um meist zwei oder drei Prozentpunkte stieg, ging er in Frankreich um drei auf 43 Prozent zurück. Dies liegt am stark gestiegenen Anteil von Kleinwagen an den Neuzulassungen, die deutlich seltener ESP® an Bord haben. Ein Grund hierfür sind neue nationale Regelungen, die seit 2008 den Verkauf besonders abgasarmer Fahrzeuge fördern. "Bei Kleinwagen ist ESP® jedoch mindestens genauso wichtig wie bei größeren Fahrzeugen", so Struth. "Käufer sollten das Sicherheitssystem daher unbedingt zu ihrer Wunschausstattung hinzufügen, wenn es nicht serienmäßig an Bord ist."

Robert Bosch GmbH

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungs- unternehmen. Mit Kraftfahrzeug- und Industrietechnik sowie Gebrauchsgütern und Gebäudetechnik erwirtschafteten rund 282 000 Mitarbeiter im Geschäftsjahr 2008 nach vorläufigen Zahlen einen Umsatz von rund 45 Milliarden Euro. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre mehr als 300 Tochter- und Regionalgesellschaften in über 60 Ländern; inklusive Vertriebspartner ist Bosch in rund 150 Ländern vertreten. Dieser weltweite Entwicklungs-, Fertigungs- und Vertriebsverbund ist die Voraussetzung für weiteres Wachstum. Pro Jahr gibt Bosch mehr als drei Milliarden Euro für Forschung und Entwicklung aus und meldet über 3 000 Patente weltweit an. Mit all seinen Produkten und Dienstleistungen fördert Bosch die Lebensqualität der Menschen durch innovative und nutzbringende Lösungen.

Das Unternehmen wurde 1886 als "Werkstätte für Feinmechanik und Elektrotechnik" von Robert Bosch (1861-1942) in Stuttgart gegründet. Die gesellschaftsrechtliche Struktur der Robert Bosch GmbH sichert die unternehmerische Selbständigkeit der Bosch-Gruppe. Sie ermöglicht dem Unternehmen, langfristig zu planen und in bedeutende Vorleistungen für die Zukunft zu investieren. Die Kapitalanteile der Robert Bosch GmbH liegen zu 92 % bei der gemeinnützigen Robert Bosch Stiftung GmbH. Die Stimmrechte sind mehrheitlich bei der Robert Bosch Industrietreuhand KG; sie übt die unternehmerische Gesellschafterfunktion aus. Die übrigen Anteile liegen bei der Familie Bosch und der Robert Bosch GmbH.

Mehr Informationen unter www.bosch.com.

Diese Pressemitteilungen könnten Sie auch interessieren

News abonnieren

Mit dem Aboservice der PresseBox, erhalten Sie tagesaktuell und zu einer gewünschten Zeit, relevante Presseinformationen aus Themengebieten, die für Sie interessant sind. Für die Zusendung der gewünschten Pressemeldungen, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse ein.

Es ist ein Fehler aufgetreten!

Vielen Dank! Sie erhalten in Kürze eine Bestätigungsemail.


Ich möchte die kostenlose Pressemail abonnieren und habe die Bedingungen hierzu gelesen und akzeptiert.