R. STAHL veröffentlicht Neunmonatszahlen

Auftragseingang und Umsatz deutlich gesteigert / Ergebnis je Aktie mehr als verdoppelt / Prognose für 2010 bestätigt / Weiteres Wachstum für 2011 erwartet

(PresseBox) (Waldenburg, ) Nach einem noch schwachen ersten Halbjahr ist es R. STAHL gelungen, im dritten Quartal bei den wichtigsten Kennzahlen auf­zuholen. Im Quartalsvergleich erzielte das Waldenburger Unternehmen sowohl beim Auftragseingang als auch beim Umsatz eine Steigerung um fast 30 % gegen­über dem Vorjahresquartal.

Kumuliert erreichte der Konzern-Auftragseingang in den ersten neun Monaten des Berichtsjahrs 166,0 Mio. €, was einer Steigerung von 7,8 % zum Vorjahr ent­spricht. Die Umsatzerlöse des gleichen Zeitraums kletterten um 10,2 % auf 165,5 Mio. €. Die erfreuliche Entwicklung ist überwiegend auf Folgeaufträge aus instal­lierter Basis zurückzuführen. Das Projektgeschäft blieb im dritten Quartal noch weitgehend aus, viele Investitionsentscheidungen der Kunden wurden in das vierte Quartal verschoben.

Ertragskraft wieder auf gutem Niveau

Nach neun Monaten hat das Unternehmen ein Ergebnis vor Steuern von 10,7 Mio. € nach 6,3 Mio. € im Vorjahr erwirtschaftet. Das entspricht einer Steigerung von 70 %. Die Umsatzrendite bezogen auf das Ergebnis vor Steuern liegt bei 6,5 % nach 4,2 % im Krisenjahr 2009. Dies ist auf die während der Krise eingeleiteten Kosten­sen­kungs- und Effizienzsteigerungsprogramme zurückzuführen. Zudem hat sich die Auftragsqualität wieder verbessert und der Personalkostenanteil ist aufgrund des gestiegenen Umsatzvolumens relativ gesunken.

Das Ergebnis je Aktie hat sich mehr als verdoppelt und liegt per 30. September bei 1,21 € (Vorjahr: 0,59 €).

Auslandsanteil auf 78 % gewachsen

Der Auslandsanteil am Umsatz ist zum 30. September 2010 auf 78 % nach 74 % zum Jahresende 2009 angewachsen. Vor allem die Regionen in Europa und Übersee trugen das Wachstum des Konzerns. In der Region Europa (ohne Deutschland) war die gesamtwirtschaftliche Erholung am deutlichs­ten zu spüren. In Deutschland (37,3 Mio. €) sind die Umsätze hingegen im Berichts­zeitraum noch gefallen. Die Prognosen der führenden Forschungsinstitute, ein erfreulicher Auftragseingang sowie die gestiegene Anfragetätigkeit - auch aus Deutschland - geben Anlass zur Zuversicht.

Deutliche Steigerung beim Cashflow

Nach neun Monaten beträgt der operative Cashflow aus laufender Geschäftstätig­keit 2010 15,1 Mio. € nach 3,3 Mio. € im Vorjahr. Neben einem höheren Perioden­er­geb­nis trägt auch die Generierung von finanziellen Mitteln aus dem Umlaufvermögen zu dieser Verbesserung bei. Der Free Cashflow liegt bei 4,1 Mio. € nach -7,5 Mio. € 2009. Dabei sind der Erwerb der britischen Clifford & Snell in Form eines Asset Deals, der Kauf der R. STAHL do Brasil Ltda. sowie der Erwerb der Kölner Screen-Tec GmbH bereits enthalten.

Solide finanziert

Die Finanzierung des Unternehmens ist weiterhin solide: Von den langfristigen Vermögenswerten in Höhe von 84,1 Mio. € sind 79,8 Mio. € durch Eigenkapital gedeckt. Die liquiden Mittel von 20,8 Mio. € übersteigen die kurz- und langfristigen verzinslichen Finanzschulden um 9,6 Mio. €.

Neuer Standort Österreich

Wie berichtet, hat R. STAHL zum 1. Oktober seinen langjährigen Vertriebspartner, die Robert Nissl Ges. m. b. H., im Zuge einer Nachfolgereglung übernommen. Mit einer eigenen Tochtergesellschaft in Wien kann der österreichische Markt direkter bedient werden. Mittelfristig rechnet das Unternehmen mit einer Verdopplung seines Marktanteils in Österreich.

Die Integration der neuen Konzerngesellschaften Clifford & Snell, R. STAHL do Brasil sowie Screen-Tec schreitet planmäßig voran.

Prognose für das Gesamtjahr bestätigt

R. STAHLs wichtigste Absatzbranchen spüren den Aufschwung, dies schlägt sich in einer gestiegenen Anfragetätigkeit für den Explosionsschutzexperten nieder. Die Preissituation bleibt weiterhin angespannt, steigende Rohstoffpreise zeichnen sich ab. Mit den bereits begonnenen und geplanten Effizienzpro­gram­men erwartet das Management jedoch weitere Verbesserungen in Prozessen und Kostenstruktur. Deshalb bestätigt der Vorstand die mit dem Halbjahresbericht veröffentlichte Prognose, wonach Umsatz und Ertrag im zweiten Halbjahr aus heutiger Sicht über den Werten des ersten Halbjahres liegen werden. Für das Gesamtjahr erwartet R. STAHL einen Konzernumsatz zwischen 210 und 220 Mio. €. Das Ergebnis vor Steuern wird voraussichtlich zwischen 14 und 15 Mio. € liegen. Für 2011 geht der Vorstand von einem weiterhin positiven wirtschaftlichen Umfeld aus, es wird erwartet, dass sich dies in weiterem Wachstum bei Umsatz und Ertrag niederschlagen wird.

Den ausführlichen Zwischenbericht finden Sie im Internet unter http://www.stahl.de/investor-relations/finanzberichte.html

R. Stahl AG

R. STAHL ist weltweit führender Anbieter von elektrischen und elektronischen Produkten und Systemen für den Explosionsschutz. Sie verhindern in gefährdeten Bereichen Explosionen und tragen so zur Sicherheit von Mensch, Maschine und Umwelt bei. Das Spektrum reicht von Aufgaben wie Schalten/Ver­teilen, Installie­ren, Bedienen/Beobachten, Beleuchten, Signalisieren/Alarmieren bis hin zum Automatisieren. Typische Anwender sind Wachstumsbranchen wie die Öl- & Gasindustrie, die chemische und pharmazeutische Industrie sowie Nahrungs- und Genussmittelbranche. Der Anteil am Schiffsausrüstungsmarkt wird kontinuierlich gesteigert. Rund 1.400 Mitarbeiter erwirtschafteten 2009 weltweit einen Umsatz von 203 Mio. Euro. Die R. STAHL AG ist börsennotiert.

Diese Pressemitteilungen könnten Sie auch interessieren

News abonnieren

Mit dem Aboservice der PresseBox, erhalten Sie tagesaktuell und zu einer gewünschten Zeit, relevante Presseinformationen aus Themengebieten, die für Sie interessant sind. Für die Zusendung der gewünschten Pressemeldungen, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse ein.

Es ist ein Fehler aufgetreten!

Vielen Dank! Sie erhalten in Kürze eine Bestätigungsemail.


Ich möchte die kostenlose Pressemail abonnieren und habe die Bedingungen hierzu gelesen und akzeptiert.