QIAGEN führt das automatisierte Probenvorbereitungssystem QIAensemble Decapper in den Markt ein

Wegweisendes Instrument automatisiert die Vorbereitung von Dünnschichtzytologie- sowie anderer flüssiger Proben und eliminiert zahlreiche manuelle Arbeitsschritte im Labor

(PresseBox) (Hilden, Deutschland/Germantown, Maryland, ) .
- Verbessert die Arbeitsabläufe im Labor durch automatischen Transfer klinischer Proben aus verschlossenen Transportgefäßen in kompatible Röhrchen zur weiteren Verarbeitung
- Beginn der Markteinführung des QIAensemble Decapper Ende 2011 in den USA, laufende Erweiterung auf Europa und andere Regionen im Jahr 2012

QIAGEN N.V. (NASDAQ: QGEN; Frankfurt Prime Standard: QIA) hat heute die Markteinführung des QIAensemble Decapper bekannt gegeben. Das Automationssystem erleichtert die Aufbereitung von Dünnschichtzytologie-Proben sowie zahlreicher anderer flüssiger Probenmaterialien, die weltweit in klinischen Labors verarbeitet werden.

Das offene System erlaubt die Automatisierung zahlreicher manueller Arbeitsschritte im Labor, namentlich das Öffnen ("Decapping") der Transportgefäße für klinischen Proben, die Extraktion und das Pipettieren des Probenmaterials in Fläschchen für den späteren Test, sowie die anschließende Wiederversiegelung der Transportgefäße. Diese Arbeitsvorgänge gelten aufgrund des Designs der Transportgefäße für Dünnschichtzytologie-Proben als sehr aufwändig. Der QIAensemble Decapper gilt als das erste Instrument seiner Art, das zur Unterstützung anschließender molekularer Nachweisverfahren entwickelt wurde, und wird dabei helfen, das Gesundheitsrisiko für Laborpersonal durch sich wiederholende Bewegungsabläufe zu reduzieren, mögliche Abweichungen bei der Aufbereitung der Proben zu eliminieren sowie die Produktivität zu erhöhen.

So konnte im Rahmen einer professionellen Ergonomie-Studie gezeigt werden, dass bei der Vorbereitung von 88 Proben mithilfe des QIAensemble Decapper im Vergleich zur manuellen Bearbeitung durch eine Laborfachkraft die effektive Arbeitszeit des Personals um 70% verkürzt wird und insgesamt 1.200 Bewegungen wegfallen.

Der QIAensemble Decapper kann bis zu 800 Proben während einer Arbeitsschicht verarbeiten (exklusive Vorbereitungszeiten und möglicher Nachbereitungsschritte). Das Gerät wurde eigens für die Aufbereitung und den Transfer von Probenmaterialien sowie die Beimischung von Reagenzien entwickelt. Es kann eine Vielzahl von flüssigen Proben und Reagenzien mit unterschiedlicher Viskosität verarbeiten. Das Laborpersonal erhält dabei über eine intuitive, graphische Benutzeroberfläche einen umfangreichen Bericht zu jedem Lauf. Die Software unterstützt zudem die fortlaufende Überwachung und Zuordnung sowie die Identifizierung nicht korrekt transferierter Proben.

Der QIAensemble Decapper standardisiert die Probenverarbeitung mithilfe einer digitalen Datenschnittstelle und bietet eine hohe Flexibilität hinsichtlich des Formats der Ausgangsröhrchen. Unterstützt werden unter anderem konische Röhrchen, Röhrchen in U-Form, BD Vacutainer® sowie Greiner Vacuette® Röhrchen. Das Instrument wird überdies mit Probenschienen für das QIAsymphony SP Automationssystem kompatibel sein.

Einige der Angaben in dieser Pressemitteilung können im Sinne von Paragraph 27A des U.S. Securities Act (US-Aktiengesetz) von 1933 in ergänzter Fassung und Paragraph 21E des U.S. Securities Exchange Act (US-Aktienhandelsgesetz) von 1934 in ergänzter Fassung als zukunftsgerichtete Aussagen ("forward-looking statements") gelten.

Soweit in dieser Meldung zukunftsgerichtete Aussagen über QIAGENs Produkte, Märkte, Strategie und insbesondere operative Ergebnisse gemacht werden, geschieht dies auf der Basis derzeitiger Erwartungen, die mit gewissen Unsicherheiten und Risiken verbunden sind. Dazu zählen unter anderem: Risiken im Zusammenhang mit Wachstumsmanagement und internationalen Geschäftsaktivitäten (einschließlich Auswirkungen von Währungsschwankungen und der Abhängigkeit von regulatorischen sowie Logistikprozessen), Schwankungen der Betriebsergebnisse und ihre Verteilung auf unsere Geschäftsfelder, die Entwicklung der Märkte für unsere Produkte (einschließlich angewandter Testverfahren, personalisierter Medizin, klinischer Forschung, Proteomik, Frauenheilkunde/ HPV-Testung und molekularer Diagnostik), Veränderung unserer Beziehungen zu Kunden, Lieferanten und strategischen Partnern, das Wettbewerbsumfeld, schneller oder unerwarteter technologischer Wandel, Schwankungen in der Nachfrage nach QIAGEN-Produkten (einschließlich allgemeiner wirtschaftlicher Entwicklungen, Höhe und Verfügbarkeit der Budgets unserer Kunden und sonstiger Faktoren), Möglichkeit die regulatorische Zulassung für unsere Produkte zu erhalten, Schwierigkeiten bei der Anpassung von QIAGENs Produkten an integrierte Lösungen und die Herstellung solcher Produkte, die Fähigkeit des Unternehmens neue Produktideen zu entwickeln, umzusetzen, und sich von den Produkten der Wettbewerber abzuheben sowie vor dem Wettbewerb zu schützen, Marktakzeptanz neuer Produkte und die Integration akquirierter Geschäfte und Technologien. Weitere Informationen finden Sie in Berichten, die QIAGEN bei der U.S. Securities and Exchange Commission (US-Börsenaufsichtsbehörde) eingereicht hat.

QIAGEN N.V.

QIAGEN N.V. ist eine niederländische Holdinggesellschaft und weltweit führender Anbieter von Probenvorbereitungs- und Testtechnologien. Probenvorbereitungstechnologien werden eingesetzt, um DNA, RNA und Proteine aus biologischen Proben wie Blut oder Gewebe zu isolieren und für die Analyse vorzubereiten. Testtechnologien werden eingesetzt, um solche isolierten Biomoleküle sichtbar zu machen. QIAGEN entwickelt Verbrauchsprodukte sowie Lösungen zu deren Automatisierung und verkauft seine Produkte weltweit an molekulardiagnostische Labore, die akademische Forschung, pharmazeutische und biotechnologische Unternehmen sowie an Kunden in Märkten für angewandte Testverfahren (u.a. Forensik, Veterinär- und Lebensmitteltestung, pharmazeutische Prozesskontrolle). QIAGENs Testtechnologien umfassen eines der weltweit breitesten Portfolios an molekulardiagnostischen Tests. Dieses beinhaltet auch den digene HPV Test, der als Goldstandard in der Erkennung von Hochrisiko-Typen der humanen Papillomaviren (HPV) gilt, der primären Ursache für die Entstehung von Gebärmutterhalskrebs. Zum Portfolio gehört auch eine breite Palette an Nachweisverfahren für Infektionskrankheiten sowie therapiebegleitende Diagnostika. Zum 30. September 2011 beschäftigte QIAGEN weltweit rund 3.800 Mitarbeiter an über 35 Standorten. Weitere Informationen über QIAGEN finden Sie unter http://www.qiagen.com/.

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