Endspurt beim E-Schrott-Recycling

Noch knapp 30 Tage bis zum Ende der Registrierungsfrist / Herstellern von Elektro(nik)-Geräten drohen Strafen bis zu 50.000 Euro / Komplettlösung aus einer Hand mit dem Rücknahmekonzept der Landbell AG

(PresseBox) (Mainz, ) Auf der diesjährigen IT-Messe Systems geht es erstmals nicht nur um Innovationen, sondern um Altlasten: Die Recyclingfrage rückt für viele Aussteller bedrohlich nahe. In knapp einem Monat läuft für die Hersteller von Elektro(nik)-Geräten die wichtigste Frist des Jahres ab. Bis zum 24. November müssen sie sich bei der Stiftung Elektro-Altgeräte Register (EAR) registrieren, sonst dürfen sie keine Produkte mehr vertreiben. Das schreibt das neue Elektro- und Elektronikgerätegesetz (ElektroG) vor, das die Recyclingpflicht auf Hersteller, Händler und Importeure verlagert. Betroffen sind rund 5.000 Unternehmen in Deutschland.

„Eine verspätete oder versäumte Registrierung kann Bußgelder von bis zu 50.000 Euro nach sich ziehen“, warnt Marco Graf, Geschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Osnabrück-Emsland. Ein nachgewiesener Verstoß könne darüber hinaus auch wettbewerbsrechtliche Konsequenzen haben. Im schlimmsten Fall droht Verkaufsverbot. „Die rechtlichen, organisatorischen und logistischen Anforderungen beim E-Schrott-Recycling sind groß und für viele IT-Unternehmen alleine nicht zu bewältigen“, weiß Hans-Günter Stehr, Vorstand des Entsorgungsspezialisten Landbell AG. Denn die Registrierung ist nur ein Baustein von vielen. Nach dem neuen Gesetz müssen die Unternehmen ihre Geräte kennzeichnen, die Rücknahme und die Entsorgung finanzieren sowie ab März 2006 den Abtransport und die Verwertung organisieren. Stehr: „Viele Unternehmen, die sich bislang noch nicht entschieden haben oder sich erst jetzt ernsthaft mit der Registrierungspflicht befassen, suchen noch nach kompetenten externen Partnern. Für den Endspurt im E-Schrott-Recycling wird es jetzt höchste Zeit.“

Landbell hat als bislang einziger Anbieter eine EU-weite Systemkooperation für das E-Schrott-Recycling aufgebaut. Stehr: „Unser Angebot lässt sich schnell auf die individuellen Bedürfnisse zuschneiden und erfüllt alle gesetzlichen Bestimmungen.“ Zusammen mit DHL Solutions und eds-r übernimmt der Mainzer Entsorgungs-spezialist die flächendeckende Organisation aller Logistik- und Entsorgungsmaßnahmen.

Gerade Kleinunternehmer und Mittelständler scheuten bislang die Registrierung, da sie mit kostenintensiven Garantieverpflichtungen verbunden ist. Um das Procedere zu vereinfachen, hat der Hightech-Verband Bitkom Servicegesellschaft mbH das Garantiesystem Altgeräte gegründet. Stehr: „Jedes Unternehmen, das seine Recyclingfrage noch nicht geklärt hat, sollte sich jetzt professionell beraten lassen. Für jede noch so komplexe Anforderung gibt es eine Lösung – von der Registrierung angefangen bis hin zum Stoffstrommanagement.“

Über Landbell:
Die Landbell AG ist Umwelt- und Entsorgungsspezialist. Das Mainzer Unternehmen betreibt das Zweite Duale System zur Erfassung und Verwertung von Verkaufsverpackungen und bietet zudem eine Fullservice-Lösung zur Rücknahme und Entsorgung von Elektroschrott. Als erster Wettbewerber von flächendeckenden Rücknahmesystemen machte Landbell dem Monopol der Duales System Deutschland AG (DSD) im Bereich der dualen Entsorgungssysteme ein Ende und erwirkte im August 2003 die lange geforderte Marktöffnung. Das Mainzer Unternehmen organisiert im Auftrag von Industrie, Handel und Handwerk flächendeckend das haushaltsnahe Erfassen und Entsorgen von Verkaufsverpackungen mit dem "Grünen Punkt". Ein Vertrag mit dem Systembetreiber befreit die Kunden von ihren gesetzlich durch die Verpackungsverordnung vorgeschriebenen Rücknahme- und Verwertungspflichten für Verpackungen. Landbell ist inzwischen in Hessen, Hamburg, Bayern, dem Saarland und Berlin als Duales System zugelassen und hat bereits ein Marktvolumen von rund 30 Prozent im Bereich der Verpackungsentsorgung erreicht. Noch dieses Jahr erwartet der Entsorgungsspezialist weitere Feststellungsbescheide in Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und Bremen, wodurch sich das Marktvolumen auf rund 75 Prozent erhöht. Mit der neuen Systemkooperation für E-Schrott erweitert die Landbell AG ihr Leistungsportfolio um die EU-weite Entsorgung und Verwertung von Elektro(nik)schrott. Nach dem neuen Elektro- und Elektronikgerätegesetz (ElektroG) müssen alle Hersteller von Elektronikprodukten ab 24. März 2006 die alten Geräte kostenlos zurücknehmen und entsorgen. Diese Pflicht können sie künftig von der Landbell Systemkooperation umsetzen lassen.

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