PZOK mit eigener Zertifizierungsordnung

(PresseBox) (Berlin, ) Die "Prüfungs- und Zertifizierungsorganisation der deutschen Kommunikationswirtschaft GmbH" (PZOK) hat ab sofort eine eigene Zertifizierungsordnung. Diese soll dazu dienen, dass PRWeiterbildungsinteressierte sich an Hand eines klaren Siegels orientieren können, welche der vielen Programme freier Bildungsträger in Deutschland optimal auf den PZOK-Abschluss vorbereiten.

"Wir freuen uns, mittels der neuen Zertifizierung auch den zweiten Bestandteil des Namens unserer Organisation mit Leben zu füllen", so PZOK-Geschäftsführer Holger Sievert. "In der Kombination aus Prüfung einzelner Absolventen und Zertifizierung von Programmen stehen die PZOK und ihre drei Gesellschafterverbände damit klar an der Spitze, wenn es um echte Qualität in der berufsständischen PR-Ausbildung in Deutschland geht." Diesen Kurs wolle man künftig offensiv weiterverfolgen; die enge Verzahnung von PZOK-Standards und Zertifizierungsordnung stelle dieses sicher.

Am kommenden Montagnachmittag wird die neue Zertifizierungsordnung den zwölf mit der PZOK kooperierenden Bildungsträgern in einer kleinen Veranstaltung in Berlin offiziell vorgestellt. Die meisten von Ihnen waren jedoch bereits an der Erarbeitung der Zertifizierung in verschiedenen Workshops seit Herbst 2008 intensiv beteiligt. Die Zertifizierung knüpft an ein früheres vergleichbares Verfahren der "Deutschen Public Relations Gesellschaft" (DPRG) an. Es berücksichtigt dabei aktuellere Entwicklungen in der Qualifizierung für Kommunikationsberufe sowie die Inhalte der PZOKStandards.

So unterscheidet die neue Zertifizierungsordnung zwei Arten der Zertifizierung: Die Basiszertifizierung für Bildungsangebote für Berufsanfänger mit grundsätzlich 450 Stunden Arbeitsaufwand (150 Stunden Präsenz) und die Kompaktzertifizierung in Bezug auf Kurse für Berufserfahrene mit einem Arbeitsaufwand von grundsätzlich 300 Stunden (100 Stunden Präsenz). Die Zertifizierung selbst erfolgt in beiden Fällen in einem dreistufigen Verfahren: Nach einem schriftlichen Teil erfolgt eine Erhebung bei den Kursteilnehmern sowie schließlich ein Besuch des konkreten Angebotes vor Ort.

Die Zertifizierung nimmt die PZOK nicht selber vor, sondern eine unabhängige Kommission unter dem Vorsitz von Reinhold Fuhrberg. Bereits jetzt liegen für das 2. Halbjahr mehrere Anfragen von Bildungsträgern vor, ihre Programme durch die PZOK zertifizieren zu lassen. Bisher "PZOK-zertifiziert" sind der "Fernstudiengang Public Relations" von com+plus in Münster sowie die Grundseminare G1 und G2 des "Deutschen Institutes für Public Relations" (DIPR) in Hamburg; diese Zertifizierungen beruhen noch auf der bisherigen DPRG-Zertifizierungsordnung.

Prüfungs- und Zertifizierungsorganisation der deutschen Kommunikationswirtschaft (PZOK) GmbH

Die "Prüfungs- und Zertifizierungsorganisation der deutschen Kommunikationswirtschaft GmbH" (PZOK) ist eine als gemeinnützig anerkannte GmbH, die sich u. a. zur Aufgabe gemacht hat, in der PRBranche einheitliche und unabhängige Prüfungen auf hohem Qualitätsniveau abzunehmen. Gegründet wurde die PZOK im März 2007, operativ tätig ist sie seit Januar 2008, seit April 2008 werden eigenständige Prüfungen abgenommen. Träger der GmbH sind die drei großen Kommunikationsverbände Bundesverband deutscher Pressesprecher (BdP), Deutsche Public Relations Gesellschaft (DPRG) und Gesellschaft Public Relations Agenturen (GPRA).

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