White Paper von Proximity Germany untersucht das Trendthema standortbasierte Social Media

(PresseBox) (Hamburg, ) "Geolocation Social Media" zählt derzeit zu den meistdiskutierten Themen. In einem aktuellen Grundlagenpapier stellt die Multichannel-Agentur die bestehenden Technologien und ihre Chancen für Umsatz- und Unternehmensentwicklung vor und präsentiert Inspirationen für marketingrelevante Anwendungen.

Neben bereits etablierten sozialen Netzwerken wie Facebook und Twitter gewinnen auch in Deutschland standortbasierte Social Media Plattformen wie Foursquare oder Gowalla zunehmend an Bedeutung. Beim sogenannten Geosocial Networking wird mithilfe von GPS (Global Positioning System) der Standort eines Nutzers mit seinen Aktivitäten verbunden. Durch die rasant ansteigende Zahl GPS-fähiger mobiler Endgeräte eröffnet sich Werbetreibenden damit eine Fülle außergewöhnlicher Lösungen aus dem Bereich Geo-Marketing. Denn die übermittelten Standort-Daten erlauben es Social Networks, Anwender mit passenden Standorten oder Interessen miteinander zu verbinden, zu koordinieren und so das Erlebnis zu intensivieren. Durch Geolocation können Marken in den Alltag der User integriert und relevante, auf den Standort zugeschnittene, Angebote gemacht werden. Ein wichtiger Punkt ist dabei die Rückbesinnung auf die Realität (Augmented Reality). Viele mobile Social Media Services dienen verstärkt als Plattformen zur Ausgestaltung und Optimierung des realen Lebens. Das White Paper von Proximity Germany beleuchtet diese innovative Technologie und zeigt anhand anschaulicher Beispiele, wie Agenturen das Potenzial dieses Trends nutzen können, um sinnvolle und marketingrelevante Applikationen zu entwickeln.

Foursquare und Gowalla gelten als die Vorreiter für standortbasierte Social Media. Beide Applikationen arbeiten mit virtuellen Auszeichnungen und Belohnungen ("Badges" und "Pins"), die sie an ihre User vergeben. Die Auszeichnungen erhält man für das mobile "Einchecken" an bestimmten Locations, wie z.B. einem Coffeeshop und wird dafür mit Rabatten und Incentives wie einem Gratisgetränk belohnt. Dies teilt man vor Ort über die Plattform automatisch seinen Freunden mit und lockt so neue Kunden zu dem jeweiligen Hotspot. Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, neue limitierte Abzeichen zu sammeln und diese mit anderen zu tauschen.

Auch Plattformen wie z.B. Twitter, Google oder Facebook haben mittlerweile standortbasierte Applikationen integriert, sodass auch technisch weniger versierte Nutzer diese Dienste in Anspruch nehmen können. Kostenlose Apps ermöglichen außerdem einen Datenzugriff außerhalb der Plattformgrenzen. Bislang nutzen vor allem Unternehmen mit physischer Einzelhandelspräsenz standortbasierte Social Media Services, wie z.B. Top Shop und tasti D-lite, die mithilfe von Foursquare äußerst erfolgreiche Loyalitäts- und Belohnungsprogramme realisiert haben. Doch die folgenden Beispiele zeigen, dass die Anwendungsmöglichkeiten vielfältig sind.

So können Anwender des iPhone-App "True City", ein interaktiver Stadtführer mit von "Nike- Experten" erstellten Informationen zu verschiedenen europäischen Städten, den Content durch eigene Ansichten aktualisieren und erweitern. Gowalla startete auf seinem Blog eine Kampagne, bei der man Tickets für ein Spiel des Basketballteams New Jersey Nets gewinnen konnte. Die Aktion zielte auf Sport- und Outdoor- Standorte, um ein sportbegeistertes Publikum zu erreichen. Beim Event selbst erhielten die Gewinner T-Shirts und Sticker und konnten durch Einchecken vor Ort Trikots der Nets gewinnen. Außerdem wurden während des Spiels virtuelle Waren ausgegeben, die gegen Souvenirs eingelöst werden konnten. Die Kampagne erzielte ein begeistertes Echo auf Twitter und weiteren Plattformen.

Auch im Bildungs- und im sozialen Bereich wird standortbasierte Social Media erfolgreich eingesetzt. Die Universität Harvard entwickelte ein Spiel, das Studenten beim Erforschen des Campus und interessanter Orte in der Umgebung mit Punkten und einem heiß begehrten Harvard-Badge belohnt. Nach dem Erdbeben auf Haiti initiierte Gowalla gemeinsam mit Peet's Coffee & Tea und Alice Radio die Wohltätigkeitskampagne "Hearts for Haiti". Für jeden User, der am 8. Februar 2010 bei Gowalla an vorher festgelegten Peets-Geschäften eincheckte, gingen 50 Dollar an das amerikanische Rote Kreuz. Zudem wurden 10Prozent der Umsätze, die während der Kampagne in diesen beiden Läden erzielt wurden, gespendet.

In Deutschland übt man sich in standortbasierter Social Media bislang noch eher in vornehmer Zurückhaltung. Aber einige namhafte Unternehmen wie die Lufthansa haben sich schon an den Trend herangewagt; zum Oktoberfest konnten User über Foursquare in zahlreichen Locations rund um die Wiesn einchecken. Wer in drei dieser sogenannten "Venues" eincheckte, wurde mit einem 20 Euro Gutschein für den nächsten Lufthansa-Flug und einem speziellen "Wiesn-Badge" belohnt.

Geolocation-Applikationen auf mobilen Endgeräten sind ein leistungsstarkes Marketing- Tool zur gezielten Kundenansprache, das vielfältige Anwendungsmöglichkeiten bietet und zunehmend an Akzeptanz gewinnt. Dank des neuen Location-Service Facebook Places werden Unternehmen in Kooperation mit Diensten wie Gowalla und Foursquare zukünftig mehr als 11 Millionen deutsche Facebook-Anwender via Social Media erreichen können. Dieses Potenzial gilt es unternehmerisch sinnvoll zu nutzen und sich rechtzeitig entsprechend zu positionieren. Für eine erfolgreiche Strategie müssen vor allem die Bedürfnisse des potenziellen Kunden genau unter die Lupe genommen werden. Durch welche Anreize kann man ihn effektiv aktivieren und als Meinungsbilder einbinden? Wie lassen sich die gewonnen Informationen für die Entwicklung neuer Strategien nutzen? Nur so kann ein wertvoller und zugleich markenrelevanter Dialog entstehen.

Proximity Germany GmbH

Proximity Germany ist die führende Multichannel-Agentur für absatzrelevante Kommunikationslösungen. Der Dialog zwischen Marken und Menschen findet auf immer mehr Kanälen, an immer unterschiedlicheren Kontaktpunkten statt. Egal, welcher Kanal, welches Medium, die Aufgabe bleibt immer die Gleiche: Menschen begeistern und ihr Konsumverhalten verändern. Das erreichen wir mit datengestützten kanalunabhängigen Strategien und Ideen, die den Konsumenten und seine Bedürfnisse im Fokus haben.

Geführt wird die zur BBDO-Gruppe gehörende Agentur von Michael Schipper (CEO), Detlef Rump (CCO) und Markus Keller (CFO). 300 Mitarbeiter an den Standorten Hamburg und Düsseldorf betreuen international renommierte Marken wie E.ON, dm-drogerie markt, GE, Hornbach, Maggi, Mercedes-Benz, mobile.de, Nestlé, Panasonic, Procter&Gamble, Shell, Schleich oder smart.

Proximity Germany ist Teil des weltweiten Netzwerkes Proximity Worldwide mit 61 Büros in 40 Ländern, das seit 2006 sechs Mal in Folge meistprämiertes Network bei den John Caples und den DMA Echo Awards sowie kreativstes Netzwerk der Welt beim Big Won Report 2007 und 2008 war. 2009 setzte Proximity Germany die Erfolgsserie bei internationalen Wettbewerben mit Gold beim Mobile Marketing Award, Silber und Bronze beim John Caples Award und mit Bronze und zwei Ehrenpreisen beim ECHO Award fort. Darüber hinaus gewann die Agentur beim Deutschen Dialogmarketing Preis Auszeichnungen in Silber und Bronze.

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