proKlima trotzt der Rezession

enercity-Fonds proKlima legt Jahresbericht 2009 vor

(PresseBox) (Hannover, ) Wissen, was proKlima bewegt: Im Jahresbericht 2009 zieht der enercity-Fonds Bilanz und gibt einen Ausblick auf neue Aufgabenfelder und Förderangebote. Außerdem informiert der Bericht über gesetzliche Regelungen und politische Entscheidungen, die den Klimaschutz beeinflussen.

Förderschwerpunkt Altbau

Im Mittelpunkt des Jahresberichtes steht die Förderbilanz von proKlima: Rund 3,1 Millionen Euro bewilligte der enercity-Fonds auf Basis der im Jahr 2009 angebotenen fünf Breitenförderprogramme. Dies entspricht der Breitenfördersumme von 2008. Erneut bildete die energetische Modernisierung den Förderschwerpunkt: Im Rahmen des Altbauprogramms bewilligte proKlima für 1.177 Anträge rund 1,8 Millionen Euro. Auch bei Passivhäusern setzte sich der positive Trend mit einer neuen Bestmarke fort: Über das Neubauprogramm bewilligte proKlima Zuschüsse für 75 Passivhaus-Wohneinheiten, darunter eine Seniorenwohnanlage der Gesellschaft für Bauen und Wohnen Hannover (GBH) mit insgesamt 32 Einheiten. "Die anhaltende Nachfrage zeigt, dass unsere strengen Förderkriterien auf eine große Akzeptanz stoßen", konstatiert proKlima-Geschäftsführer Harald Halfpaap. Im Fördergebiet des enercity-Fonds sei es gelungen, hocheffiziente Standards erfolgreich im Markt zu etablieren. "Hierdurch tragen wir auch zur Stützung der regionalen Wirtschaft bei", so Halfpaap.

Besonders positiv ist die Entwicklung beim im Jahr 2008 eingeführten Förderbaustein "proKlima-Energielotse": Über das Altbauprogramm wurden im vergangenen Jahr 169 Energielotsen-Beratungen bewilligt, 2008 waren es 117. Die Erfahrungen von proKlima haben gezeigt, wie wichtig eine fortlaufende ganzheitliche Beratung beim Planen und Umsetzen von Baumaßnahmen ist. "Diese Ansicht teilen offensichtlich auch immer mehr Bauherren", freut sich Halfpaap.

Passivhäuser: Auch Schulen und Kindertagesstätten gefördert

Ergänzend zu seinen Förderprogrammen bezuschusst proKlima herausragende Einzelprojekte für den Klimaschutz. Dazu zählt zum Beispiel die im Passivhausstandard neu errichtete hannoversche Grundschule "In der Steinbreite". Weitere fünf Schulerweiterungen und acht Kindertagesstätten gehören außerdem zu den Passivhaus-Einzelförderungen. Insgesamt bewilligte proKlima im Jahr 2009 für alle Einzelprojekte rund 850.000 Euro.

86.000 Tonnen Kohlendioxid jährlich vermieden

Mit rund 44 Millionen Euro hat der enercity-Fonds bereits über 17.000 Projekte in der Klimaschutzregion Hannover gefördert. Gemeinsam vermeiden alle von proKlima im Zeitraum 1998 bis 2009 unterstützten Vorhaben den Ausstoß von jährlich circa 86.000 Tonnen Kohlendioxid. Zum Vergleich: Damit ein junger Wald diese Menge des Treibhausgases in einem Jahr binden kann, muss er fast 16.000 Hektar groß sein. Diese Fläche entspricht etwa 24mal der Größe des hannoverschen Stadtwaldes Eilenriede.

Tipps zum Stromsparen

Derzeit baut proKlima seine Aktivitäten im Arbeitsfeld Stromsparen aus. So hat der enercity-Fonds im November 2009 eine kostenlose Broschüre veröffentlicht, die Verbrauchern einen grundlegenden Überblick zum Stromsparen verschafft. Ergänzend fördert proKlima die im Frühjahr 2010 angelaufene Aktion "100 Stromsparpartys" des Umweltzentrums Hannover.

Interessenten können den proKlima-Jahresbericht telefonisch unter 0511 430-1970 kostenlos anfordern oder das Dokument im Internet unter http://www.proklima-hannover.de als PDF-Datei herunterladen.

proKlima GbR

Der enercity-Fonds proKlima proKlima, im Juni 1998 gegründet, wird von den Städten Hannover, Hemmingen, Laatzen, Langenhagen, Ronnenberg und Seelze (zusammen proKlima-Fördergebiet) sowie der Stadtwerke Hannover AG (enercity) finanziert. enercity trägt den Großteil des jährlichen Fondsvolumens von rund fünf Millionen Euro. Mit seinem Knowhow und Zuschüssen unterstützt proKlima insbesondere:

- Energieeffizientes Bauen und Modernisieren
- Energiesparberatungen
- Installation von Solarwärme- und Holzheizanlagen
- Fernwärmeausbau und Errichten von Blockheizkraftwerken
- Ausstattung von Schulen mit Unterrichtsmaterialien zu Klimaschutz und erneuerbaren Energien

Der europaweit einzigartige Klimaschutzfonds bewilligte von 1998 bis 2009 Fördermittel in Höhe von rund 44 Millionen Euro. Die Vergabe der Zuschüsse erfolgt nach vier festgelegten Kriterien: Die CO2-Effizienz, die absolute CO2-Reduzierung, die Multiplikatorenwirkung und der Innovationsgrad der Maßnahmen sind ausschlaggebend.

http://www.proKlima-hannover.de

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