Regionale Wirtschaft profitiert von proKlima-Förderung

Aktuelle Ergebnisse der Marktforschung zeigen positive ökonomische Effekte durch den enercity-Fonds proKlima

(PresseBox) (Hannover, ) Energie sparen ist nicht nur gut für den Klimaschutz - auch die regionale Wirtschaft profitiert davon. Dies bestätigen die Ergebnisse von zwei Untersuchungen, die proKlima in Auftrag gegeben hat. Seit über zehn Jahren fördert der enercity-Fonds Privatleute, Unternehmen und öffentliche Einrichtungen, die beispielsweise in eine Fassadendämmung, Wärmeschutzfenster oder etwa eine Solarwärmeanlage investieren. Das in Hannover ansässige Pestel Institut für Systemforschung hat herausgefunden, dass mit jedem Euro proKlima-Fördergeld 12,70 Euro weitere Investitionen in Verbindung stehen. Mehr als drei Viertel des mit der proKlima-Förderung korrespondierenden Geldes bleiben in der Region und werden insbesondere für Handwerker- und Architektenleistungen ausgegeben.

"Neben diesem Beitrag zur Wertschöpfung in der Region stärken wir mit dem enercity-Fonds proKlima auch das Know-how und die Qualifikation der ausführenden Unternehmen zur Energieeffizienz und zukunftsgerechten Baupraxis", würdigt enercity-Vorstandsvorsitzender Michael G. Feist die Untersuchungsergebnisse. Insgesamt trage proKlima zur Sicherung von 257 Arbeitsplätzen in der Region und 757 Arbeitsplätzen bundesweit bei, so die Studie. Seit der Gründung von proKlima 1998 hat der europaweit einzigartige Klimaschutzfonds bereits Fördergelder in Höhe von circa 49 Millionen Euro bewilligt und damit maßgeblich die regionale Wirtschaft gestärkt.

Zuschüsse bringen Investitionsanreiz

Auch eine Befragung des Marktforschungsinstituts promit unter proKlima-Fördermittelempfängern bestätigt den Effekt auf die Investitionen. Demnach hätten viele der Befragten ohne die proKlima-Förderung nicht oder weniger investiert. Aber nicht nur die finanzielle Unterstützung zeigt Wirkung. Die von proKlima geleistete Beratung wurde ebenfalls untersucht und bewertet. Laut promit ist die Zufriedenheit der Fördermittelempfänger bei telefonischen, schriftlichen oder persönlichen Kontakten zu den proKlima-Mitarbeitern gut bis sehr gut. "Die Ergebnisse der Evaluation zeigen uns, dass wir mit unserem Förderkonzept richtig liegen", ist sich proKlima-Geschäftsführer Harald Halfpaap sicher.

Information und Service

Sämtliche Förderprogramme und -anträge des enercity-Fonds stehen im Internet unter www.proklima-hannover.de bereit. Die Experten von proKlima sind montags bis freitags von 9.00 bis 12.00 Uhr telefonisch über die Nummer (0511) 430-1970 erreichbar. Die Zuschüsse des enercity-Fonds gibt es für Maßnahmen im Gebiet der Städte Hannover, Hemmingen, Laatzen, Langenhagen, Ronnenberg und Seelze.

proKlima GbR

Der im Juni 1998 gegründete Klimaschutzfonds proKlima ist bis heute europaweit einzigartig. Finanziert wird proKlima von den Städten Hannover, Hemmingen, Laatzen, Langenhagen, Ronnenberg und Seelze (zusammen das proKlima-Fördergebiet) sowie der Stadtwerke Hannover AG (enercity). enercity trägt den Großteil des jährlichen Fondsvolumens von rund fünf Millionen Euro. proKlima bewilligte von 1998 bis 2011 Fördermittel in Höhe von circa 49 Millionen Euro. Die Vergabe des Geldes erfolgt nach festgelegten Kriterien: Die CO2-Effizienz, die absolute CO2-Reduzierung, die Multiplikatorenwirkung und der Innovationsgrad der Maßnahmen sind dabei ausschlaggebend. Mit Know-how und Zuschüssen unterstützt proKlima vor allem die Einsparung von Heizenergie und Strom.

Ein Schwerpunkt der Förderprogramme ist das energieeffiziente Bauen und Modernisieren. Gefördert werden zum Beispiel Wärmedämmungen, Komfortlüftungsanlagen, neue Fernwärmeanschlüsse, Blockheizkraftwerke, Solarwärme- und Holzheizanlagen. Ziel ist unter anderem die weitere Etablierung des energiesparenden Passivhaus-Standards. Eine wichtige Rolle spielt zudem die individuelle Beratung durch Experten: Zum Beispiel geben von proKlima gelistete Stromlotsen bei Vor-Ort-Terminen Tipps zum Stromsparen und PV-Lotsen helfen bei der Realisierung von Photovoltaikanlagen. Darüber hinaus gehört auch die Ausstattung von Schulen mit Unterrichtsmaterialien zu den Themen Klimaschutz und erneuerbare Energien zu den Aufgaben des enercity-Fonds.

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