PWO meldet starkes zweites Quartal 2010 und hebt Jahresprognose an

(PresseBox) (Oberkirch, ) .
- Anhaltend hohe Kundenabrufe
- Umsatz und EBIT im Q2 2010 weiter verbessert
- Jahresprognose für 2010 angehoben: über 250 Mio. EUR Umsatz und rund 15 Mio. EUR EBIT erwartet

Die Progress-Werk Oberkirch AG hat auch im zweiten Quartal 2010 von der anhaltend kräftigen Erholung der Nachfrage, insbesondere bei den Premiummodellen der internationalen Automärkte profitiert, so dass der Konzern auch in dieser Periode eine gute Entwicklung verzeichnet hat. Umsatz und EBIT haben sich gegenüber dem ersten Quartal weiter verbessert. Die avisierten Kundenabrufe für das zweite Halbjahr 2010 deuten auf eine anhaltend positive Entwicklung hin.

Wir gehen daher nun davon aus, unsere bisherige Prognose eines Umsatzwachstums von 15 Prozent für das Gesamtjahr 2010 deutlich zu übertreffen und rechnen nun mit einem Umsatzwachstum gegenüber 2009 von über 20 Prozent auf mehr als 250 Mio. EUR und einem EBIT von rund 15 Mio. EUR. Nach einem EBIT von -4,9 Mio. EUR im Geschäftsjahr 2009 wird damit der angekündigte Turnaround schneller realisiert als erwartet und die bisherige Planung deutlich übertroffen werden.

PWO wird wie geplant morgen den vollständigen Zwischenfinanzbericht über das zweite Quartal und das erste Halbjahr 2010 veröffentlichen. Mit einem Konzern-Umsatz im zweiten Quartal 2010 von 63,4 Mio. EUR (i.V. 49,1), einer Gesamtleistung von 65,3 Mio. EUR (i.V. 51,2) sowie einem EBIT von 4,5 Mio. EUR (i.V. -2,2) knüpfen wir bereits wieder an Werte vor der Krise an. Das Periodenergebnis belief sich auf 2,0 Mio. EUR (i.V. -3,2) und das Ergebnis je Aktie auf 0,82 EUR (i.V. -1,27). Im ersten Halbjahr wurden ein Umsatz von 124,8 Mio. EUR (i.V. 90,5), eine Gesamtleistung von 130,1 Mio. EUR (i.V. 94,2), ein EBIT von 8,7 Mio. EUR (i.V. -7,2) sowie ein Periodenergebnis von 3,6 Mio. EUR (i.V. -7,7) erzielt. Das Ergebnis je Aktie betrug 1,45 EUR (i.V. -3,09).

Die positive Entwicklung ist das Ergebnis der gestiegenen Auslastung des Konzerns in Verbindung mit den auch im Aufschwung weiter wirkenden Kostenreduzierungsmaßnahmen der letzten beiden Jahre. Darüber hinaus waren nach den Belastungen aus Währungsabsicherungen in 2009 im ersten Halbjahr 2010 Währungsgewinne zu verzeichnen.

Zum Wachstum und zur Ergebnisverbesserung haben alle PWO-Standorte beigetragen. Umsatzwachstum und Ertragskraft an unserem größten Standort in Oberkirch sind weiterhin gut. Der tschechische Standort ist, wie angekündigt, inzwischen auf dem Weg zu einem klar positiven EBIT in 2010. In der Region NAFTA liegt der Höhepunkt der Anlaufverluste hinter uns und in China läuft die Produktion sukzessive hoch.

Mit unserem etablierten PWO-Production-System gelingt es uns, den Anstieg des Umlaufvermögens gerade in der jetzigen Aufschwungphase aktiv zu steuern und damit den Liquiditätsbedarf zu begrenzen. Die Eigenkapitalquote blieb daher mit 30,1 Prozent zum Ende des ersten Halbjahres 2010 auf dem Niveau von 30,0 Prozent per Ende 2009. Die Nettoverschuldung, die Ende des ersten Quartals bei 76,2 Mio. EUR lag, stieg im Rahmen geschäftsüblicher Schwankungen leicht an und lag zum 30. Juni 2010 bei 79,0 Mio. EUR.

Im ersten Halbjahr 2010 überstieg der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit mit 12,0 Mio. EUR deutlich die Mittelabflüsse für Investitionen in Höhe von 6,4 Mio. EUR und die gezahlten Zinsen von 2,4 Mio. EUR. Der Free Cashflow belief sich entsprechend auf 3,2 Mio. EUR.

Progress-Werk Oberkirch AG

PWO ist einer der weltweit führenden Lieferanten für anspruchsvolle Metallkomponenten im Bereich von Sicherheit und Komfort im Automobil. Im Laufe ihrer über 90jährigen Geschichte seit der Unternehmensgründung im Jahre 1919 hat die Gesellschaft ein einzigartiges Knowhow in der Umformung und Verbindung von Metallen aufgebaut. Der deutsche Standort Oberkirch zählt heute rund 1.100 Mitarbeiter. Mit weiteren Standorten in China, Kanada, Mexiko und der Tschechischen Republik ist der Konzern global vertreten und beschäftigt weltweit rund 2.000 Mitarbeiter.

PWO ist Partner der globalen Automobilindustrie für Entwicklung und Produktion innovativer Produkte in den Bereichen "Mechanische Komponenten für Elektrik und Elektronik", "Sicherheitskomponenten für Airbag, Sitzung und Lenkung" sowie "Komponenten und Systeme für Karosserie und Fahrwerk".

Die vorliegenden Serienaufträge werden in den nächsten Jahren an allen Standorten zu einem deutlichen Wachstum führen, unabhängig von einer vollständigen Erholung der Märkte.

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