PWO: Hauptversammlung stimmt allen Beschlussvorlagen zu

Utl.: - Harmonischer Verlauf der 87. Ordentlichen Hauptversammlung

(PresseBox) (Oberkirch, ) .
- Aktionäre unterstützen die Wachstumsstrategie
- Neue genehmigte Kapitalien
- Aufsichtsrat und Vorstand mit großer Mehrheit entlastet
- Guter Start des Geschäftsjahres 2010 hat sich weiter fortgesetzt

Die 87. Ordentliche Hauptversammlung der Progress-Werk Oberkirch AG am Sitz der Gesellschaft in Oberkirch hat einen harmonischen Verlauf genommen, alle Beschlussvorlagen wurden mit großen Mehrheiten angenommen, Aufsichtsrat und Vorstand wurden mit großer Mehrheit entlastet.

Karl M. Schmidhuber, Vorstandsvorsitzender der Progress-Werk Oberkirch AG, erläuterte vor rund 200 Aktionären, Aktionärsvertretern und Gästen in der Erwin-Braun-Halle in Oberkirch die wesentlichen Entwicklungen des Geschäftsjahres 2009. Nach dem beispiellosen Absatzeinbruch in der Automobilindustrie Ende 2008 aufgrund der Finanz- und Wirtschaftskrise hat sich PWO im Geschäftsjahr 2009 vor allem darauf konzentriert, mit den Folgen dieser Krise fertig zu werden und dauerhaften Schaden vom Unternehmen abzuwenden. Dabei konnte durch umfassende und konsequente Anpassungsmaßnahmen das Ergebnis (EBIT) des Konzerns im Jahresverlauf kontinuierlich verbessert und bereits im vierten Quartal 2009 wieder ein klar positives EBIT erzielen werden. Insgesamt ist es gelungen, PWO sicher durch eines der schwierigsten Jahre der Unternehmensgeschichte zu führen, die Arbeitsplätze der Stammbelegschaft zu sichern und die Wachstumsperspektiven des Konzerns in vollem Umfang zu erhalten.

Das Geschäftsjahr 2010 hat besser als erwartet begonnen. Umsatz und Gesamtleistung legten im ersten Quartal 2010 bezogen auf ein extrem schwaches Vorjahresquartal um 48,4 Prozent auf 61,4 Mio. EUR bzw. um 50,7 Prozent auf 64,8 Mio. EUR zu. Der Anstieg des Geschäftsvolumens und damit der Auslastung sowie die weit reichenden Kostensenkungsmaßnahmen des Jahres 2009, die nach wie vor wirken, führten zu einem deutlich positiven Periodenergebnis von 1,6 Mio. EUR (i.V. -4,6). Diese positive Entwicklung hat sich auch in den Wochen seit Ende des ersten Quartals weiter fortgesetzt. Das Ziel eines positiven Jahresüberschusses im Geschäftsjahr 2010 ist damit untermauert, vorausgesetzt es kommt zu keiner erneuten Wirtschaftskrise.

Vorstandsvorsitzender Karl M. Schmidhuber: "PWO sieht sich bestens gerüstet, das künftige Wachstum unabhängig von den normalen zyklischen Schwankungen unserer Branche gestalten zu können. Unsere deutlich ausgebaute internationale Präsenz, innovative Lösungen in neuen Produktbereichen und unsere anerkannte Qualitätsphilosophie sind unsere Wachstumstreiber im Wettbewerb."

Beschlussvorlagen mit großer Mehrheit angenommen

Die Beschlussvorlage über die Verwendung des Bilanzgewinns wurde mit einer Quote von über 99 Prozent angenommen. Vorstand und Aufsichtsrat wurden ebenfalls jeweils mit einer Zustimmungsquote über 99 Prozent entlastet. Das Gleiche gilt für die Bestätigung der Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Stuttgart als Abschlussprüfer der Progress-Werk Oberkirch AG und des Konzerns.

Die Verwaltung hatte die Genehmigung verschiedener Kapitalerhöhungsmöglichkeiten inklusive der Ermächtigung zur Ausgabe von Options- und Wandelschuldverschreibungen vorgeschlagen. Die Vorschläge wurden von den Aktionären alle jeweils mit einer Quote von über 99 Prozent angenommen. Diese Vorratsbeschlüsse dienen der Flexibilität der Finanzierung der Gesellschaft in den nächsten Jahren, in denen ein Wachstum von rund 15 Prozent pro Jahr erwartet wird. Im Zusammenhang mit diesen Genehmigungen wurde der Nennwert je Aktie aus Gesellschaftsmitteln von 2,56 auf 3,00 EUR umgestellt.

Auch die Satzungsänderung betreffend die Vergütung der Aufsichtsratsmitglieder sowie die Anpassung der Satzung an das Gesetz zur Umsetzung der Aktionärsrichtlinie (ARUG) wurden mit mehr als 99 Prozent angenommen.

Progress-Werk Oberkirch AG

PWO ist einer der weltweit führenden Lieferanten für anspruchsvolle Metallkomponenten im Bereich von Sicherheit und Komfort im Automobil. Im Laufe ihrer 90jährigen Geschichte seit der Unternehmensgründung im Jahre 1919 hat die Gesellschaft ein einzigartiges Knowhow in der Umformung und Verbindung von Metallen aufgebaut. Der deutsche Standort Oberkirch zählt heute rund 1.100 Mitarbeiter. Mit weiteren Standorten in China, Kanada, Mexiko und der Tschechischen Republik ist der Konzern global vertreten und beschäftigt weltweit rund 1.900 Mitarbeiter.

PWO ist Partner der globalen Automobilindustrie für Entwicklung und Produktion innovativer Produkte in den Bereichen "Mechanische Komponenten für Elektrik und Elektronik", "Sicherheitskomponenten für Airbag, Sitzung und Lenkung" sowie "Komponenten und Systeme für Karosserie und Fahrwerk".

Die vorliegenden Serienaufträge werden in den nächsten Jahren an allen Standorten wieder zu einem deutlichen Wachstum führen, unabhängig von einer vollständigen Erholung der Märkte.

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