Finanzsektor benötigt Echtzeit-Daten statt Verbote

(PresseBox) (Köln, ) In einer von Progress Software durchgeführten Umfrage zeigte sich im Finanzsektor ein großer Bedarf an Transparenz und Echtzeit-Informationen. Die Befragten setzten dabei mehr auf Technologien für die Überwachung als auf Verbote.

Progress Software, ein führender unabhängiger Anbieter von Unternehmens-Software, hat in einer Umfrage unter Finanzdienstleistern festgestellt, dass drei Viertel der Unternehmen mehr Transparenz und Echtzeit-Zugriff auf Informationen benötigen, um Marktmissbrauch im Finanzsektor erkennen und verhindern zu können.

Für die Studie, die Progress Software im Rahmen der TradeTech 2010 durchgeführt hat, wurden 100 Teilnehmer von Finanzinstituten, Börsen und Aufsichtsbehörden zu den Regularien und der Marktüberwachung in Europa befragt. Als größte Herausforderung bezeichneten die Befragten unzureichende Transparenz und mangelhafte Informationen.

- 75 Prozent der Befragten bevorzugten es, mehr Transparenz durch Echtzeit-Monitoring-Systeme zur Erkennung von Fehlern und von Marktmissbrauch herzustellen, anstatt Regeln und Vorschriften auszuweiten

- 69 Prozent erklärten, dass sie bei der Erkennung von riskantem oder missbräuchlichem Trading von Echtzeit-Monitoring-Systemen profitieren würden

- 65 Prozent der Befragten würden es befürworten, wenn Regulierungsbehörden Informationen in Echtzeit austauschen

- 51 Prozent erklärten, ihr Unternehmen würde die Aufsichtsbehörden mit Echtzeit-Zugriff auf alle Informationen über Handelsaktivitäten unterstützen.

Die Teilnehmer der TradeTech 2010 wurden auch nach ihrer Meinung über die Regulierungsbehörden in der EU gefragt. 24 Prozent wollten demnach einen "Super-Regulator" für Europa, der eine Übersicht über alle Märkte hat. 59 Prozent bevorzugten eine europäische Regulierung auf Basis enger Abstimmung zwischen den Staaten. Ebenso viele waren der Auffassung, dass eine derartige Harmonisierung bald erfolgen wird.

"Die Regulierung des Finanzmarktes ist ein heißes Thema in der EU", erklärt Dr. Giles Nelson, Deputy CTO bei Progress Software. "Die Regulierungsbehörden müssen zur Bekämpfung von Marktmissbrauch den Einsatz von Technologien fördern, die ein transparentes Echtzeit-Reporting ermöglichen. Aber die Betonung sollte hier auf Überwachung, nicht auf Verboten liegen. Die Verwendung von Technologien kann die Art und Weise, wie die Märkte arbeiten, verbessern, und man sollte den Einsatz Technologiebasierter Modelle, auf die sich die Händler stützen, nicht verhindern."

Progress Software GmbH

Progress Software (NASDAQ: PRGS) mit Hauptsitz in Bedford, Massachusetts, USA, ist ein führender unabhängiger Software-Hersteller, mit dessen Produkten und Lösungen Unternehmen schnell auf wechselnde Bedingungen und Kundenwünsche reagieren können (Operational Responsiveness). Progress Software bietet ein umfassendes Portfolio von Enterprise-Software, das von Event-Verarbeitung und Echtzeitreaktion über die Integration und den Datenzugriff bis zu Applikationsentwicklung und -Deployment reicht, und dabei sowohl On-Premises- als auch SaaS/Cloud-Lösungen umfasst. Mit Progress können Unternehmen höchste Reaktionsgeschwindigkeit erreichen und die Komplexität der IT und die Total Cost of Ownership minimieren. Hauptsitz von Progress Software in Deutschland ist Köln. Weitere Informationen: www.progress.com oder Tel. +49-221-935 79-0.

Diese Pressemitteilungen könnten Sie auch interessieren

News abonnieren

Mit dem Aboservice der PresseBox, erhalten Sie tagesaktuell und zu einer gewünschten Zeit, relevante Presseinformationen aus Themengebieten, die für Sie interessant sind. Für die Zusendung der gewünschten Pressemeldungen, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse ein.

Es ist ein Fehler aufgetreten!

Vielen Dank! Sie erhalten in Kürze eine Bestätigungsemail.


Ich möchte die kostenlose Pressemail abonnieren und habe die Bedingungen hierzu gelesen und akzeptiert.