"W wie Wissen" am 28. Juni 2009 um 17.03 Uhr im Ersten

Thema: Wie sicher sind unsere Flugzeuge?

(PresseBox) (München, ) AF 447

Am Pfingstmontag verschwand die Air France Maschine AF 447 plötzlich vom Radar. An Bord waren 228 Menschen. Die Suche nach der Ursache des Unglücks ist extrem schwierig. Zwar wurden mittlerweile im Atlantik einige Trümmerteile und Leichen geborgen, doch die Flugschreiber und das Wrack konnten immer noch nicht geortet werden. Warum ist die Arbeit der Suchtrupps so schwierig? Wie lange wird die Suche fortgesetzt? Wie könnten Experten - mit Hilfe des Wracks - die Unglücksursache herausfinden?

Runway Incursions - Tod auf der Landebahn

Auf Großflughäfen starten und landen die Maschinen im Sekunden-Takt. Nirgends kommen sich die Jets mit 200-300 Menschen an Bord so nah wie am Boden. Die Gefahr, bei der Landung zu verunglücken, wurde lange Zeit unterschätzt. Runway Incursions - so heißen in der Fliegersprache Beinahe-Zusammenstöße mit anderen Flug- oder auch mit Fahrzeugen am Boden. Die größte Katastrophe der Luftfahrt mit mehr als 500 Toten war ein solcher Unfall: 1977 rasten zwei vollbesetzte Jumbojets auf Teneriffa ineinander.

Vögel voraus!

Im New Yorker Hudson River musste Anfang des Jahres ein Passagierflugzeug notlanden. Die Ursache des ungewollten Landemanövers: Ein Schwarm Kanadagänse hatte die Triebwerke der Maschine ausgeschaltet. Dass beide Triebwerke gleichzeitig versagen, ist extrem ungewöhnlich. Aber Luftunglücke durch sogenannten "Vogelschlag" sind keine Seltenheit. Etwa zwei Mal pro Tag gibt es laut offiziellen Statistiken Kollisionen zwischen Flugzeugen und Vögeln. Was tun Forschung und Technik, um das zu verhindern?

Welt in Zahlen - Flugzeugunglücke

Flugzeugunglücke in Deutschland gibt es sehr selten. Mit 36 schweren Flugunfällen liegen wir auf Platz 20 der Länder mit den meisten Flugzeugunglücken seit 1945. Auf Platz 1 landen die USA: 638 Flugzeuge sind dort seit 1945 verunglückt. Fast 4.500 Menschen sterben jährlich in Deutschland bei Verkehrsunfällen - das ist fast alle zwei Stunden ein Verkehrstoter. Zum Vergleich: Im privaten und öffentlichen Luftverkehr kommen etwa 32 Menschen bei uns ums Leben.

Flugsicherheit und Flugangst

Das Risiko, heutzutage Opfer eines Flugzeugabsturzes zu werden, ist statistisch äußerst gering. Doch schwirren in unseren Köpfen nicht immer wieder mal Bilder diverser Katastrophenfilme herum, mit all den bekannten Horrorszenarien? Dies ist einer der Hauptgründe, warum Millionen Menschen mehr oder weniger ausgeprägt unter Flugangst leiden. "W wie Wissen" ist der Frage nachgegangen: Haben diese Ängste einen realen Hintergrund? Und was kann man gegen seine eigene Flugangst tun?

Moderation: Dennis Wilms Redaktionelle Koordination: Christian Kossin / NDR

W wie Wissen" im Internet unter www.DasErste.de/wwiewissen

Fotos unter www.ard-foto.de

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