VDI-Förderpreis für Wittener Bachelorarbeit

Warum engagiert sich der Handel nicht stärker für nachhaltigen Konsum?

(PresseBox) (Witten, ) Den mit 1.000 Euro dotierten VDI-Förderpreis hat die Wittener Wirtschaftsstudentin Mirjam Rübbelke in der letzten Woche für ihre Bachelorarbeit am Zentrum für Nachhaltige Unternehmensführung (ZNU) erhalten; Titel: Der Handel als Katalysator für nachhaltigen Konsum?

"Lebensmittelskandale, eine Vielzahl an Labeln sowie die gesellschaftliche Diskussion über Klimawandel und Gentechnik verunsichern den Verbraucher.

Darüber hinaus wird von Wissenschaft und Politik die Forderung an den Handel gestellt, als Torwächter des Konsums zu agieren. Wie kann der Lebensmitteleinzelhandel mit diesen verschiedenen Ansprüchen umgehen und wo liegen ökonomische Potenziale und Hürden des nachhaltigen Konsums?", erklärt Rübbelke den Ansatz ihrer Arbeit.

Die Preisträgerin wollte es genau wissen und hat nachgefragt bei Entscheidern u.a. der EDEKA Zentrale AG, der SuperBioMarkt AG und dem Hauptverband des Deutschen Einzelhandels. Ergebnis: Die Schnelllebigkeit und Kurzfristigkeit des deutschen Lebensmitteleinzelhandels, die dezentrale Filialstruktur sowie die mangelnde Nachfrage konnten als wesentliche Hürden identifiziert werden.

Die im Rahmen des Kooperationspreises 2009 prämierte Bachelorarbeit entstand in der Wirtschaftsfakultät der Universität Witten/Herdecke am Zentrum für Nachhaltige Unternehmensführung (ZNU) und in Kooperation mit dem UNEP/Wuppertal Institute Collaborating Centre on Sustainable Consumption and Production.

Das ZNU ist eine Initiative von Wissenschaft und Wirtschaft, mit dem Ziel, nachhaltige Wettbewerbsvorteile für Handel und Hersteller zu ermitteln und unternehmerische Nachhaltigkeit in der Praxis zu unterstützen.

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