Summerschool an der Universität Witten/Herdecke zwischen Wirtschaft und Kultur

Vom 1. bis 6. August sind Schüler Studenten für eine Woche

(PresseBox) (Witten, ) Unter der Schirmherrschaft von Bildungsministerin Prof. Dr. Annette Schavan findet vom 1.-6. August 2010 auf dem Campus der Universität Witten/Herdecke (UWH) die Summerschool 2010 statt. Rund 40 ausgewählte Schüler aus ganz Deutschland schnuppern eine Woche lang Wittener Uniluft und sind Studenten für eine Woche. Mit allem, was zu einem richtigen Studentenleben dazugehört. In verschiedenen, eigens für sie organisierten Seminaren, Workshops und Diskussionen werden aktuelle Themen und Entwicklungen aus den Bereichen Wirtschaft und Kultur intensiv behandelt. Ziel ist es, den Teilnehmern einen Eindruck zu vermitteln, was es heißt, an der Schnittstelle von Kultur und Wirtschaft zu studieren und zu arbeiten.

Die meisten Studierenden erinnern sich noch sehr gut an das Ende ihrer Schulzeit und die schwierige wie drängende Frage, was das angemessene Studium für einen selbst ist, ohne eine wirkliche Vorstellung von dem zu haben, was nach der Einschreibung eigentlich auf einen zukommt. Die von Wittener Studierenden komplett in Eigenregie konzipierte und organisierte Summerschool bietet Schülern die Gelegenheit, sich im Vorfeld einer wegweisenden Studienwahl-Entscheidung intensiv und komprimiert mit aktuellen Inhalten und späteren Berufsmöglichkeiten in und zwischen Wirtschaft und Kultur zu beschäftigen. Gegessen wird in der Mensa, geschlafen wird in Studenten-WGs.

Das Seminarangebot reicht von Themen wie Selbstvermarktung, individuelle und kollektive Rationalität, intrinsische und extrinsische Motivation und geht den Fragen nach, was Geld eigentlich ist und ob es den Kapitalismus überhaupt gibt oder ob der Mensch einen freien Willen hat.

Neben den Seminaren hat jeder Teilnehmer die Möglichkeit, sich in einer praxisbezogenen Projektarbeit zu engagieren. Ein attraktives Rahmenprogramm rundet die Summerschool ab.

Ein echtes Highlight erwartet die "Summerschooler" am Dienstag Morgen: Peter Spiegel, Gründer und Leiter des Genesis-Institus in Berlin und Verfechter des Wirtschaftsmodels Social Business, der schon mit Persönlichkeiten wie dem Dalai Lama, Nelson Mandela, Michail Gorbatschow und dem Friedensnobelpreisträger Muhammad Yunus zusammen arbeitete, kommt nach Witten, um den Teilnehmern von seiner Arbeit zu berichten, sich ihren Fragen zu stellen und mit ihnen über die Zukunft der Wirtschaft zwischen Gewinnorientierung und Sinnstiftung zu diskutieren. Der Idee des Sozialunternehmertums liegt die Prämisse zugrunde, dass jeder Mensch mit einer Vielfalt positiver Potenziale und Fähigkeiten ausgestattet ist und diese als "Unternehmer" seines eigenen Lebens sowohl in wirtschaftlicher als auch in sozialer Hinsicht umsetzen kann.

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