Studentische Geschäftsideen im Rahmen der GründerWerkstatt ausgezeichnet

Die diesjährige GründerWerkstatt an der Universität Witten/Herdecke schließt mit einem Präsentationsfinale erfolgreich ab

(PresseBox) (Witten, ) Die Förderung selbstständigen und eigenverantwortlichen unternehmerischen Denkens und Handelns ist traditionell ein Wesensmerkmal des Studiums an der Universität Witten/Herdecke. Die GründerWerkstatt greift diesen Gedanken auf: Unternehmerisches Denken und Handeln werden von Beginn an aktiv in die wirtschaftswissenschaftliche Ausbildung integriert. Studierende entwickeln Geschäftsideen und bekommen das Rüstzeug mit auf den Weg, diese eigenverantwortlich in die Tat umzusetzen.

So nutzten Studierende der Wittener Fakultät für Wirtschaftswissenschaft den zweiten Durchlauf der GründerWerkstatt im laufenden Sommersemester, um von April bis Ende Juli Schritt für Schritt aus ersten eigenen Ideen tragfähige Geschäftskonzepte zu entwickeln. Am vergangenen Freitag nun wurden die besten Ideen im Rahmen eines Präsentationsfinales von einer fachkundigen Jury prämiert. "Ich bin beeindruckt von der Vielfalt, der Kreativität und Innovativität der Ideen, die unsere Studierenden erarbeitet und vorgestellt haben. Die GründerWerkstatt hat auch in diesem Jahr wieder gezeigt, dass wir an unserer Universität unternehmerisches Potential beheimaten, das zu begleiten und zu fördern sich wirklich lohnt", so Prof. Dr. Dirk Sauerland, Dekan der Fakultät für Wirtschaftswissenschaft.

Hannes Ring und Marian Grabowski, beide Studierende im 2. Semester des Bachelorstudiengangs "Business Economics" erhielten für ihre Idee, europäische Fachkräfte, die sich im Dienste international tätiger Organisationen für einen begrenzten Zeitraum in Malawi ansiedeln, mit Waren aus ihrer Heimat zu versorgen, den zweiten Preis der diesjährigen GründerWerkstatt. Der erste Preis ging klar an Patrick Rebacz, Studierender jeweils im 7. Semester im Fach Humanmedizin sowie dem Bachelor in Business Economics. Er kombiniert seine medizinischen und wirtschaftswissenschaftlichen Kenntnisse mit einer ausgeprägten künstlerischen Kompetenz, um komplexe medizinische und wirtschaftliche Zusammenhänge leicht verständlich darzustellen und neue Lösungsansätze in diesem Bereich zu generieren. Den prämierten Gründern, die planen, ihre Ideen in die Tat umzusetzen, übergab Dirk Wirth, Geschäftsführer der FEZ Witten GmbH, einen Gutschein für jeweils ein Gründerbüro im Forschungs- und Entwicklungszentrum an der Universität Witten/Herdecke im Wert von ca. 1.000 Euro.

Entwickelt wurde das Konzept der "GründerWerkstatt" vom Wittener Institut für Familienunternehmen (WIFU), das die Initiative auch begleitet. Das WIFU bildet mit seinen drei Lehrstühlen - Betriebswirtschaftslehre, Psychologie / Soziologie und Rechtswissenschaften - das wissenschaftliche Spiegelbild der Gestalt von Familienunternehmen ab. Seit 2004 ermöglichen die Institutsträger, ein exklusiver Kreis von etwa 40 Familienunternehmen, dass das WIFU auf Augenhöhe als Institut von Familienunternehmen für Familienunternehmen agieren kann. Das Thema Familienunternehmen kann künftig auch in Witten studiert werden: Vorbehaltlich der Akkreditierung und staatlichen Genehmigung wird die Fakultät für Wirtschaftswissenschaft der Universität Witten/Herdecke ab Oktober 2010 den deutschlandweit einzigartigen Studiengang "Master in Family Business Management (M.Sc.)" anbieten. Er kann in Vollzeit oder aber berufsbegleitend studiert werden. Hierdurch kann das WIFU seine Expertise an potentielle Nachfolger, Fach- und Führungskräfte und Berater in Familienunternehmer weitergeben.

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